Montag, 26. September 2016

Rezension zu Gut aber Tot von Eva Rossmann

Quelle: Cover + Klappentext: Folio Verlag


Heute stelle ich euch den neuen Mira-Valensky-Krimi „Gut aber Tot“ von Eva Rossmann vor.

Klappentext:

Fleisch essen kann gefährlich sein, vegan leben auch.
V.A. – Heißt das Vegane Anarchie? Eine internationale Bewegung radikaler Fleischverweigerer fordert mit ihren Aktionen nicht bloß die „Landsleute“ heraus. „MitTier“ betreibt Gnadenhöfe. Arbeiten sie ausschließlich zum Wohl alter, kranker Tiere? Dass ein Werbe-Guru von geretteten Füchsen angeknabbert wird, soll freilich niemand erfahren. Dann wird ein junger Bauer erschossen. Und eine Berliner Kabarettistin verschwindet spurlos. Im Bekennerschreiben steht: „Die Schweine rächen sich.“ Bei Tiertransporten gibt es keine Kontrollen. Kriegsflüchtlinge aber stehen vor geschlossenen Grenzen. Die Wiener Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer erfahren Mörderisches über den Umgang mit Menschen und Tieren.  

Meine Meinung:

Mira besucht ihre Freundin Martina auf ihrem Weingut und schlittert somit sofort in ihren neuen Fall. Auf Martinas Tor wird das Wort „Mörderin“ geschrieben. Ein Mann stirbt an einem Herzinfarkt, einer wird erschossen und Menschen verschwinden. Alles nur weil Veganer nicht mit Menschen leben können, die Tiere essen oder steckt da auch noch was anderes dahinter? Das versucht Mira mit Hilfe von Vesna herauszufinden. Schon nach den ersten Seiten gerät sie in ein Geflecht aus Lügen und Gerüchten. Es ist wieder ein richtig spannender Krimi, der von Anfang an spannend geschrieben ist. Es macht unheimlich viel Spaß zusammen mit Mira die Puzzleteile zusammenzusetzen um den Fall zu lösen. Bis zum Schluss weiß man nicht wer der Täter ist und wie die Morde und Entführungen zusammenhängen. Ein wirklich dichtes Geflecht aus kleinen Teilen, die sich erst zum Ende des Buches zusammensetzen lassen. Von der Autorin so toll geschrieben, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.
Mir hat es gefallen mal richtig viel über veganes Essen zu lernen. Wobei man es auch ein wenig übertreiben kann, wenn man vegan lebt. Veganer essen keine Tierprodukte, aber sie wollen dann vegane Extrawurst, die wie richtige Wurst schmeckt. Ich finde, dass man sich für eine Seite entscheiden soll. Entweder normale Wurst oder andere pflanzliche Produkte, aber bitte keine vegane Wurst, die ohnehin nur Zusätze enthält, die dann sicher auch nicht so gut für den Körper sind. Das ist eben meine Meinung zum veganen Leben. Ich bekenne mich ja als Fleischesserin, wobei ich auch Gerichte ohne Fleisch gerne mag. Eine gesundeMischung eben.
Jetzt aber zurück zum Buch. Für mich war der Krimi sehr spannend geschrieben. Schon von Anfang an wird Spannung aufgebaut, die bis zum Schluss bleibt. Ich mochte die Protagonisten und konnte mit ihnen gut mitfiebern. Vor allem mochte ich die Alleingänge von Mira und Vesna, die mit ihrer Kombinationsgabe einfach unschlagbar sind.
Für mich ein toller Krimi der sich von all den anderen Krimis abhebt, weil Frau Rossmann immer aktuelle Themen in ihren Krimis aufwirft. Finde ich klasse und hat mir sehr gut gefallen.


Von mir gibt es 5 Sterne für diesen Krimi!

Gebunden
271 S., 13,5 x 21 cm
ISBN 978-3-85256-698-6
€ [D/A/I] 22,–

Sonntag, 25. September 2016

Rezension zu Für immer und ein Leben lang von Sarah Morgan

Quelle: Cover + Klappentext: Harper Collins Verlag


Heute stelle ich euch den Roman „Für immer und ein Leben lang“ von Sarah Morgan vor.

Klappentext:

Die Archäologin Brittany Forrest ist ein echtes Inselkind – den Kopf voller Abenteuer, das Herz auf den Lippen und die Hände am liebsten tief im Schlamm vergraben. Mit stürmischen achtzehn heiratet sie den Insel-Bad-Boy Zachary Flynn – und schon in den Flitterwochen fliegen die Fetzen. Scheidung inklusive. Und wäre da nicht ein Unfall, der sie Jahre später in ihre Heimat zurückführt, bestimmt hätte sie den Draufgänger für immer vergessen. Aber wenn die Nächte länger werden auf Puffin Island, entfaltet die idyllische Insel eine besondere Magie …

Meine Meinung.

Endlich ist er da der zweite Teil von Sarah Morgans Puffin Island Serie. Dieses Mal ist Brittany unsere Hauptprotagonistin. Sie ist Archäologin, liebt ihren Beruf und kommt viel in der Weltgeschichte herum. Da sie sich aber durch einen blöden Sturz ihr Handgelenk gebrochen hat kommt sie zurück auf Puffin Island in ihr kleines Cottage. Eigentlich fühlt sie sich auf der Insel sehr wohl, wäre da nicht ihr Exmann Zach, der auch wieder auf der Insel lebt.
Sarah Morgan beschreibt uns wunderbar die Begegnungen zwischen Zach und Brittany. Sie beschreibt uns wie es ist sich nach zehn Jahren wieder zu sehen. Man spürt beim Lesen sofort, dass es zwischen Zach und Brittany noch gewaltig knistert. Doch hat ihre Liebe noch eine Chance. Sehr gefühlvoll geht die Autorin an die Aufarbeitung von Zachs Vergangenheit, die alles andere als schön war. Brittany ist für Zach sowas wie der Fels in der Brandung, auch wenn er das gar nicht wahr haben will. Es ist eine wunderbare, emotionale und berührende Liebesgeschichte, die auf einer wunderbaren kleinen Insel namens Puffin Island spielt. Die Bewohner der Insel und Brittanys Freunde sind einmalig. Auch Zachs Ziehvater Philip ist eine tolle Person im Buch.
Frau Morgan hat es wieder geschafft, dass ich voll und ganz vom Buch gefesselt war und mich in Brittanys Geschichte hab fallen lassen. Ein wunderbares Leseerlebnis war es für mich auf alle Fälle. Ich hatte wunderbare emotionale Lesestunden und bin ganz in Puffin Island angekommen und habe mit Zach und Brittany mitgefiebert. Der Roman ist wie ein Kinofilm vor meinen Augen abgelaufen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und freue mich auch schon auf den dritten Band, der demnächst erscheinen soll. In diesem geht es dann um Skylar, eine sehr gute Freundin von Brittany. Ich freu mich jetzt schon aufs Lesen, denn Sarah Morgan ist eine wunderbare Autorin.

Dieser Roman bekommt von mir 5 Sterne

Erscheinungstag:Mo, 15.08.2016
Bandnummer:25951
Seitenanzahl:304
ISBN:9783956495922

Samstag, 10. September 2016

Buchvorstellung

Quelle: Homepage von Susanna Ernst


Vor kurzem hatte ich auf Hannes Buchblog Book Lounge - Lesegenuss die Ehre dieses Buch zu gewinnen. Ich hatte noch keine Zeit es zu lesen, aber schon der Klappentext hört sich toll an. Laut Hanne ist es ein wunderbares Buch, dass sich auf alle Fälle lohnt zu lesen.

Hier noch für euch der Klappentext vom Buch:

In ihrem berührenden Roman "So wie die Hoffnung lebt" erzählt Erfolgsautorin Susanna Ernst von Schicksalsschlägen, einer lebenslangen Freundschaft und von der Liebe, die alles überwindet. 

Woran hältst du fest, wenn du alles verlierst? 
Als sich Katie und Jonah kennenlernen, geschieht ein kleines Wunder: Der sensible Junge dringt mit viel Einfühlungsvermögen und seinem außergewöhnlichen Talent für die Malerei zu dem Mädchen durch, das sich nach einer fürchterlichen Familienkatastrophe von allem zurückgezogen hat und verstummt ist. Katie beginnt wieder zu sprechen. Doch als aus ihrer Freundschaft viele Jahre später zarte Liebe keimt, schlägt das Schicksal erneut zu … 

„Erst lacht man, dann weint man und schließlich lacht man unter Tränen. ‘So wie die Hoffnung lebt‘ ist einfach zum Lachen und zum Weinen schön!" Blog Mybooksparadise 
"Ein absolut wundervolles Buch, mit dem sich die Autorin wieder einmal selbst übertroffen hat." Blog Buchzeiten 

"So wie die Hoffnung lebt" ist genauso wie Susanna Ernsts Erfolgsroman "Deine Seele in mir" dramatisch, packend und mit viel Gefühl erzählt. Für die Leser von Dani Atkins, Marc Levy und Nicholas Sparks. 

Eine Leseprobe findet ihr genau hier auf Susannas Ernst Homepage.


  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426519054
  • ISBN-13: 978-3426519059
Ich finde, dass sich dieser Roman echt klasse anhört und ich freu mich auch schon aufs Lesen. Vielleicht macht mein Post Lust auf mehr. Ich denke auf alle Fälle, dass sich der Kauf lohnt, denn ich habe bis jetzt nur gutes über dieses Buch gehört.


Sonntag, 4. September 2016

Rezension zu Im Schatten der goldenen Akazie von Christiane Lind

Quelle: Cover + Klappentext: Amazon


Heute stelle ich euch den Roman „Im Schatten der goldenen Akazie“ von Christiane Lind vor.

Klappentext:

Erinnerungen bleiben, aber der Schmerz verweht mit dem Wind … 

Australien, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter haben die besonnene Victoria und die leidenschaftliche Catherine nur einander. Nichts scheint die Schwestern trennen zu können, bis der Opalschürfer Luke in ihr Leben tritt. 

Gut hundert Jahre später: Nach einer tiefen Enttäuschung folgt Franziska kurz entschlossen einem Brief ihrer Großtante Ella und reist nach Australien. Gemeinsam forschen die beiden nach ihren Wurzeln und begegnen starken Frauen, weisen Aborigines und dem entbehrungsreichen Leben deutscher Einwanderer. 

Vor der traumhaften Kulisse Queenslands entfaltet sich eine dramatische Familiengeschichte über mehrere Generationen. 


Meine Meinung:

In diesem Roman verschlägt es unsere Protagonistin Franziska nach Brisbane in Australien. Zu Hause in Deutschland gab es einige Schicksalsschläge, die sie hofft in Australien zu verdauen. Außerdem soll eine Großtante von ihr in Brisbane wohnen. Die sympathische Franziska trifft tatsächlich ihre Tante Ella und bald sind sie mitten drinnen, die Vergangenheit ihrer Vorfahren zu erforschen. Um die Forschungsarbeiten interessanter und lebendiger zu machen versetzt uns die Autorin ins Brisbane um 1888. So können wir nicht nur Franziska und Ella kennen lernen, sondern auch die Schwestern Catherine und Victoria ihrer Ahninnen. Ella möchte unbedingt ihr Geheimnis herausfinden. Die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd geschrieben. Immer wieder Enden die Kapitel mit Cliffhangern, wenn die Autorin vom 19. Jahrhundert ins hier und jetzt wechselt und umgekehrt. So bleibt der Roman durchwegs spannend und es bleibt einem gar nicht anderes über als einfach weiterzulesen. Mir fiel es sehr schwer das Buch überhaupt noch aus der Hand zu legen. Ich konnte mir beim Lesen alles bildlich vorstellen und ich habe mit den Frauen mitgelitten. Ich habe ihre Schicksale richtiggehend miterlebt. Die Autorin hat Australien wunderbar beschrieben, so dass man sofort Lust auf einen Besuch bekommt. Frau Lind schaffte es in jedem ihrer Bücher, dass ich ein tolles Kopfkino erlebe und dass ich mit ihren Protagonisten mitfiebern, mitleiden und mich mitfreuen kann. Es ist ein emotionaler Roman mit vielen Höhen und Tiefen. Er ist wunderbar für tolle Lesestunden und wenn man gerne Familiengeheimnisse aufdeckt, ist man hier genau richtig. Natürlich dürfen auch die geheimen Hauptprotagonisten der Autorin nicht fehlen und zwar ihre Kater. Auch sie spielen immer eine kleine aber wichtige Rolle. Für mich war es wieder ein perfekter Roman, der mich zum Grübeln gebracht hat und meine detektivischen Fähigkeiten zum Vorschein gebracht hat. Am liebsten hätte ich mit Franziska getauscht um das Leben ihrer Verwandten zu erforschen.
Danke liebe Christiane für dieses wunderbare Leseerlebnis.


Von mir gibt es für dieses tolle Buch 5 Sterne.

  • Taschenbuch: 440 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (15. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1535337621
  • ISBN-13: 978-1535337625