Dienstag, 31. Mai 2016

Rezension zu Herzmuschelsommer von Julie Leuze

Quelle: Klappentext + Cover: Homepage von Julie Leuze


Heute stelle ich euch den Jugendroman „Herzmuschelsommer“ von Julie Leuze vor.

Klappentext:

Als Kim erfährt, dass sie nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht worden ist, fährt sie kurz entschlossen zu ihren leiblichen Eltern in die Bretagne, um dort den Sommer zu verbringen. Diese Begegnung allein wäre schon aufwühlend genug, doch dann trifft Kim auch noch Padrig. Der nachdenkliche Junge, der viel Zeit auf einer Klippe am Meer verbringt, berührt ihr Herz sofort. Aber er hat ein dunkles Geheimnis ...

Meine Meinung:

Frau Leuze hat mit „Herzmuschelsommer“ einen wunderbaren Jugendroman geschrieben, voll von Romantik, Liebe und neuen Wegen.
Kim ist ein wirklich nettes 16jähriges Mädchen. Sie ist nach der Geburt vertauscht worden und lernt jetzt ihre leiblichen Eltern kennen, die in der Bretagne wohnen. Es ist ein komisches Gefühl plötzlich ihren leiblichen Eltern gegenüberzustehen. Man kennt sie nicht und weiß nicht wie sie ticken und trotzdem haben diese Eltern die Hoffnung, dass Kim sich für sie entscheidet. Was natürlich nicht so einfach ist.
Für Kim ist es eine aufregende Zeit. Gleichzeitig lernt sie nämlich in der Bretagne einen Jungen kennen, den sie sehr gerne mag.
Der Roman ist sehr flüssig geschrieben. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, denn man lernt ja nicht jeden Tag Kinder kennen, die als Babys vertauscht wurden. Ich mochte Kim sehr und Julie Leuze hat ihre Gefühle sehr gut beschrieben. Kim ist aufgewühlt und muss sich erst selbst mit dieser neuen Situation auseinandersetzen. Sie ist unsicher und zum Teil sehr unglücklich. Ihre Stimmung bessert sich, als sie Padrig kennen lernt.
Ich finde den Roman wirklich toll. Er ist lesenswert und ich kann ihn jungen Mädchen die romantisch veranlagt sind auf alle Fälle empfehlen. Ich hatte mit dem Buch wunderbare Lesestunden und konnte mir die Szenen alle sehr gut vorstellen. Der Roman ist wie ein schönes Kopfkino bei mir abgelaufen. Besonders gegen Schluss ist das Buch auch noch richtig spannend geworden. Ich kann es nur weiterempfehlen.

Von mir gibt es für diesen wunderbaren Roman 5 Sterne.


Montag, 23. Mai 2016

Rezension zu Die Sturmschwester von Lucinda Riley

Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag


Heute stelle ich euch den wunderbaren Roman „Die Sturmschwester“ von Lucinda Riley vor.

Klappentext:

Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie zu ihrem Beruf gemacht hat: Sie ist Seglerin und hat bei manch riskanter Regatta auf den Meeren der Welt ihren Mut unter Beweis gestellt. Eines Tages aber stirbt völlig überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See. Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis auf ihre Vorgeschichte – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, in dessen Leben die junge Sängerin Anna Landvik eine schicksalhafte Rolle spielte. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden. Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violonisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war...

Meine Meinung:

Dieser Roman ist der zweite Teil der „Geheimnisvollen Sieben-Schwestern-Reihe“. In diesem Teil geht es um Ally, die zweite Schwestern.
Ally ist eine sehr sympathische Frau mit vielen Talenten. Sie ist eine begabte Seglerin und auch eine begabte Musikerin. Sie liebt Wasser über alles und Segeln ist ihr Leben. Genau dort, beim Segeln lernt sie ihre große Liebe Theo kennen. Leider hält ihr Glück nicht sehr lange, denn sie wird von Tragödien überschattet. Allys Adoptivvater stirbt und auch mit Theo kann sie nicht lange glücklich sein. Ally ist am Boden zerstört. Sie trauert um ihren Vater und um Theo. Um sich ein wenig abzulenken, fängt sie ihre Wurzeln zu suchen, denn ihr Vater hat ihr Hinweise auf ihre Herkunft hinterlassen. Die Reise führt sie nach Norwegen und es ist sehr spannend was Ally alles herausfindet.
Die Autorin reist mit uns vom hier und jetzt in die Vergangenheit und erzählt die Geschichte von Ally Vorfahren. Die Reise in die Vergangenheit war für mich genauso spannend geschrieben, wie Allys Geschichte im hier und jetzt.
Der Roman schafft es einen von Anfang an zu fesseln und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe den Roman richtiggehend aufgesogen. Allys Leben und die Vergangenheit ihrer Vorfahren hat mich fasziniert und gefangen genommen. Man konnte sich alle Szenen im Buch ganz wunderbar bildlich vorstellen. Frau Riley hat einen unverwechselbaren fesselnden Schreibstil und ihr Roman hat viele emotionale Momente. Der Roman hatte seine traurigen Seiten aber es gab auch wieder viele Glücksmomente für Ally. Der Roman ist eine wunderbare Mischung aus Freud und Leid. Für mich war dieser Roman einfach toll zu lesen und ich bin mit Ally in ihr Leben eingetaucht.
Ich hatte wunderbare Lesestunden und möchte es nicht missen diesen Roman gelesen zu haben.
Von mir bekommt er 5 Sterne und ich hoffe, dass es bald mit Star, der nächsten Schwester weitergeht.


Dienstag, 10. Mai 2016

Rezension zu Das Shakespeare Geheimnis von Christiane Lind

Quelle: Klappentext und Cover: Amazon


Heute stelle ich euch einen historischen Roman von Christiane Lind vor. Und zwar handelt es sich um ihr neuestes Werk „Das Shakespeare Geheimnis“.

Klappentext:

London 1592. Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann landet die junge Alice in der Welt der Theater, Bordelle und Tierkämpfe. Als Mann verkleidet und mit Hilfe des Autors Christopher Marlowe wird sie Schauspieler im Rose Theatre. Trotz der Sorge aufzufliegen, wird Alice am Theater glücklich – spätestens als sie dort ihre große Liebe findet. Doch dann spürt ihr Ehemann sie auf, und Alices Leben gerät in höchste Gefahr …
Ein Roman wie ein Theaterstück zu Shakespeares Zeit – voller Liebe, Geheimnisse, Rache, Verschwörungen, Emotionen und der Pest.

Meine Meinung:

In diesem historischen Roman werden wir nach London ins 16. Jahrhundert katapultiert. Frau Lind erzählt uns die Geschichte von Alice einer sehr netten und lebenslustigen Frau, die schon von Kind an einen Faible fürs Theater hat.
Alice ist sehr sympathisch und liebenswert und ich mochte sie von Anfang an. Sie ist eine wunderbare Protagonistin die man einfach lieben muss. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und bin ganz in ihrem Leben aufgegangen. Ich habe mit Alice mitgelitten, mitgezittert, habe mich mit ihr gefreut und mit ihr geweint. Ich konnte diese starke Frau nur bewundern.
Nach ihrer Hochzeit beginnt für sie eine harte, traurige und furchtbare Zeit. Ihr Mann schlägt und vergewaltigt sie. Doch Alice wäre nicht Alice wenn sie nicht eine Lösung für ihr grausiges Schicksal finden würde. Sie flieht von ihrem grausamen Ehemann und kommt bei einer Theatertruppe unter.
Mir hat die Geschichte über Alice und ihrem Theaterleben sehr gut gefallen, denn ich war fasziniert von den detailgenauen Schilderungen über das damalige Leben. Ich konnte mir das stinkige und scheinbar ekelhafte London richtig gut vorstellen. Es muss früher eine ganz andere Stadt gewesen sein. Es scheint viel gefährlicher und schmutziger gewesen zu sein als heute. Ich konnte mir das London mit seinen engen Gassen und schmuddeligen Gestalten richtig gut vorstellen. Das Theaterleben fand ich sehr spannend und ich fand es toll, dass Christiane Lind so viel und detailliert über das Leben im 16. Jahrhundert geschrieben hat. Klasse war, dass Frau Lind so viele Personen aus dem realen Leben in ihren Roman eingebaut hat. Alles war sehr gut recherchiert und auch Shakespeares Geheimnis ist aufgeflogen.
Ich bin richtig gut eingetaucht in die Geschichte und war fasziniert und gefesselt davon. Der Roman wurde von Seite zu Seite spannender und ich konnte mich nur schwer vom Buch trennen.
Besonders spannend waren die Szenen in denen Alice Ehemann nach ihr sucht. Man hat bei den Begegnungen der Eheleute richtiggehend Alice Angst gespürt und ich konnte gut nachvollziehen warum Alice weggelaufen ist.
Alice Leben bei den Theaterleuten war einfach einzigartig. Die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt war extrem groß. Die Theaterleute waren größtenteils sehr nett und ich mochte besonders James, der ja mit der Zeit eine Beziehung zu Alice aufbaut. Am Anfang war er für mich ein Windhund, aber ich habe meine Meinung im Laufe der Geschichte geändert.
Ich habe schon lange keinen historischen Roman gelesen, der mich so fasziniert und in seinen Bann gezogen hat.
Vielleicht liegt es daran, dass ich London liebe, weil ich selbst ein halbes Jahr dort gelebt habe. Oder es liegt daran, dass ich immer neugierig bin wie die Menschen früher gelebt haben. Vermutlich ist es eine Mischung aus allem.
Gut gefallen hat mir auch der Plan über London am Beginn des Buches und das Personenregister.
Auch die historischen Hintergründe und das Glossar am Ende des Romans waren interessant und hilfreich.
Alles in allem ein gelungener, fesselnder und spannender historischer Roman, bei dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

Von mir bekommt „Das Shakespeare Geheimnis“ 5 Sterne.

  • Taschenbuch: 388 Seiten
  • Verlag: Amazon Publishing (10. Mai 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1503937747
  • ISBN-13: 978-1503937741

Sonntag, 8. Mai 2016

Rezension zu Londons geheimster Zirkel von Barbara Laban


Quelle: Cover + Klappentext: Carlsen Verlag

Heute stelle ich euch den Jugendroman „Londons geheimster Zirkel von Barbara Laban vor.

Klappentext:

Als Tabby die Einladung erhält, weiß sie nicht mal genau, worum es eigentlich geht. Dabei ist Londons Zirkel der Schulwettbewerb überhaupt. Wer teilnimmt, oder besser: auserwählt ist, darf nicht darüber sprechen, muss die schwierigsten Aufgaben lösen und das an den ungewöhnlichsten Orten der Stadt. Alles ist streng geheim. Warum Tabby allerdings mit Lina ein Team bilden soll, ist ihr schleierhaft. Die beiden gehören ja jetzt nicht gerade zu den Klassenbesten. Ob sie überhaupt eine Chance gegen die anderen haben?

Meine Meinung:

Tabby und Lina sind unsere Hauptprotagonisten im Buch. Sie sind sehr nette Mädchen und gehen miteinander in die Schule. Sie sitzen sogar nebeneinander, aber gesprochen haben sie noch nie miteinander, denn Lina spricht nicht in der Schule. Aber irgendwas verbindet die Zwei, denn sie mögen sich, hat man zumindest den Eindruck. Eines Tages bekommen die zwei eine Einladung zu einem geheimen Wettbewerb der zwischen den Eliteschulen Londons stattfindet. Alles ist sehr geheim und sie dürfen nicht mit anderen darüber reden.
Das ist auch der Zeitpunkt wo das Buch Fahrt aufnimmt und spannend wird. Lina und Tabby werden gute Freudinnen und geben alles um diesen geheimen Wettbewerb zu gewinnen. Da Frau Laban die Mädchen so toll beschreibt und auch dieser Schulwettbewerb so spannend ist, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Lina und Tabby kann man sehr gut kennenlernen. Frau Laban beschreibt ihre unterschiedlichen Leben ganz genau und bringt Tabby und Lina dem Leser sehr nahe. Man kann sagen, dass man alles über die Beiden erfährt. Aufregend fand ich auch diesen „Londons geheimster Zirkel“ Wettbewerb, der uns durch die ganze Stadt geführt hat. So kann man auch London gleich mal näher kennen lernen und ich erfuhr auch über die Stadt einiges, was ich vorher noch nicht wusste oder kannte.
Aber das Buch ist nicht nur spannend und fesselnd geschrieben. Es macht deutlich wie wichtig es ist gute Freunde zu haben, auf die man sich verlasse kann. Es zeigt, dass man mit fairen Mitteln kämpfen soll und dass es in Familie die unterschiedlichsten Probleme gibt. Jeder ist anders und jeder soll so akzeptiert werden wie er ist.
Das kann man besonders gut an Lina und Tabby sehen, weil sie die unterschiedlichsten Charaktere sind und aus mehr oder weniger zwei Welten kommen. Aber sie werden beste Freundinnen und halten wie Pech und Schwefel zusammen.
Dieser Roman hat mich von Anfang an gefesselt. Ich war begeistert davon und hatte spannende und emotionsgeladene Lesestunden.


Von mir bekommt dieser tolle Roman 5 Sterne. Ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen.

Seiten208
Alterab 11 Jahren
ISBN978-3-551-52078-4