Donnerstag, 24. März 2016

Rezension zu Eine Dame außer Rand und Band von Jen Turano

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien


Heute darf ich euch den Roman „Eine Dame außer Rand und Band“ von Jen Turano vorstellen.

Klappentext:

Vier Jahre lang hat Felicia Murdock nur ein Ziel verfolgt: Sie wollte die Frau des örtlichen Pfarrers werden. Als dieser sein Herz jedoch an eine andere verschenkt, beschließt Felicia, dass es Zeit ist, einige Veränderungen vorzunehmen. Sie will nicht länger vorgeben, jemand zu sein, der sie nicht ist: langweilig, angepasst, sittsam. 

Auch Grayson Sumner, lange das schwarze Schaf seiner Familie, will seine Vergangenheit hinter sich lassen. Er will endlich sesshaft und ein Gentleman der New Yorker Gesellschaft werden. Als Freunde ihn bitten, sich um die von Liebeskummer geplagte Felicia Murdock zu kümmern, muss er zu seiner Überraschung feststellen, dass es sich bei dieser um eine alles andere als am Boden zerstörte junge Frau handelt. Zu seinem Leidwesen ist sie überaus abenteuerlustig – und besitzt einen Hang dazu, sich immer wieder in Schwierigkeiten hineinzumanövrieren ...

Meine Meinung:

Schon nach den ersten Seiten war ich mitten in der Geschichte angelangt. Ich war sofort in unsere Hauptprotagonistin Felicia vernarrt. Sie ist eine junge ja man kann sagen durchgeknallte Frau. Sie hat jahrelang für den Pfarrer von New York geschwärmt und sich unmöglich angezogen. Mit unmöglich meine ich, dass sie Rüschenkleider mit Bändern und Maschen und sonstigem Firlefanz getragen hat, die ihre eigentliche Figur versteckt haben. Das ändert sich aber als Pastor Fraser eine andere heiratet. Schon ist es vorbei mit fromm sein und auf den Pfarrer hören. Felicia wandelt sich in ihr ungestümes, manchmal unkontrollierbares Ich zurück. Sie lässt keine Katastrophe aus und ich musste mich mit ihr immer wieder amüsieren.
Als dann noch Grayson Sumner auftaucht, der sich um die angeblich vor Liebeskummer untröstliche Felicia kümmern soll, nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Die beiden passen wunderbar zusammen und die Autorin zeigt das auch in ihrem Schreibstil. Man fühlt die Anziehung und das Knistern zwischen den Beiden. Es ist schön zu lesen wie Grayson Felicia wegen ihrer Eskapaden verflucht und anderseits aber wieder liebt. Sie sind zum Teil wie Hund und Katz. Aber es ist eine schöne emotionale Story, die mich auch zum Schmunzeln gebracht hat.
Gegen Ende des Romans wird es nochmals sehr spannend, weil seine Vergangenheit Grayson einholt und Felicia natürlich mitten drinnen ist im Schlamassel.
Ich finde, dass es ein schöner, unterhaltsamer, fesselnder historischer Roman ist. Ich hatte wunderbare Lesestunden mit dem Buch. Mit den Protagonisten ist es nie langweilig geworden und so liest man sich rasch durch das Buch. Man lernt New York im Jahr 1881 kennen, wo es noch eine richtige Kleinstadt zu sein scheint und hat Spaß mit den verschiedenen Charakteren des Buches. Ein schöner Roman, den ich nicht missen möchte.

Weil er mir wirklich gut gefallen hat, vergebe ich dafür 4 Sterne.


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