Donnerstag, 23. Februar 2017

Rezension zu Im Land des ewigen Frühlings von Christiane Lind


Quelle: Cover + Klappentext: Amazon



Heute möchte ich euch den Roman „Im Land des ewigen Frühlings“ von Christiane Lind vorstellen.

Klappentext:

Würdest Du für Deine Familie die wahre Liebe aufgeben? 1902: Auf der Reise nach Guatemala kreuzen sich schicksalhaft die Wege der selbstbewussten Margarete und der zaghaften Elise. Während Margarete es kaum erwarten kann, zu ihrer heimlichen Liebe Juan zurückzukehren, fürchtet Elise sich vor dem Unbekannten. Gemeinsam entdecken die jungen Frauen auf den Pfaden der Maya, was im Leben wirklich zählt: Der Mut, ihrem Herzen zu folgen. Über 100 Jahre später: Nach dem bitteren Scheitern ihrer Ehe findet Isabell Trost in den bewegenden Tagebüchern ihrer Ururgroßmutter. Ihre Spurensuche führt sie zu Fabian, dem Chef einer Bremer Kaffeerösterei. Ist auch er bereit, sich den Geheimnissen der Vergangenheit zu stellen? Eine emotionale Familiensaga vor der mystischen Kulisse des Maya-Landes, die von der Kraft der Liebe und der Schönheit des eigenen, mutigen Lebens erzählt.

Meine Meinung:

Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Er spielt im Hier und Jetzt und in Guatemala im Jahre 1902. Die Protagonisten mochte ich eigentlich alle sehr gerne. Besonders Margarete und Elise habe ich in mein Herz geschlossen. Margarete die Starke, die in Guatemala aufgewachsen ist, eine Kaffeeplantage leitet und Juan einen Indio liebt. Dann ist da noch Elise, die mit ihren forschungswütigen Eltern nach Guatemala reisen muss. Elise ist eine zarte Persönlichkeit und alles andere begeistert davon in Guatemala zu sein, aber sie will ihre Eltern nicht enttäuschen.
Margarete und Elise lernen sich auf der Überfahrt von Bremen nach Guatemala kennen und im Laufe des Buches verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Das finden Isabell und ihre Großmutter Lina heraus, als sie die Tagebücher ihrer Vorfahrin Elise auf dem Dachboden finden. Für Isabell ist das eine tolle Abwechslung, nachdem sie sich von ihrem Mann hat scheiden lassen. Es bringt sie auf andere Gedanken und durch ihre Recherchen nach der Vergangenheit ihrer Urahnen lernt sie Fabian kennen, der Margaretes Kaffeefirma in Bremen führt.
Christiane Lind hat daraus einen wunderbaren Roman gemacht. Er ist spannend zum Lesen, sehr flüssig geschrieben und die Emotionen kommen nicht zu kurz. Für mich war es eine sehr fesselnde und berührende Geschichte. Ich mochte die Ausflüge in die Vergangenheit. Sie haben mir genauso gefallen, wie Isabells Romanze mit Fabian.
Sehr spannend fand ich was Elise und Margarete in Guatemala erlebt haben. Da waren Szenen dabei, bei denen ich regelrecht den Atem anhalten musste, weil sie so spannend waren.
Wenn man bei diesem Buch angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Ich konnte den Roman kaum noch aus der Hand legen. Toll fand ich auch die Beschreibungen von Guatemala und dem Dschungel. Ich konnte mir die ganzen Szenen dadurch einfach noch besser vorstellen und so ist die Geschichte richtig lebendig geworden. In meinem Kopf ist der Roman wie ein Kinofilm abgelaufen.
Wer Lust auf eine romantische, spannende, emotionale und fesselnde Familiengeschichte hat, der ist hier genau richtig.

Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne.


  • Taschenbuch: 408 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (29. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1539826740
  • ISBN-13: 978-1539826743
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 2,3 x 20,3 cm


1 Kommentar:

  1. Liebe Nicole,
    hatte ja schon vor kurzem gesehen, dass du deine Rezi dazu veröffentlicht hast. Ich bin da noch nicht zu gekommen, obwohl ich das Buch eh schon durch habe. Aber in der kommenden Woche wird es wohl klappen.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Hanne

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