Samstag, 30. Januar 2016

Rezension zu Identität (Teil 2) von Angela Planert


Quelle: Cover + Klappentext: Homepage der Autorin Angela Planert

 
Heute stelle ich euch den Thriller Identität (Teil 2) von Angela Planert vor.

Klappentext:

Wer ist der Mann wirklich, der mit der Identität eines toten Kindes lebt?

Die Erinnerungen an das faszinierende Land Kolumbien blieb für Katharina jahrelang ihr sehnlichster Traum. Eine berufliche Aufgabe führt sie endlich nach Bogotá. Hier soll sie gemeinsam mit der dort ansässigen Firma einen Geschäftszweig aufbauen. Mit dem Ehepaar Munoz, Angestellte der Firma, schließt sie schnell Freundschaft, während der attraktive Geschäftspartner Antonio Nicoljaro ihr aus dem Weg zu gehen scheint. Ein Besuch bei einem aufregenden Basketballspiel eröffnet Katharina neue Perspektiven. Sie lernt Antonio näher kennen und sieht in ihm die Liebe ihres Lebens.

Mysteriöse Vorkommnisse bringen verblüffende Tatsachen ans Licht: Antonio Nicoljaro starb im Alter von fünf Jahren.

Meine Meinung:

Dieser Thriller knüpft direkt an den ersten Teil an und man sollte die beiden Teile auf alle Fälle hintereinander lesen.
Antonio und Katharina werden immer wieder Opfer von Anschlägen und Entführungen. Aber wer steckt dahinter? Das ist die Frage des Tages, die Antonios bester Freund José Luis klären will. Es beginnt die Jagd nach dem Unbekannten und Katharina und Antonio müssen ständig um ihr Leben fürchten. Wer hasst sie so sehr um sie tot sehen zu wollen? Oder ist vielleicht Antonios Onkel der Attentäter?
Schön langsam wird das Puzzle von José Luis zusammengesetzt. Für Antonio und Katharina ist es die gefährlichste Zeit ihres Lebens und für den Leser sind es die atemberaubendsten Stunden, die man nur haben kann. Frau Planert hat ihren Thriller so spannend geschrieben, dass ich ihn nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe mit Antonio und Katharina mitgefiebert und die gefährlichen und spannenden Szenen haben mir regelrecht den Atem geraubt. Es gibt kaum ruhige Stunden für unsere Protagonisten. Sie sind ständig auf der Flucht, haben Angst um ihr Leben und ihr Adrenalinspiegel ist dauerhaft erhöht. Genauso geht es dem Leser. Ich bin zumindest mit Haut und Haaren eingetaucht in den Thriller und konnte mir alle Szenen richtig gut vorstellen. Sie haben mich sprachlos gemacht, mir den Atem geraubt und ich habe die Angst der Protagonisten gespürt. Einfach nur toll, denn genauso muss ein Thriller sein. Spannend und fesselnd von Anfang an.

Danke für dieses absolut tolle Buch. Von mir gibt es dafür 5 Sterne!

Freitag, 29. Januar 2016

Rezension zu Das Erwachen der Lady Mayfield von Julie Klassen


Quelle: Cover + Klappentext: SCM Hänssler


 
Dieses Mal stelle ich euch „Das Erwachen der Lady Mayfield“ von Julie Klassen vor.

Klappentext:

Ein Schrei … Krachen … zerschmettertes Holz. Dann nur noch Schmerz. Eiskaltes Wasser. Dunkelheit.
Als die junge Dienerin Hannah erwacht, findet sie sich in einem unbekannten Herrenhaus wieder. Langsam kommen die Bilder wieder. Die Kutsche, in der sie nicht alleine saß. Ein Baby in London. Und da ist ein Ring an ihrem Finger, der sie an eine große Lüge erinnert.
Doch vor allem gibt es ein Geheimnis, das ihr Leben überschattet. Und ihr wird bald klar, dass sie in diesem Herrenhaus niemandem vertrauen kann. 

Meine Meinung:

Julie Klassen ist eine Autorin der Extraklasse. Sie hat einen wunderbar flüssigen und fesselnden Schreibstil. Schon nach den ersten Seiten bin ich mit der Geschichte warm geworden. Ich mochte zwar Lady Mayfield als Protagonistin nicht, weil sie eine böse, intrigante Frau ist, doch nach ein paar Seiten stellt sich heraus, dass eigentlich Hannah Rogers die Hauptperson im Roman spielt. Sie ist die Gesellschafterin von Lady Mayfield. Hannah ist eine sehr nette sympathische Frau, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Man musste sie einfach mögen, auch wenn sie sich selbst in eine unmögliche Situation gebracht hat.
Ich fand den Roman sehr lebendig, fesselnd und spannend. Ich konnte mir Hannah und Sir John sehr gut vorstellen. Beim Lesen ist bei mir ein toller Film im Kopf entstanden also ein wahres Kopfkino. Ich mochte die Beschreibungen der Autorin über das Leben in England im 19. Jahrhundert. Wie schwierig und lange die Reisen waren, wie wichtig die Etikette war. Sofort gibt es Skandale wenn zum Beispiel jemand ein uneheliches Kind hat. Scheidung war damals auch ein Thema das Skandale ausgelöst hat.
Ich finde dieser Roman ist ein wirklich schöner Gesellschaftsroman mit Intrigen, Lügen, spannenden Szenen und die Romantik kommt auch nicht zu kurz. Es gibt im Buch immer wieder unerwartete Wendungen und es liest sich wie ein Krimi. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es geradezu verschlungen.
Das Buch hat alles was mir an historischen Romanen gefällt und ich freue mich eine neue, tolle Autorin kennengelernt zu haben.

Von mir gibt es für Lady Mayfield 5 Sterne. 


  • ISBN: 978-3-7751-5703-2
  • Art.-Nr.: 395.703.000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: Lady Maybe
  • Paperback , 384 S.
  • 14,0(B) x 21,5(H) x 2,7(T) cm
  • 1. Auflage , Dezember 2015


Samstag, 16. Januar 2016

Rezension zu Das Sternenhaus von Kimberly Wilkins



Quelle: Cover + Klappentext: Verlagsgruppe Droemer Knaur



Heute stelle ich euch den Roman „Das Sternenhaus“ von Kimberly Wilkins vor.

Klappentext:

1891: Die ungestüme Nell wächst auf der Gefängnisinsel Ember Island auf, wo ihr Vater die Strafanstalt leitet. Als ihre Mutter mit nur 36 Jahren stirbt, stellt er die Gouvernante Tilly ein. Die junge Frau, die selbst bereits schwere Schicksalsschläge erleiden musste, erobert das Herz des Mädchens im Sturm – und nicht nur seines … Mehr als 100 Jahre später reist die Bestsellerautorin Nina auf die abgelegene Insel vor der Küste Australiens. Hier, im Haus ihrer Urgroßmutter Nell, dem »Sternenhaus«, hofft sie, umgeben von beeindruckender Landschaft und bewegender Stille, ihre tiefe Schreibkrise überwinden zu können, in die der Betrug ihres langjährigen Lebensgefährten sie gestürzt hat.

Meine Meinung:

Frau Wilkins hat einen faszinierenden und fesselnden Schreibstil. Schon nach den ersten Seiten war ich in dem Roman gefangen.
Dieser Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen im Hier und Jetzt und in der Zeit von Ninas Urgroßmutter im Jahr 1891.
Nina will eine Zeit lang im Haus ihrer Urgroßmutter Nell leben. Sie hat gerade eine Schreibblockade und will mehr über ihre Urgroßmutter herausfinden. Dabei stößt sie auf Tagebucheinträge von Nell. Nell schreibt sehr viel über ihre Gouvernante Tilly, die im Roman eine wichtige Rolle spielt. Tilly hat eine faszinierende aber auch traurige Vergangenheit. Sie ist eine sehr gutmütige Person, die ihr Herz am rechten Fleck hat. Leider trifft sie dadurch gelegentlich falsche Entscheidungen.
Mich hat die Geschichte von Nell und Tilly fasziniert, aber auch Ninas Leben fand ich toll. Jeder Teil der Geschichte hat seinen eigenen Charme und die Autorin hat die beiden Handlungsstränge perfekt unter einen Hut bekommen. Zumindest haben bei mir die Zeitsprünge den Lesefluss nicht gestört.

Ich hatte wunderbare, emotionale und spannende Lesestunden. Ich mochte die Protagonisten und ich konnte mich in sie hineinversetzen. Ich habe mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten. Der Roman ist beim Lesen wie ein Film vor mir abgelaufen. Einfach nur toll. Auch die romantische Seite kommt im Roman nicht zu kurz. Ein sehr abwechslungsreicher, gefühlvoller, spannender und emotionaler Roman, den ich sehr gerne weiterempfehlen möchte.

Von mir bekommt „Das Sternenhaus“ 5 Sterne

Hardcover, Knaur HC
01.09.2014, 448 S.

ISBN: 978-3-426-65354-8