Sonntag, 30. Oktober 2016

Der Fein den ich liebte von Tara Haigh

Quelle: Cover + Klappentext: Bastei Lübbe AG


Heute stelle ich euch den Roman „Der Feind, den ich liebte“ von Tara Haigh vor.

Klappentext:

Hawaii, 1914: Die junge Lani Elkart träumt seit jeher davon, eines Tages das alte Europa, die Heimat ihrer Mutter Clara, kennenzulernen. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Auch auf Hawaii wird die Gefahr bald spürbar, als das deutsche Kriegsschiff Geier in der Bucht von Honolulu vor Anker geht. Aber Lanis Neugier auf den Marineoffizier Paul ist stärker als ihre Furcht vor den Wirren des Krieges. Der geheimnisvolle Draufgänger hebt ihr Leben aus den Angeln. Dennoch verliebt sie sich in ihn - auch wenn die Zeichen der Zeit gegen ihre Liebe sprechen...


Meine Meinung:

Lani ist eine wirklich sympathische Protagonistin. Sie ist auf Hawaii aufgewachsen und besucht mit ihrer Mutter Deutschland, weil ihre Mutter ursprünglich aus Deutschland kommt. Lani ist begeistert von dem Land und würde am liebsten dort bleiben. Doch dann kommt ihr der 1. Weltkrieg dazwischen und Mutter und Tochter versuchen möglichst schnell nach Hawaii zurückzukommen. Mit dieser Reise nimmt auch Lanis Schicksal ihren Lauf. Sie lernt die Liebe ihres Lebens kennen, erlebt den Krieg und muss immer wieder um ihren Geliebten zittern. Ein Roman der von der Autorin voller Gefühl geschrieben ist. Den Roman habe ich als spannend und aufregend empfunden. Die Autorin flechtet den ersten Weltkrieg sehr geschickt in das Leben von Lani ein. Wir erleben sehr anschaulich, wie die Menschen von Hawaii diesen Krieg erlebt haben. Man spürt die plötzlich aufkommende Feindschaft zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern, die bis vor dem Krieg immer friedlich miteinander gelebt haben. Ich fand es sehr interessant zu sehen welche Auswirkungen dieser Krieg sogar auf Hawaii hatte.
Frau Haigh ist es gelungen, mich von der ersten Seite an mit diesem Roman zu fesseln. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, denn ich fand die Entwicklungen zwischen 1914 und 1918 sehr sehr spannend. Ich mochte die Protagonisten und ich fand es schön Lanis Mutter wieder zu begegnen über die es von der Autorin bereits einen Roman gibt. Und zwar heißt dieser Roman „Weit hinter dem Horizont“. Man muss zwar den ersten Teil nicht gelesen haben, aber es ist schöner wenn man die Personen vorher schon näher kennt.


Mich hat dieser Roman voll überzeugt und ich vergebe 5 Sterne für diesen historischen Roman.

LYX
TASCHENBUCH
LANDSCHAFTSROMANE
448 SEITEN
ISBN: 978-3-8025-9839-5
ERSTERSCHEINUNG: 09.09.2016

Samstag, 29. Oktober 2016

Rezension zu Der Duft von Flieder von Ann H. Gabhart

Quelle: Cover + Klappentext: Francke Verlag


Heute stelle ich euch den christlichen Roman „Der Duft von Flieder“ von Ann H. Gabhart vor.

Klappentext:

Kentucky 1964.
Es ist ein bunter Haufen, der da im beschaulichen Hollyhill zusammenwohnt. Vater David ist der Herausgeber der örtlichen Zeitung, träumt aber von einer Anstellung als Pastor. Seine 13-jährige Tochter Jocie wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund und dass ihre Schwester, die sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat, in den Schoß der Familie zurückkehrt. Die exzentrische Tante Love wird mit ihren 78 Jahren zunehmend vergesslicher, wirft permanent mit Bibelversen um sich und hütet ein dunkles Geheimnis.
Als Jocies Gebete erhört werden und ihnen nicht nur ein Hund zuläuft, sondern auch ihre Schwester Tabitha plötzlich vor der Tür steht, überschlagen sich die Ereignisse.

Meine Meinung:

Jocie unsere Hauptprotagonistin ist ein ganz liebes Mädchen, das von ihrem Vater im christlichen Glauben aufgezogen wurde. Sie ist auch wirklich gottgläubig und betet für viele Dinge. Dieser Sommer ist der Sommer in dem sich viele ihrer Gebete erfüllen. Sie bekommt einen Hund und ihre Schwester kehrt zurück. Jocie ist zeitweise ein kleiner Wildfang, aber man muss sie einfach lieben. Sie führt mit ihrem Vater einem angehenden Pastor ein schönes Leben. Sie hat Menschen um sich, die immer zu ihr stehen auch wenn sie nicht mit ihr verwandt sind. Sie hat eine glückliche Kindheit, auch wenn ihre Mutter sich einfach auf und davon gemacht hat, als Jocie 5 Jahre alt war. Ihr Vater versucht alles um das zu kompensieren.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, denn es ist schön zu sehen was man alles erreichen kann, wenn man an Gott glaubt. Und Gott schickt immer wieder Zeichen um uns zu zeigen, dass er immer für uns da ist. Die Autorin hat einen wunderbaren fesselnden Schreibstil und man kann bald nicht mehr aufhören zu lesen. Man will alles über Jocies Leben erfahren. Außerdem hat mich neugierig gemacht welche Geheimnisse Thabita und Tante Love mit sich herumschleppen. Im Laufe des Buches kommen einige Dinge ans Tageslicht, bei denen nur der Glaube an Gott helfen kann. Für mich ist es ein emotionales und auch spannendes Buch. Es geht um den Glauben an Gott, um die wahre Liebe zwischen Vater und Tochter und um tiefe Freundschaft mit Menschen, die man täglich rund um sich hat.
Holly Hill ist eine nette Kleinstadt in der ich mich sehr wohlgefühlt habe. Ich mochte die Bewohner und ihre Geschichten.


Für diesen schönen christlichen Roman, der mich auch wieder daran erinnert hat mehr an Gott zu glauben vergebe ich 4 Sterne.

336 Seiten, Buch, Paperback
Format: 13,5 x 20,5 cm
Bestellnummer: 331599
ISBN: 978-3-86827-599-5
Erschienen im August 2016

Sonntag, 23. Oktober 2016

Rezension zu Die Einsamkeit des Bösen von Herbert Dutzler

Quelle: Cover + Klappentext: Haymon Verlag


Heute stelle ich euch den Kriminalroman „Die Einsamkeit des Bösen“ von Herbert Dutzler vor.

Klappentext:

Die Wurzeln des Bösen reichen tief
Das kleine Mädchen Alexandra musste schon früh lernen, was es heißt, wenn jemand grundlos böse ist, wenn jemand voll von Hass, Frust und Aggression ist. Die erwachsene Frau Alexandra scheint die schwere Kindheit völlig hinter sich gelassen zu haben - doch wirkt es nur an der Oberfläche so. Von den düsteren Geheimnissen, die in ihr schlummern, wissen weder ihr Mann noch ihre beiden Kinder. Manchmal sind sie so weit weg, dass selbst Alexandra sie vergisst.

Ein Lotteriegewinn: überraschender Geldsegen oder Fluch?Eines Tages gerät Alexandras heile Welt aus den Fugen: Ein Millionengewinn entpuppt sich mehr als Fluch denn als Segen. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr von Tag zu Tag fremder, Heimlichkeiten vor Freunden sind an der Tagesordnung, die Kinder stellen materielle Ansprüche, nichts ist mehr so, wie es war - da beginnt Alexandras Fassade zu bröckeln. Sie spürt: Die Schatten ihrer Vergangenheit fallen noch immer düster auf ihre Seele. Und dann regt sich in ihr jenes zornige kleine Mädchen, das damals dem Bösen direkt ins Auge geblickt hat … 


Meine Meinung:

Ich fand diesen Kriminalroman echt genial, aber die Rezension ist sehr schwierig zu schreiben. Dieser Roman ist anders als alle Kriminalromane, die ich vorher gelesen habe. Die Hauptprotagonistin ist Alexandra. Sie ist eine Frau, die eigentlich alles hat. Sie hat eine nette Familie, ein Haus und einen Job den sie mag. Zu Beginn glaubt man, dass Alexandra richtig nett und sympathisch ist. Beim Lesen des Buches ändert sich aber der Eindruck ganz rapide. Wir lernen Alexandra nicht nur als Erwachsene, sondern auch als Kind kennen. Herr Dutzler springt Kapitelweise in der Zeit, das heißt er erzählt und Alexandras Geschichte als Kind und ihr Leben in der Echtzeit. Was da alles zu Tage gefördert wird ist wirklich sehr schräg und seltsam. Alexandra ist eine Frau mit einem undurchsichtigen Charakter und man weiß nicht wirklich was in ihr vorgeht. Sie scheint eine Durchschnittsfrau zu sein, aber in Wirklichkeit ist sie eine sehr kranke und psychisch gestörte Frau. Ich weiß gar nicht wie ich ihre Taten und ihren Lebenswandel beschreiben soll. Ich kann nur sagen, dass der Kriminalroman spannend geschrieben ist, dass er mich gefesselt hat und dass ich garantiert nie zu viel Geld im Lotto gewinnen möchte.
Es ist ein ungewöhnlicher Krimi, in dem es keinen Ermittler im herkömmlichen Sinn gibt sondern nur einen Täter.
Wer Lust auf einen ganz anderen Krimi hat, dann sollte er unbedingt dieses Buch lesen. Einfach nur schräg und genial kann ich sagen.


Von mir gibt es 5 Sterne für „Die Einsamkeit des Bösen“

  • EUR 17,90
  • ISBN 978-3-7099-7257-1
  • 368 Seiten, Klappenbroschüre
  • Premium Paperback

Montag, 17. Oktober 2016

Rezension zu Unter dem Sternenhimmel von Elisabeth Büchle

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien


Heute stelle ich euch den wunderbaren Roman „Unter dem Sternenhimmel“ von Elisabeth Büchle vor.

Klappentext:

Noa erhält endlich die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Alles läuft prima an, und Noa hofft, dass sie endlich eine Heimat gefunden hat. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Erneut muss sie gegen die Schatten ankämpfen, die sie hinter sich gelassen zu haben glaubte ... 

Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Einrichtung des Cafés in der alten Stadtvilla und fühlt sich bald sehr zu ihr hingezogen. Aber irgendetwas an Noa ist seltsam und beunruhigt ihn. Wer ist diese Frau, für die seine Freunde Chiara und Florian so viel riskiert haben?

Meine Meinung:

Elisabeth Büchle hat mit „Unter dem Sternenhimmel“ wieder einen wunderbaren Weihnachtsroman geschrieben. Ein Roman der ans Herz geht und die Seele warm werden lässt. Die Protagonistin Noa ist ein wunderbarer Mensch. Man muss Noa einfach gern haben und man kann nicht anders als sie in sein Herz zu schließen. Es war schön zu sehen wie Noah gegen ihre Dämonen aus der Vergangenheit kämpfte und wie sie versuchte sich ein neues, besseres Leben aufzubauen. Frau Büchle beschreibt wie Noa schön langsam ihr Selbstbewusstsein und ihr Vertrauen zu Gott und den Menschen zurückbekommt. Es gibt da auch noch den Tischler Jonas, der dabei nicht unschuldig ist, dass Noahs Leben wieder schöner wird.
Frau Büchles Schreibstil ist wieder einmal ganz wunderbar und sehr emotional. Man ist von den ersten Seiten an gefesselt von der Geschichte. Man fiebert mit den Protagonisten mit und taucht ganz tief in die Geschichte ein. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und war echt traurig als ich das Buch zum Schluss weglegen musste. Ich hätte sehr gerne noch viel mehr über Noa, Jonas und ihr neues Leben gelesen.
Für mich ist der Roman wie ein Kino im Kopf abgelaufen. Ich konnte mir alle Szenen wunderbar vorstellen und musste mit Noa immer mitleiden und mitfiebern. Ich kann diesen Roman an alle weiterempfehlen, die eine wunderbare emotionale Weihnachtsgeschichte lesen möchten.
Für alle die Romane gelegentlich als realitätsfern bezeichnen, möchte ich sagen, dass Geschichten doch zum Träumen da sind und dass man den Alltag so mal vergessen kann. Genauso empfinde ich das bei diesem Buch. Ich kann meinen Alltag vergessen und kann eine wunderbare romantische und emotionsgeladene Geschichte lesen.


Von mir gibt es für Noas und Jonas Geschichte 5 Sterne.

  • Broschur, 13,5 x 21,5 cm, 208 Seiten
  •  
  • · 08/2016
  •  
  • · Gerth Medien
  •  · 12,99 EUR
       08/2016
       9783957341358

Sonntag, 9. Oktober 2016

Rezension zu Die eigensinnige Ärztin von Deeanne Gist

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien


Heute stelle ich euch den Roman „Die eigensinnige Ärztin“ von Deeanne Gist vor.

Klappentext:

Chicago, 1893: Billy Jack Tate hat nicht nur einen Männernamen, sondern auch einen Männerberuf ergriffen: Sie ist Ärztin aus Leidenschaft. Gerade als sie sich am Ziel ihrer Träume wähnt, lernt sie Hunter Scott kennen, einen Texas Ranger, der wenig übrig hat für die Großstadt und für Frauen, die davon überzeugt sind, dass es mehr gibt als Heiraten und Kinderkriegen. 

Ist Billy bereit, ihren Traum von einer eigenen Praxis in der Stadt aufzugeben und Hausfrau und Mutter zu werden? Oder wird Hunter bereit sein, die weiten Ebenen des Südens gegen die graue Großstadt und eine unabhängige Ehefrau einzutauschen?

Meine Meinung:

In diesem wunderbaren Roman spielen Frau Dr. Billy Tate und Scott Hunter, ein Ranger aus Texas, die Hauptrollen. Billy ist leidenschaftliche Ärztin und versorgt Patienten auf der Chicagoer Weltausstellung. Dort lernt sie Hunter kennen, der einer der Gardisten der Weltausstellung ist.
Gemeinsam sind sie ein wunderbares Team. Sie retten ein weggelegtes Baby und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Sie vollbringen wundervolle Dinge in den Armenvierteln von Chicago. Zum Beispiel eröffnen sie dort den ersten öffentlichen Spielplatz.
Die Autorin schreibt diesen Roman sehr fesselnd. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil und schon nach den ersten Seiten war ich komplett gefesselt von diesem Roman.
Ich mochte beide Hauptprotagonisten sehr gerne, denn sie sind einfach wunderbare mitfühlende und hilfsbereite Menschen. Ihre Geschichte die in Chicago spielt ist sehr einfühlsam und lebendig geschrieben. Ich konnte mit beiden mitfiebern und mitfühlen und bin ganz tief in ihr Leben eingetaucht. Ich fand es ganz toll zu lesen wie das Leben zur Zeit der Weltausstellung in Chicago ausgeschaut hat. Die Autorin hat die Missstände in der Stadt aufgezeigt, die im krassen Gegensatz zu der heilen Welt der Weltausstellung stehen. Es war eine sehr berührende Geschichte, die mich in seinen Bann gezogen hat. Es ist eine Mischung aus einem ernsten Teil und einem romantischen Teil. Die Autorin hat das aber sehr geschickt in ihrem Roman verwoben. Ich war auf alle Fälle begeistert von dem Roman und es ist bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von Deeanne Gist lesen werde.


„Die eigensinnige Ärztin“ bekommt von mir 5 Sterne.

 08/2016
 9783957341235