Sonntag, 23. Oktober 2016

Rezension zu Die Einsamkeit des Bösen von Herbert Dutzler

Quelle: Cover + Klappentext: Haymon Verlag


Heute stelle ich euch den Kriminalroman „Die Einsamkeit des Bösen“ von Herbert Dutzler vor.

Klappentext:

Die Wurzeln des Bösen reichen tief
Das kleine Mädchen Alexandra musste schon früh lernen, was es heißt, wenn jemand grundlos böse ist, wenn jemand voll von Hass, Frust und Aggression ist. Die erwachsene Frau Alexandra scheint die schwere Kindheit völlig hinter sich gelassen zu haben - doch wirkt es nur an der Oberfläche so. Von den düsteren Geheimnissen, die in ihr schlummern, wissen weder ihr Mann noch ihre beiden Kinder. Manchmal sind sie so weit weg, dass selbst Alexandra sie vergisst.

Ein Lotteriegewinn: überraschender Geldsegen oder Fluch?Eines Tages gerät Alexandras heile Welt aus den Fugen: Ein Millionengewinn entpuppt sich mehr als Fluch denn als Segen. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr von Tag zu Tag fremder, Heimlichkeiten vor Freunden sind an der Tagesordnung, die Kinder stellen materielle Ansprüche, nichts ist mehr so, wie es war - da beginnt Alexandras Fassade zu bröckeln. Sie spürt: Die Schatten ihrer Vergangenheit fallen noch immer düster auf ihre Seele. Und dann regt sich in ihr jenes zornige kleine Mädchen, das damals dem Bösen direkt ins Auge geblickt hat … 


Meine Meinung:

Ich fand diesen Kriminalroman echt genial, aber die Rezension ist sehr schwierig zu schreiben. Dieser Roman ist anders als alle Kriminalromane, die ich vorher gelesen habe. Die Hauptprotagonistin ist Alexandra. Sie ist eine Frau, die eigentlich alles hat. Sie hat eine nette Familie, ein Haus und einen Job den sie mag. Zu Beginn glaubt man, dass Alexandra richtig nett und sympathisch ist. Beim Lesen des Buches ändert sich aber der Eindruck ganz rapide. Wir lernen Alexandra nicht nur als Erwachsene, sondern auch als Kind kennen. Herr Dutzler springt Kapitelweise in der Zeit, das heißt er erzählt und Alexandras Geschichte als Kind und ihr Leben in der Echtzeit. Was da alles zu Tage gefördert wird ist wirklich sehr schräg und seltsam. Alexandra ist eine Frau mit einem undurchsichtigen Charakter und man weiß nicht wirklich was in ihr vorgeht. Sie scheint eine Durchschnittsfrau zu sein, aber in Wirklichkeit ist sie eine sehr kranke und psychisch gestörte Frau. Ich weiß gar nicht wie ich ihre Taten und ihren Lebenswandel beschreiben soll. Ich kann nur sagen, dass der Kriminalroman spannend geschrieben ist, dass er mich gefesselt hat und dass ich garantiert nie zu viel Geld im Lotto gewinnen möchte.
Es ist ein ungewöhnlicher Krimi, in dem es keinen Ermittler im herkömmlichen Sinn gibt sondern nur einen Täter.
Wer Lust auf einen ganz anderen Krimi hat, dann sollte er unbedingt dieses Buch lesen. Einfach nur schräg und genial kann ich sagen.


Von mir gibt es 5 Sterne für „Die Einsamkeit des Bösen“

  • EUR 17,90
  • ISBN 978-3-7099-7257-1
  • 368 Seiten, Klappenbroschüre
  • Premium Paperback

Kommentare:

  1. Liebe Nicole,
    ich habe das Buch auch gelesen und ja...es ist ziemlich schwierig eine Rezi dazu zuschreiben. Aber es hat mir sehr gut gefallen und ist so ganz anders, als die anderen Bücher des Autoren. Ich finde er sollte auf dieser Schiene bleiben!
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Mir hat es auch sehr gut gefallen. Irgendwie schräg diese Alex und unheimlich beänstigend. Ja ich finde auch dass die Bücher so bleiben sollten. Vielleicht sag ich es ihm wenn ich ihn bei einer Lesung wieder sehe.
      Lg Nicole

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