Sonntag, 28. Februar 2016

Rezension zu Unter dem Vanillemond von Petra Pfänder

Quelle: Cover + Klappentext: Mira Taschenbuch


Heute stelle ich euch den Roman „Unter dem Vanillemond“ von Petra Pfänder vor.

Klappentext:

Ein geheimnisvoller Liebesbrief, ein altes Foto, ein lang gehütetes Familiengeheimnis ...

Nach dem Tod ihres Vaters steht Annabel Hansen vor einer schweren Entscheidung: Was soll mit der Vanilleplantage geschehen, die ihr Vater auf Madagaskar betrieben hat? Nur widerwillig macht die junge Hamburgerin sich auf den Weg ins ferne Afrika und wird sofort gefangen genommen von der exotischen Schönheit der Insel: Von der tropischen Landschaft, den fremden Gerüchen, der Farbe des Indischen Ozeans. Plötzlich versteht sie, was ihren Vater immer wieder hierher gezogen hat. Doch als sie in seinen Unterlagen einen zärtlichen Liebesbrief und das Foto einer schönen Fremden findet, ahnt sie, dass die Insel noch mehr Geheimnisse birgt. Geheimnisse, die ihr bisheriges Leben in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen ...

Meine Meinung:

Annabel ist die sympathische Hauptprotagonistin aus dem Buch. Sie ist eine erfolgreiche Anwältin in Deutschland. Sie führt ein luxuriöses Leben und ist der Meinung damit glücklich zu sein. Was ihr aber zu schaffen macht ist, dass es zwischen ihr und ihrem Vater eine tiefe Kluft gibt. Ihr Vater reist jedes Jahr nach Madagaskar um dort auf der Vanilleplantage ihres Onkels zu arbeiten. Das macht er seit Jahren, aber Annabel muss immer zu Hause bleiben. Als ihr Vater dann ganz überraschend auf Madagaskar stirbt, reist auch Annabel nach Madagaskar und trifft dort auf viele Geheimnisse und unausgesprochene Dinge. Sie erkennt dass das Leben in Deutschland nicht das ist, das sie führen möchte.
Schön langsam versucht Annabel die Wahrheiten herauszufinden und wird dann sogar bedroht.
Ich mochte Annabel von Anfang an, auch wenn sie zuerst als richtige Tussi rüberkommt. Aber nach ein paar Kapiteln muss man sie einfach ins Herz schließen.
Vielleicht liegt das aber auch an dem wunderbarem, flüssigem und spannendem Schreibstil der Autorin. Sie hat die Gabe die Protagonisten so zu beschreiben, dass man glaubt sie schon lange zu kennen. Madagaskar beschreibt sie im Buch so lebendig, dass man sich den Dschungel und die Insel perfekt vorstellen kann. Ich hatte das Gefühl mitten drinnen im Buch zu sein und direkt an Annabels Seite. Die Suche nach ihrer Vergangenheit und die Wahrheit fand ich sehr spannend und emotional. Die Ereignisse im Buch überschlagen sich gelegentlich und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ein Roman, der wirklich gut gelungen ist. Besonders toll für alle, die gerne neue Länder kennen lernen und die gerne in andere Kulturen abtauchen. Mich hat der Roman gefesselt und berührt. Ich möchte nicht missen über Annabel gelesen zu haben und sie näher kennenzulernen.
Das Buch an sich war toll, aber der Schluss hat mich dann doch etwas enttäuscht. Der Roman hat so abrupt aufgehört, dass mir ein ausführliches Ende gefehlt hat. Ein längeres Ende wäre auf alle Fälle toll gewesen.

Von mir bekommt der Roman daher 4 Sterne

PETRA PFÄNDER

Unter dem Vanillemond

ISBN 978-3-95649-270-9304 Seiten
9,99 EUR [D] 10,30 EUR [AT]
ISBN eBook 978-3-95649-520-5 9,99 EUR [D]

Montag, 22. Februar 2016

Rezension zu Wer um Liebe ringt von Tamera Alexander

Quelle: Cover + Klappentext: Francke Verlag

Dieses Mal möchte ich euch den Roman „Wer um Liebe ringt“ von Tamera Alexander vorstellen.

Klappentext:

Nashville, 1869. Maggie Linden ist eine passionierte Reiterin und trainiert ihr Pferd Bourbon Belle für ein großes Rennen. Doch als der Farm ihres Vaters die Zwangsversteigerung droht, scheinen ihre Träume zu zerplatzen. Unterdessen versucht der attraktive, etwas kantige irische Einwanderer Cullen McGrath in Tennessee Fuß zu fassen. Überall stößt er auf verschlossene Türen, bis Maggies Vater ihm ein ungewöhnliches Angebot macht ... 

Meine Meinung:

Frau Alexander hat wieder einen wunderbaren Roman geschrieben, der in Nashville 1869 spielt. Ihre Protagonisten sind zwei komplett verschiedene Menschen, deren Leben unterschiedlicher gar nicht verlaufen hätten können.
Auf der einen Seite steht Maggie. Sie ist in Nashville geboren und auf der Farm ihres Vaters aufgewachsen. Sie gehören zu einer alteingesessenen Nashviller Familie. Maggie ist eine begnadete Reiterin und besitzt ein Rennpferd, das für sie bald ein großes Rennen gewinnen soll. Mit dem Geld will sie die Farm ihres Vaters retten, die kurz vor der Zwangsversteigerung steht.
Genau rechtzeitig erscheint Cullen McGrath auf der Bildfläche. Er ist ein irischer Auswanderer, der hier eine Farm kaufen will um sein Glück zu versuchen. Wie auch heute hat es schon früher Ausländerhass gegeben und er hat es in den Südstaaten schwer Fuß zu fassen. Iren sind hier gehasst und niemand würde ihm Land verkaufen. Nur Maggies Vater ist ein großherziger Mann, der hinter die Fassade von Cullen schaut und darin erkennt, wie er wirklich ist. So verkauft er ihm die Farm unter der Bedingung Maggie zu heiraten.
Für Maggie natürlich ein Schlag ins Gesicht. Vor allem haben die zwei ganz unterschiedliche Vorstellungen vom Leben. Maggie will Pferde trainieren und sie bei Rennen laufen lassen. Cullen hat nur die Farm im Sinn, die er wieder ertragreich führen möchte. Anscheinend hat Cullen in seinem früheren Leben Probleme mit Pferderennen gehabt, aber Maggie weiß davon nichts. So kämpfen sich die beiden durchs Leben. Irgendwann werden ihre Gefühle stärker füreinander. Aber könne sie einander auch wirklich vertrauen? Können sie glücklich werden?
Das ist die Frage, die ich natürlich hier noch nicht beantworten werde.
Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass mir dieser Roman wunderbar gefallen hat. Frau Alexander hat einen wunderbaren flüssigen Schreibstil, der es schafft einen von Anfang bis Ende zu fesseln. Man taucht in ihre Romane ab und erlebt mit den Protagonisten hautnah ihr Leben, spürt ihre Gefühle, ihre Ängste und die Hoffnung. Bei mir laufen ihre Romane immer wie ein Kopfkino ab und ich kann mir alles wunderbar bildlich vorstellen. Maggie ist so eine liebenswerte Person, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte.
Es ist nicht alles rosig in diesem Roman. Frau Alexander zeigt uns den Fremdenhass und auch den Hass auf Schwarze, den es damals ganz massiv gab. Sie zeigt, wie gut man damit umgehen kann und wie Kleinigkeiten das Leben von Menschen zum Positiven verändern können. Es ist auch heute nach wie vor ein aktuelles Thema, denn der Menschenhass und Hass auf andere hat nicht aufgehört, egal wo man auf der Welt lebt. Dieser Roman ist ein Buch über Träume, Sehnsucht, Zukunftsplänen, Erfolge, Misserfolge, neue Beziehungen, Freundschaft und Respekt. Es ist einfach ein toller Roman den ich nicht missen möchte gelesen zu haben.

Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne.

448 Seiten, Buch, Paperback
Format: 13,5 x 20,5 cm
ISBN: 978-386827-555-1
Erschienen im Januar 2016

Sonntag, 21. Februar 2016

Blogtour-Ankündigung

Blogtour-Ankündigung „Auch morgen werden Rosen blühen“ von Clara Sternberg

Hallo ihr Lieben,

eine neue Blogtour startet, auf die ich mich schon sehr freue.

Start ist am kommenden Montag, 29. Februar 2016

"Auch morgen werden Rosen blühen" von Clara Sternberg - ein Roman, von dem der Verlag schreibt: Eine mitreißende Geschichte über die Liebe, vergessene Wünsche und die Möglichkeit, alles noch einmal zu wagen
Quelle: Cover: Aufbau Verlag



Wir freuen uns schon sehr auf euren Besuch! Am Dienstag, dem 1. März macht die Blogtour bei mir halt. Lasst euch überraschen, denn es gibt auch was schönes zu gewinnen.
 Nachstehend die einzelnen Stationen im Überblick:

Montag, 29. Februar 2016

Dienstag, 01. März 2016

Mittwoch, 02. März 2016

Donnerstag, 03. März 2016

Freitag 04. März 2016

Sonntag, 06. März 2016
 Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs


 
          Also merkt euch die Woche vor - und vor allem habt Freude daran.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Rezension zu Auch morgen werden Rosen blühen von Clara Sternberg



Quelle: Cover + Klappentext: Aufbau Verlag



Heute darf ich euch den Roman „Auch morgen werden Rosen blühen“ von Clara Sternberg vorstellen.

Klappentext:

Was würdest du tun, wenn dir das Leben eine zweite Chance gibt?

Alma geht es eigentlich gut: Sie hat eine wunderbare beste Freundin, einen großen Garten, und sie ist frisch verliebt. Doch dann wacht sie auf der Intensivstation auf. Ihr Herz ist stehen geblieben – und ihr Leben gerät aus dem Gleichgewicht. Ist sie wirklich glücklich? Was ist aus ihren Träumen geworden? Hat sie die Liebe ihres Lebens aufgegeben? Gut, dass ihre Freundin sie bei der Suche nach Antworten begleitet, denn man braucht Mut, wenn man verpasste Chancen doch noch nutzen will …

Eine mitreißende Geschichte über die Liebe, vergessene Wünsche und die Möglichkeit, alles noch einmal zu wagen.


Meine Meinung:

Auch morgen werden Rosen blühen ist mein erster Roman, den ich von Frau Sternberg gelesen habe. Frau Sternberg hat einen schönen flüssigen und angenehmen Schreibstil. Man kommt gut in die Geschichte rein und die Seiten fliegen nur so dahin beim Lesen.
Die Protagonistin, unsere Alma, mochte ich von Anfang an. Sie ist eine ganz besondere, lebensbejahende Frau. Sie steht mit beiden Beinen im Leben. Alles was ihr zum perfekten Glück fehlt ist ein Partner. Wie es das Schicksal will lernt sie Bernhard kennen, mit dem sie sich gut versteht. Als dann aber die Sache mit ihrem Herzstillsand passiert verändert sich Alma. Sie betrachtet ihr Leben ganz neu und ob Bernhard, ein wirklich sympathischer und bodenständiger Mann, noch darin Platz hat ist eine ganz andre Frage. Mir gefällt das Thema, das die Autorin hier anschneidet. Was braucht man zum glücklich sein und werden? Sollte man Dingen nachtrauern die längst Vergangenheit sind? Oder blickt man nach vorne und nimmt das Leben so wie es ist?
Mich hat dieses Buch und Almas Art zu denken in seinen Bann gezogen. Es hat mich berührt und auch zum Nachdenken gebracht.
Ich habe einiges im Buch gelernt. Man soll das Leben so nehmen wie es ist und das hier und jetzt genießen. Es macht keinen Sinn altem oder nicht gelebtem nachzutrauern. Man muss vergangene Dinge ruhen lassen. Die Vergangenheit kann man nicht ändern aber man kann in Zukunft auf sein Herz und Bauchgefühl hören und andere Entscheidungen treffen.
Den Titel des Romans fand ich sehr passend zur Geschichte. Auch morgen werden Rosen blühen hat für mich so was Wahres. Nicht jeder Tag ist toll, man hat sein Päckchen zu tragen, aber es kann auch wieder besser werden und es wird schöne Augenblicke geben. Man muss sich einfach darauf einlassen. Ja bestimmt werden dann bald wieder Rosen blühen.
Es waren viele Gedanken, die mir beim Lesen durch den Kopf gegangen sind. Ich konnte Almas Gefühle so gut nachvollziehen und auch ihre Lebenseinstellung. Mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen und könnte mir vorstellen das Buch wieder zu lesen, wenn ich mitten in einer Krise stecke. Natürlich sind das nur meine Gedanken und Ansichten. Jeder sieht die Dinge des Lebens anders, aber bei mir hat das Buch mein Herz berührt.

Von mir gibt es für diese wunderbare Lektüre 5 Sterne.

Broschur, 304 Seiten
Aufbau Taschenbuch
978-3-7466-3173-8 

Mittwoch, 17. Februar 2016

Rezension zu Mission Munroe - Die Spezialistin von Taylor Stevens

Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag

Heute stelle ich euch „Mission Munroe – Die Spezialistin“ von Taylor Stevens vor. Es ist der vierte Teil der Munroe Thriller Reihe.

Klappentext:

Vanessa Michael Munroe hat sich nach Dschibuti, Afrika, zurückgezogen und arbeitet bei einer kleinen Sicherheitsfirma. Es ist ein ruhiges Leben, bis sie beauftragt wird, ein Schiff Richtung Kenia zu begleiten. Mitten auf See entdeckt sie, dass sich eine illegale Waffenlieferung an Bord befindet. Nur Stunden später wird das Schiff von somalischen Piraten angegriffen, und Munroe gelingt es in letzter Sekunde, mit dem schwer verletzten Kapitän ans somalische Festland zu fliehen. Doch schon bald muss sie herausfinden, dass die Piraten nicht auf die Ladung des Schiffes aus waren, sondern auf dessen Kapitän ...

Meine Meinung:

Ich bin ja ein echter Fan der Hauptprotagonistin Michael Munroe und ich habe bereits alle ihre Fälle gelesen. Sie ist eine Frau, die einfach alles kann und den Killerinstinkt besitzt, mit dem sie schon die eine oder andere Person um die Ecke gebracht hat. Ich mag Michael auch wenn Sie manchmal für meinen Geschmack zu brutal ist, aber diese Brutalität ist ihr seid ihrer Kindheit eingeimpft worden.
In diesem Teil hat mir der Anfang nicht ganz so gut gefallen, weil Michael ständig über ihr sogenanntes verpfuschtes Leben nachgedacht hat. Man musste ständig ihre negativen Gedanken lesen und das war mir fast ein wenig zu viel. Als sie dann aber den Auftrag angenommen hat, ein Schiff zu schützen, wird das Buch von Seite zu Seite spannender. Der Thriller nimmt an Fahrt auf und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Bis zum Schluss weiß man nicht ob alles gut ausgehen wird und was Michael wieder für einen ausgefeilten Plan ausheckt. Sie plant alles minutiös und das was sie plant gelingt auch. Auf Sie kann man sich verlassen und sie ist eine wahre Verwandlungskünstlerin, die als Frau sowie als Mann auftritt. In ihrer Brutalität ist sie nicht viel anders als ein Mann. Sie ist einfach eine faszinierende Persönlichkeit. Ich hatte wieder extrem spannende Lesestunden mit Michael und hoffe, dass das nicht ihr letzter Fall gewesen ist. Die Autorin hat die Gabe ihre Leser zu fesseln und mitzureißen. Wenn man eher zart besaitet ist, dann sollte man diesen Thriller nicht lesen, denn es gibt genug Szenen, die nicht ohne sind. Da ich die Bücher schon von Anfang an kenne war ich nicht mehr so geschockt von ihrer Brutalität eher fasziniert von ihrer Genialität. Wenn jemand Mission Munroe lesen möchte, dann empfehle ich ihm auf alle Fälle mit dem ersten Teil zu beginnen, da man da sehr viel über Michael erfährt und sich so ein besseres Bild von dieser Frau machen kann. Aber man kann diesen Thriller auch unabhängig von den anderen lesen.

Von mir bekommt der Thriller heute 4,5 Sterne, weil mir der Anfang nicht ganz so gut gefallen hat.

Montag, 15. Februar 2016

Rezension zu Die sieben Schwestern von Lucinda Riley

Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag 


Heute stelle ich euch den Roman „Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley vor.

Klappentext:

Der erste Roman einer faszinierenden Reihe um die „Sieben Schwestern“.

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...
Meine Meinung:

Heute stelle ich euch den Auftaktroman zur sieben Schwestern Serie vor. Es ist eine neue Reihe von Lucinda Riley in der sechs Schwestern eine Rolle spielen. Warum es sieben Schwestern heißt weiß ich leider nicht, denn bis jetzt ist nur von sechs die Rede, aber Frau Riley ist immer für Überraschungen gut. Im ersten Teil geht es um Maia, die älteste der Schwestern. Gerade ist ihr Vater gestorben und sie und ihre Schwestern sind voller Trauer.
Ihr Vater ist aber nicht gestorben ohne seinen Adoptivtöchtern Hinweise auf ihre leiblichen Eltern zu hinterlassen. Maia will die Wahrheit über ihre Eltern wissen und reist nach Brasilien um in ihrer Vergangenheit und Familiengeschichte zu stöbern.
Frau Riley erzählt uns Maias Geschichte, mit einen sehr spannenden, gefühlsbetonten und fesselnden Schreibstil. Die Autorin hat es wieder geschafft mich beim Lesen zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Roman spielt nicht nur im heutigen Brasilien, wo Maia nach ihren Wurzeln sucht. Die Autorin erzählt auch die Geschichte von Maias Großmutter. Auch von diesem Abschnitt war ich begeistert, denn man taucht vollkommen in das alte Rio ein und erfährt viel über das damalige Leben, die Leute und den Bau der Christus Statue. Ich fand diesen Abschnitt wirklich faszinierend.
Der Ganze Roman ist für mich ein Highlight. Er ist sehr bildlich, lebhaft und lebendig geschrieben. Man kann sich alles gut vorstellen und Maia musste man einfach mögen. Die Familiengeschichte hat mir wunderbare Lesestunden beschert, die ich nicht missen möchte.
Jetzt bin ich schon auf den zweiten Teil gespannt, den ich demnächst lesen möchte. Der zweite Teil heißt „Die Sturmschwester“ und handelt von Ally, die es liebt auf dem Segelboot unterwegs zu sein.

Wieder ein Roman dem ich 5 Sterne gebe.