Freitag, 23. Dezember 2016

Rezension zu Millionärin wider Willen von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Brigitte Teufl-Heimhilcher


Heute stelle ich euch den Gesellschaftsroman „Millionärin wider Willen“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher vor.

Klappentext:

Aus Langeweile kauft die pensionierte Ärztin Elena einen Lottoschein – und gewinnt den Jackpot. Natürlich freut sie sich, doch sie hat alles was sie braucht.
Was also tun mit 6 Milliönchen?
An ihre Kinder weitergeben? Aber was würde das Geld mit den beiden machen?
Tochter Kerstin lebt nur für ihren Beruf als Anwältin, würde sie den Gewinn in eine Luxusimmobilie stecken, die sie gar nicht braucht?
Sohn Axel ist eher der freiheitsliebende Typ. Würde er auf der Stelle alles hinschmeißen und auf Weltreise gehen? Und welche Auswirkungen hätte das auf seine Familie?
Sie könnte einen Teil spenden? Aber wofür? Es gibt so viel Elend auf der Welt.
Elena beschließt, vorerst nur ihren Anwalt einzuweihen. Der ist neuerdings Witwer, und gefällt ihr von Mal zu Mal besser, aber er ist so unglaublich zurückhaltend. Während Elena überlegt, woran das liegen könnte, überstürzen sich die Ereignisse …

Meine Meinung:

Elena scheint ein richtiger Glückspilz zu sein. Zuerst geht sie in Pension, hängt somit ihren Arztberuf an den Nagel und dann kauft sie sich den ersten Lottoschein ihres Lebens und macht damit gleich einen Sechser. Wie toll ist das denn? Aber so recht glücklich ist sie mit ihren Millionen nicht, denn Sie hat einen Sohn und eine Tochter und sie weiß nicht wie sie auf den Reichtum reagieren werden. Aber Elena legt sich eine Strategie zurecht und ich finde, aber dass sie es ganz richtig macht, wie sie mit ihren Millionen umgeht. Sie ist eine kluge sympathische Frau.
Der Roman handelt aber nicht nur von Elena und ihren Geldproblemen. Es werden auch die sozialen Probleme ihrer Kinder von der Autorin aufgeworfen und die Vor- und Nachteile, die die Berufe der Familienmitglieder mit sich bringen. Man bekommt Einblicke in die Machenschaften der Politik und in das Leben eines Anwalts bzw. die eines Immobilienmaklers.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, denn er ist lebendig geschrieben und man lernt alle Personen  gut kennen. Die meisten Protagonisten mochte ich recht gerne und konnte sie mir bildlich absolut gut vorstellen. Ich mag den Schreibstil von Frau Teufl-Heimhilcher, denn er ist sehr flüssig und fesselnd. Wenn man mal angefangen hat zu lesen kann man nicht mehr aufhören. Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, aber ich hatte keine Probleme mit den Personenwechseln. So konnte ich mich in jedes Familienmitglied gut hineinversetzen und habe eine sehr genaue Vorstellung der Protagonisten bekommen.
Für mich ist es ein toller Roman um nach der Arbeit ein wenig abzuschalten und Elenas Familie ist einfach schräg aber doch genial.
Es ist ein gelungener Roman, den ich im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen habe. Danke für die tollen Lesestunden.

Von mir bekommt der Roman 5 Sterne.

  • Taschenbuch: 220 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (12. Dezember 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3743142384
  • ISBN-13: 978-3743142381


Donnerstag, 15. Dezember 2016

Rezension zu Phillips letztes Geschenk von Christiane Lind

Quelle: Cover + Klappentext: Amazon


Heute stelle ich euch das gefühlvolle Buch „Phillips letztes Geschenk“ von Christiane Lind vor.

Klappentext:

Seit ihr Mann gestorben ist, verkriecht sich Carolin in ihrer Trauer und meidet alle Menschen. Überraschend erhält sie eines Tages ein Geschenk, das Phillip noch vor seinem Tod für sie ausgesucht hatte: ein Katzenjunges. Auf Samtpfoten schleicht es sich in ihr Leben und in ihr Herz – obwohl sein Freiheitsdrang sie gehörig auf Trab hält. Beim Suchen lernt Carolin ihre Nachbarn besser kennen und gewinnt langsam neuen Lebensmut. Bis zu dem Tag, als ihr Kätzchen verschwindet, und das, wo der Winter vor der Tür steht!
Ein berührender Roman über Trauer, Liebe und die Kraft der Freundschaft.

Meine Meinung:

Phillips letztes Geschenk ist ein wunderbarer gefühlvoller Roman in 24 Kapitel. Gedacht ist dieses Buch als Adventskalender, da man täglich ein Kapitel lesen kann und das Buch vom Thema her zu Weihnachten passt.
Die Hauptprotagonistin ist Carolin, deren Mann leider viel zu früh gestorben ist und die jetzt mit ihrer Einsamkeit und ihrer Trauer kämpft. Ihr Mann hat aber noch vor seinem Tod die Fäden für Carolins Zukunft gezogen und ihr einen kleinen Kater geschenkt. Der soll ihr helfen aus ihrer Einsamkeit zu kommen. Carolin ist eine sehr introvertierte Person, daher fällt es ihr schwer Freundschaften zu schließen, aber durch ihren Kater ändert sich alles.
Christiane Lind erzählt in dieser berührenden Geschichte wie es Caroline schafft mit dem Tod ihres Mannes besser umzugehen. Die Geschichte berührt und rührt einen zu Tränen. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen kann man kaum mehr aufhören. Ich habe diesen Roman wie einen Adventskalender gelesen und täglich wirklich nur ein Kapitel. Ich muss sagen, dass es mir schwer fiel das Buch auf die Seite zu legen.
In diesem Buch zeigt Christiane Lind wie ein Tier helfen kann, den Schmerz zu lindern einen geliebten Menschen verloren zu haben. Natürlich kann man die geliebte Person nicht vergessen, aber man kann lernen damit zu leben. Ein Tier, wie hier der süße Kater bringt einen auf andere Gedanken und vielleicht hilft es sogar neue Kontakte zu knüpfen. Bei Christiane Lind findet zumindest Carolin einige neue Freunde, die sie ihrem kleinen Kater zu verdanken hat und irgendwann schaut dann das Leben gar nicht mehr so finster aus.

Mein Fazit:
Es ist eine wunderbare rührende, traurige und gefühlvolle Geschichte. Sie ist passend für die Weihnachtszeit und regt zum Nachdenken an.


Mich hat Phillips letztes Geschenk gefesselt und ich vergebe dafür 5 Sterne.

  • Taschenbuch: 186 Seiten
  • Verlag: Amazon Publishing (8. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1503942503
  • ISBN-13: 978-1503942509

Dienstag, 13. Dezember 2016

Rezension zu Leilani - Die Blume des Himmels von Annette Hennig

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Annette Hennig


Heute stelle ich euch den Roman „Leilani – Die Blume des Himmels“ von Annette Hennig vor. Es ist der zweite Teil der Trilogie „Blütenträume“.

Klappentext:

Eine junge Ärztin Ein wertvolles Gemälde Ein Geheimnis, das die Zeit überdauert hat. Im Sommer 1990 gerät das Leben der jungen Ärztin Leilani Vonderhoff aus den Fugen. Von den Menschen die ihr wichtig waren verlassen, bricht sie ihre Zelte in Berlin ab und macht sich auf die Suche nach einem Neubeginn, um wieder Ruhe und Ordnung in ihr Leben zu bringen. Auf der Insel Rügen glaubt sie all das zu finden. Die Beschaulichkeit ihrer kleinen neuen Welt ist jedoch nur von kurzer Dauer. Völlig unerwartet wird sie mit dem Vermächtnis ihrer Familie konfrontiert. Neugierig begibt sie sich auf Spurensuche, an deren Ende nichts mehr so sein wird, wie es bisher schien.

Meine Meinung:

Teil eins der Trilogie hat mir schon sehr gut gefallen und ist auch notwendig zu lesen, bevor man mit Teil 2 anfängt. Da es sich um eine Familiengeschichte handelt ist es gut schon die Hintergründe und die Personen aus Teil eins zu kennen. Der Roman schließt nahtlos an Teil 1 an.
Oft ist es ja bei Trilogien so, dass der erste Teil toll ist und die anderen an Spannung verlieren. Hier kann ich nur sagen, dass ich Teil zwei sogar noch besser fand und richtiggehend verschlungen habe. Es ist schön über Leilani zu lesen, die eine gute Ärztin ist, aber bei ihren Beziehungen nicht unbedingt ein gutes Händchen hat. Sie ist eine sehr sympathische Frau, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Als sie in der Verlassenschaft ihrer Mutter ein Bild von einer Villa findet, fängt sie an Nachforschungen über ihre Vergangenheit anzustellen.
Als zweiten Handlungsstrang lesen wir wieder über Flora, die Hauptprotagonistin aus Teil eins und deren Tochter Viola. Die Autorin führt uns durch die Vergangenheit und die Gegenwart und erzählt uns über Floras dunkle Familiengeheimnisse.
Für mich war der Roman von Anfang an spannend geschrieben und ich hatte mit den Zeitenwechseln auch keine Schwierigkeiten. Man konnte immer gut erkennen, über wen und in welcher Zeit gerade berichtet wurde. Der Roman birgt viele emotionale Momente und viele Geheimnisse, die bis jetzt gut gehütet wurden werden aufgedeckt.
Leider noch nicht alle, denn es wird auch noch einen dritten Teil geben, auf den wir hoffentlich nicht zu lange warten müssen, denn das Buch endet wie erwartet mit einem Cliffhanger. Am liebsten möchte ich sofort den dritten Teil lesen.
Für mich war die Familiengeschichte spannend und emotional geschrieben. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und konnte mir alle Personen und Schauplätze wunderbar vorstellen. Ein richtig schönes Kopfkino ist da bei mir abgelaufen. Ich mochte die Protagonisten, bis auf Flora, die nicht unbedingt liebenswert ist, sehr gerne. Frau Hennig hat mir wunderbare Lesestunden beschert, die ich nicht missen möchte.


Wenn ihr auch ein spannendes Familiengeheimnis lösen wollt, dann seid ihr hier genau richtig. Ich vergebe für diesen Roman 5 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung.

  • Taschenbuch: 332 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (20. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1535341637
  • ISBN-13: 978-1535341639

Sonntag, 11. Dezember 2016

Rezension zu Kater Anton und das Weihnachtsglück von Angela Troni

Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag


Heute möchte ich euch einen wunderbaren Weihnachtsroman vorstellen. Er heißt „Kater Anton und das Weihnachtsglück“ von Angela Troni.

Klappentext:

Kater Anton reist nicht gerne, aber er freut sich auf das winterliche Dijon, wo seine Besitzerin Ella mit ihrem neuen Freund Xavier die Weihnachtsferien verbringen möchte. Sie wohnen ganz romantisch im hübschen Fachwerkhäuschen von Madame Bernard, die im Erdgeschoss eine Honigkuchenbäckerei betreibt, und genießen ihr Glück. Doch dann taucht der Anwalt Fréderic Burgoin auf, der den Laden für einen Großkunden aufkaufen soll, und bedroht die alte Dame. Zwei Tage später ist sie spurlos verschwunden – und mit ihr das uralte Familienrezept. Ella und Xavier wollen die Bäckerei retten. Nur wie? Da tritt Kater Anton auf den Plan ...


Meine Meinung:

In diesem Roman spielt, wie der Titel schon sagt Kater Anton eine Hauptrolle. Er ist ein süßer cleverer und ein wenig verwöhnter Kater, der mit seiner Besitzerin Ella in ein neues Leben nach Frankreich zieht. Recht gefällt ihm die ganze Reise nicht und auch an die neuen Menschen in Dijon muss er sich erst gewöhnen. Da er Ella und Ellas Freund Xavier über einer Bäckerei wohnen freundet er sich gleich mit der Besitzerin der Bäckerei an, die ihn mit allen möglichen Leckereien verwöhnt.
Allerdings hat sich der Kater die Leckereien auch verdient. Vor allem wenn man das Buch liest und weiß was Madame Bernard alles durchmachen muss, dann versteht man warum Anton so verwöhnt wird.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, denn er ist schön flüssig geschrieben. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Die Protagonisten muss man einfach mögen und Anton und Ella sind ein tolles Gespann. Xavier, Ellas Freund ist auch sehr sympathisch und besonders gerne mochte ich Manon und ihren kleinen Hasen.
Es war eine spannende Geschichte aber auch durchaus romantisch. Beim Lesen ist bei mir auf alle Fälle Weihnachtsstimmung aufgekommen, denn Frau Troni beschreibt ganz genau, was in der Bäckerei so produziert wird und da läuft einem buchstäblich das Wasser im Mund zusammen. Warum werden Bücher nicht gleich zusammen mit diesen leckeren französischen Lebkuchen geliefert? Die wären der Verkaufsschlager.

Von mir bekommt der Roman 5 Sterne, denn ich mochte die Protagonisten und bei mir sind die Gefühle angekommen, die Frau Troni transportieren wollte.
Eine wirklich schöner Roman, den ich für die Vorweihnachtszeit nur empfehlen kann.

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442314240
  • ISBN-13: 978-3442314249