Samstag, 13. Januar 2018

Rezension zu Friede, Freude, Pfefferkuchen von Luisa Binder

Heute stelle ich euch den Winterroman „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ von Luisa Binder vor.

Quelle: Cover + Klappentext: Verlag Droemer-Knaur


Klappentext:

Ihre Eltern sind die reinsten Weihnachts-Junkies: Nicht nur leuchtet und blinkt sich ihr Haus jedes Jahr im Advent in die überregionale Presse, nein, sie haben ihrer Tochter auch noch den Namen Noëlle Christmann gegeben. Kein Wunder, findet Noëlle, dass sie ein handfestes Trauma hat und Weihnachten nicht ausstehen kann. Doch als sie mit ihrem neuen Freund Erik zum ersten Mal dessen Familie im Hunsrück besucht, ist für Noëlle Schluss mit lustig. Denn nirgends ist man verrückter nach Weihnachten und allem, was dazugehört, als in Eriks Heimatdorf, das als „Internationales Zentrum des Lebkuchens“ berühmt werden will. Zwischen Hirschbraten mit Lebkuchen-Soße, hitzigen Gemeindeversammlungen und Pfefferkuchen-Häusern an jeder Ecke hat Noëlle so einige Hürden zu nehmen, bis sie mit Erik das Fest der Liebe feiern darf.

Meine Meinung:

Das Cover dieses Winterromans fand ich ja schon sehr toll, darum musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen. Ich muss zugeben, dass ich ein Fan von Winter- und Weihnachtsgeschichten bin und bei diesem Roman konnte ich nicht wiederstehen. Was auch gut so war, denn dieser Roman ist einfach nur toll.
Ich mochte Noelle Christmann unsere Hauptprotagonistin von Anfang an. Schon ihr Name hört sich weihnachtlich an. Ihre Eltern haben sie so getauft, denn sie sind die absoluten Weihnachtsliebhaber. Bei Ihnen fängt Weihnachten schon im August an. Für Noelle ist Weihnachten aber ein Albtraum und Lebkuchen mag sie auch nicht. Sie ist aber mit Erik einem tollen Mann zusammen, dessen Eltern in einem Lebkuchendorf wohnen und wo sich alles um Lebkuchen dreht. Als Noelle das erste Mal mit Erik zu seinen Eltern fährt ist sie nicht weit weg von einem Nervenzusammenbruch. Überall nur Lebkuchen, wie soll sie das überstehen?

Ich habe diesen Roman einfach geliebt. Ich mochte Noelle und Erik. Sie sind ein tolles Pärchen, das gut zusammenpasst. Leider kann man sich Eltern und Schwiegereltern nicht aussuchen und was Noelle alles bei Eriks Eltern erlebt ist zum Teil sehr amüsant und ich konnte immer wieder darüber lachen, aber auch alles andere als lustig für Noelle. Da Noelle einfach nicht Nein sagen kann und von allen gemocht werden will, macht sie sich zum Teil auch selber das Leben schwer. Wird sie bei Eriks Eltern lernen Nein zu sagen? Das verrate ich nicht, aber das könnt ihr gerne im Buch lesen.

Für mich war es wie gesagt ein toller Roman. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und humorvollen Schreibstil. Die Handlung wirkte sehr glaubwürdig und ich konnte mich sehr gut in Noelle hineinversetzen. Ich bin in diesen Roman eingetaucht und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch ist wie ein Kinofilm vor meinem Auge abgelaufen und ich hatte wunderbare Lesestunden. Viel zu schnell hatte ich diese Geschichte wieder ausgelesen. Es ist ein wunderbarer Roman mit Höhen und Tiefen, vielen Emotionen und auch gespickt mit Humor. Eine ganz tolle Mischung wie ich finde.

Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der gerne weihnachtliche oder winterliche Bücher liest.


Von mir gibt es 5 Sterne für Noelles und Eriks Geschichte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen