Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension zu Die unbekannte Schwester von Theresa Prammer

Quelle: Cover + Klappentext: Ullstein Buchverlage


Heute stelle ich euch „Die unbekannte Schwester“ von Theresa Prammer vor.

Klappentext:

Lotta Fiore, gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Kaufhausdetektivin, tritt ihre neue Stelle bei der Polizei an: Ab jetzt ermittelt sie nicht mehr undercover, sondern ganz offiziell. Ihre Kollegen allerdings sind alles andere als begeistert von der ahnungslosen Neuen, die die lange und harte Ausbildung überspringen durfte. Spöttisch spielen sie ihr zur Begrüßung eine alte Opernaufnahme vor. Der Unterschied zu ihrer verstorbenen Mutter, der weltberühmten Operndiva Maria Fiore, ist frappierend. Lotta würde am liebsten im Boden versinken. Was niemand weiß: Maria Fiore ist nicht ihre richtige Mutter. Sie hat Lotta als Kind entführt. Nur Lotta und ihre "Schwester" Henriette, die echte Tochter Maria Fiores, kennen die Wahrheit. Seit die beiden sich zwei Jahre zuvor gefunden haben, sind sie ein Herz und eine Seele. Doch plötzlich verschwindet Henriette. Und Lotta findet bei ihrer ersten Mordermittlung einen Zettel mit ihrem eigenen Namen. Trachtet jemand den Schwestern nach dem Leben?

Meine Meinung:

Es ist mein erster Krimi, den ich von Frau Prammer gelesen habe. Es gibt ja schon zwei Vorgängerbände dich sich auch um die Hauptprotagonistin Charlotta Fiore drehen.
Charoltta ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ich von Anfang an mochte. Ihr Leben ist nicht gerade leicht und ihre Vergangenheit furchtbar. Sie wurde als Kind entführt und musste jahrelang bei einer ruhmsüchtigen Opernsängerin leben. Irgendwann hat sie ihren Vater wiedergefunden, der jetzt bei ihr und ihrem Freund lebt. Aber das alles zu verarbeiten ist ihr noch nicht gelungen und so halten sie viele bei der Polizei als psychisch labil und trauen ihr nicht zu, dass sie einen guten Job bei der Polizei macht.
Als dann auch noch ein Journalist ermordet wird, der über sie und ihre angebliche Mutter recherchiert hat, steckt Charlotta wieder mitten in einem Kriminalfall.
Ich empfand diesen Fall als extrem spannend. Ich war schon von Anfang an gefesselt von Charlotta und ihrem Vater, die versuchen auf eigene Faust in dem Mordfall zu ermitteln. Sie werden immer mehr in das Netz von Lügen und Intrigen gezogen. Als dann auch noch Lottas Schwester verschwindet wird es extrem spannend. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, denn der Spannungsbogen war die ganze Zeit über extrem hoch und es hat sich eher nach einem Psychothriller angefühlt, als einen Kriminalfall. Auf alle Fälle hat er mir Nerven gekostet und mit Charlotta musste ich ständig mitfiebern.
Es war ein Krimi der Extraklasse, der alles enthielt was ein Krimi haben muss. Er war spannend, fesselnd und bis zum Schluss wusste man nicht wer der Täter ist. Man ist immer wieder auf falsche Fährten geführt worden, was das Buch noch interessanter gemacht hat. Die Autorin Frau Prammer versteht es ihre Leser zu fesseln und mitzureißen.


Für mich war es ein sehr spannender Fall, den Charlotte da zu lösen hatte und ich vergebe für diesen Krimi 5 Sterne.

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