Freitag, 23. Dezember 2016

Rezension zu Millionärin wider Willen von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Brigitte Teufl-Heimhilcher


Heute stelle ich euch den Gesellschaftsroman „Millionärin wider Willen“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher vor.

Klappentext:

Aus Langeweile kauft die pensionierte Ärztin Elena einen Lottoschein – und gewinnt den Jackpot. Natürlich freut sie sich, doch sie hat alles was sie braucht.
Was also tun mit 6 Milliönchen?
An ihre Kinder weitergeben? Aber was würde das Geld mit den beiden machen?
Tochter Kerstin lebt nur für ihren Beruf als Anwältin, würde sie den Gewinn in eine Luxusimmobilie stecken, die sie gar nicht braucht?
Sohn Axel ist eher der freiheitsliebende Typ. Würde er auf der Stelle alles hinschmeißen und auf Weltreise gehen? Und welche Auswirkungen hätte das auf seine Familie?
Sie könnte einen Teil spenden? Aber wofür? Es gibt so viel Elend auf der Welt.
Elena beschließt, vorerst nur ihren Anwalt einzuweihen. Der ist neuerdings Witwer, und gefällt ihr von Mal zu Mal besser, aber er ist so unglaublich zurückhaltend. Während Elena überlegt, woran das liegen könnte, überstürzen sich die Ereignisse …

Meine Meinung:

Elena scheint ein richtiger Glückspilz zu sein. Zuerst geht sie in Pension, hängt somit ihren Arztberuf an den Nagel und dann kauft sie sich den ersten Lottoschein ihres Lebens und macht damit gleich einen Sechser. Wie toll ist das denn? Aber so recht glücklich ist sie mit ihren Millionen nicht, denn Sie hat einen Sohn und eine Tochter und sie weiß nicht wie sie auf den Reichtum reagieren werden. Aber Elena legt sich eine Strategie zurecht und ich finde, aber dass sie es ganz richtig macht, wie sie mit ihren Millionen umgeht. Sie ist eine kluge sympathische Frau.
Der Roman handelt aber nicht nur von Elena und ihren Geldproblemen. Es werden auch die sozialen Probleme ihrer Kinder von der Autorin aufgeworfen und die Vor- und Nachteile, die die Berufe der Familienmitglieder mit sich bringen. Man bekommt Einblicke in die Machenschaften der Politik und in das Leben eines Anwalts bzw. die eines Immobilienmaklers.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, denn er ist lebendig geschrieben und man lernt alle Personen  gut kennen. Die meisten Protagonisten mochte ich recht gerne und konnte sie mir bildlich absolut gut vorstellen. Ich mag den Schreibstil von Frau Teufl-Heimhilcher, denn er ist sehr flüssig und fesselnd. Wenn man mal angefangen hat zu lesen kann man nicht mehr aufhören. Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, aber ich hatte keine Probleme mit den Personenwechseln. So konnte ich mich in jedes Familienmitglied gut hineinversetzen und habe eine sehr genaue Vorstellung der Protagonisten bekommen.
Für mich ist es ein toller Roman um nach der Arbeit ein wenig abzuschalten und Elenas Familie ist einfach schräg aber doch genial.
Es ist ein gelungener Roman, den ich im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen habe. Danke für die tollen Lesestunden.

Von mir bekommt der Roman 5 Sterne.

  • Taschenbuch: 220 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (12. Dezember 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3743142384
  • ISBN-13: 978-3743142381


Donnerstag, 15. Dezember 2016

Rezension zu Phillips letztes Geschenk von Christiane Lind

Quelle: Cover + Klappentext: Amazon


Heute stelle ich euch das gefühlvolle Buch „Phillips letztes Geschenk“ von Christiane Lind vor.

Klappentext:

Seit ihr Mann gestorben ist, verkriecht sich Carolin in ihrer Trauer und meidet alle Menschen. Überraschend erhält sie eines Tages ein Geschenk, das Phillip noch vor seinem Tod für sie ausgesucht hatte: ein Katzenjunges. Auf Samtpfoten schleicht es sich in ihr Leben und in ihr Herz – obwohl sein Freiheitsdrang sie gehörig auf Trab hält. Beim Suchen lernt Carolin ihre Nachbarn besser kennen und gewinnt langsam neuen Lebensmut. Bis zu dem Tag, als ihr Kätzchen verschwindet, und das, wo der Winter vor der Tür steht!
Ein berührender Roman über Trauer, Liebe und die Kraft der Freundschaft.

Meine Meinung:

Phillips letztes Geschenk ist ein wunderbarer gefühlvoller Roman in 24 Kapitel. Gedacht ist dieses Buch als Adventskalender, da man täglich ein Kapitel lesen kann und das Buch vom Thema her zu Weihnachten passt.
Die Hauptprotagonistin ist Carolin, deren Mann leider viel zu früh gestorben ist und die jetzt mit ihrer Einsamkeit und ihrer Trauer kämpft. Ihr Mann hat aber noch vor seinem Tod die Fäden für Carolins Zukunft gezogen und ihr einen kleinen Kater geschenkt. Der soll ihr helfen aus ihrer Einsamkeit zu kommen. Carolin ist eine sehr introvertierte Person, daher fällt es ihr schwer Freundschaften zu schließen, aber durch ihren Kater ändert sich alles.
Christiane Lind erzählt in dieser berührenden Geschichte wie es Caroline schafft mit dem Tod ihres Mannes besser umzugehen. Die Geschichte berührt und rührt einen zu Tränen. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen kann man kaum mehr aufhören. Ich habe diesen Roman wie einen Adventskalender gelesen und täglich wirklich nur ein Kapitel. Ich muss sagen, dass es mir schwer fiel das Buch auf die Seite zu legen.
In diesem Buch zeigt Christiane Lind wie ein Tier helfen kann, den Schmerz zu lindern einen geliebten Menschen verloren zu haben. Natürlich kann man die geliebte Person nicht vergessen, aber man kann lernen damit zu leben. Ein Tier, wie hier der süße Kater bringt einen auf andere Gedanken und vielleicht hilft es sogar neue Kontakte zu knüpfen. Bei Christiane Lind findet zumindest Carolin einige neue Freunde, die sie ihrem kleinen Kater zu verdanken hat und irgendwann schaut dann das Leben gar nicht mehr so finster aus.

Mein Fazit:
Es ist eine wunderbare rührende, traurige und gefühlvolle Geschichte. Sie ist passend für die Weihnachtszeit und regt zum Nachdenken an.


Mich hat Phillips letztes Geschenk gefesselt und ich vergebe dafür 5 Sterne.

  • Taschenbuch: 186 Seiten
  • Verlag: Amazon Publishing (8. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1503942503
  • ISBN-13: 978-1503942509

Dienstag, 13. Dezember 2016

Rezension zu Leilani - Die Blume des Himmels von Annette Hennig

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Annette Hennig


Heute stelle ich euch den Roman „Leilani – Die Blume des Himmels“ von Annette Hennig vor. Es ist der zweite Teil der Trilogie „Blütenträume“.

Klappentext:

Eine junge Ärztin Ein wertvolles Gemälde Ein Geheimnis, das die Zeit überdauert hat. Im Sommer 1990 gerät das Leben der jungen Ärztin Leilani Vonderhoff aus den Fugen. Von den Menschen die ihr wichtig waren verlassen, bricht sie ihre Zelte in Berlin ab und macht sich auf die Suche nach einem Neubeginn, um wieder Ruhe und Ordnung in ihr Leben zu bringen. Auf der Insel Rügen glaubt sie all das zu finden. Die Beschaulichkeit ihrer kleinen neuen Welt ist jedoch nur von kurzer Dauer. Völlig unerwartet wird sie mit dem Vermächtnis ihrer Familie konfrontiert. Neugierig begibt sie sich auf Spurensuche, an deren Ende nichts mehr so sein wird, wie es bisher schien.

Meine Meinung:

Teil eins der Trilogie hat mir schon sehr gut gefallen und ist auch notwendig zu lesen, bevor man mit Teil 2 anfängt. Da es sich um eine Familiengeschichte handelt ist es gut schon die Hintergründe und die Personen aus Teil eins zu kennen. Der Roman schließt nahtlos an Teil 1 an.
Oft ist es ja bei Trilogien so, dass der erste Teil toll ist und die anderen an Spannung verlieren. Hier kann ich nur sagen, dass ich Teil zwei sogar noch besser fand und richtiggehend verschlungen habe. Es ist schön über Leilani zu lesen, die eine gute Ärztin ist, aber bei ihren Beziehungen nicht unbedingt ein gutes Händchen hat. Sie ist eine sehr sympathische Frau, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Als sie in der Verlassenschaft ihrer Mutter ein Bild von einer Villa findet, fängt sie an Nachforschungen über ihre Vergangenheit anzustellen.
Als zweiten Handlungsstrang lesen wir wieder über Flora, die Hauptprotagonistin aus Teil eins und deren Tochter Viola. Die Autorin führt uns durch die Vergangenheit und die Gegenwart und erzählt uns über Floras dunkle Familiengeheimnisse.
Für mich war der Roman von Anfang an spannend geschrieben und ich hatte mit den Zeitenwechseln auch keine Schwierigkeiten. Man konnte immer gut erkennen, über wen und in welcher Zeit gerade berichtet wurde. Der Roman birgt viele emotionale Momente und viele Geheimnisse, die bis jetzt gut gehütet wurden werden aufgedeckt.
Leider noch nicht alle, denn es wird auch noch einen dritten Teil geben, auf den wir hoffentlich nicht zu lange warten müssen, denn das Buch endet wie erwartet mit einem Cliffhanger. Am liebsten möchte ich sofort den dritten Teil lesen.
Für mich war die Familiengeschichte spannend und emotional geschrieben. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und konnte mir alle Personen und Schauplätze wunderbar vorstellen. Ein richtig schönes Kopfkino ist da bei mir abgelaufen. Ich mochte die Protagonisten, bis auf Flora, die nicht unbedingt liebenswert ist, sehr gerne. Frau Hennig hat mir wunderbare Lesestunden beschert, die ich nicht missen möchte.


Wenn ihr auch ein spannendes Familiengeheimnis lösen wollt, dann seid ihr hier genau richtig. Ich vergebe für diesen Roman 5 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung.

  • Taschenbuch: 332 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (20. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1535341637
  • ISBN-13: 978-1535341639

Sonntag, 11. Dezember 2016

Rezension zu Kater Anton und das Weihnachtsglück von Angela Troni

Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag


Heute möchte ich euch einen wunderbaren Weihnachtsroman vorstellen. Er heißt „Kater Anton und das Weihnachtsglück“ von Angela Troni.

Klappentext:

Kater Anton reist nicht gerne, aber er freut sich auf das winterliche Dijon, wo seine Besitzerin Ella mit ihrem neuen Freund Xavier die Weihnachtsferien verbringen möchte. Sie wohnen ganz romantisch im hübschen Fachwerkhäuschen von Madame Bernard, die im Erdgeschoss eine Honigkuchenbäckerei betreibt, und genießen ihr Glück. Doch dann taucht der Anwalt Fréderic Burgoin auf, der den Laden für einen Großkunden aufkaufen soll, und bedroht die alte Dame. Zwei Tage später ist sie spurlos verschwunden – und mit ihr das uralte Familienrezept. Ella und Xavier wollen die Bäckerei retten. Nur wie? Da tritt Kater Anton auf den Plan ...


Meine Meinung:

In diesem Roman spielt, wie der Titel schon sagt Kater Anton eine Hauptrolle. Er ist ein süßer cleverer und ein wenig verwöhnter Kater, der mit seiner Besitzerin Ella in ein neues Leben nach Frankreich zieht. Recht gefällt ihm die ganze Reise nicht und auch an die neuen Menschen in Dijon muss er sich erst gewöhnen. Da er Ella und Ellas Freund Xavier über einer Bäckerei wohnen freundet er sich gleich mit der Besitzerin der Bäckerei an, die ihn mit allen möglichen Leckereien verwöhnt.
Allerdings hat sich der Kater die Leckereien auch verdient. Vor allem wenn man das Buch liest und weiß was Madame Bernard alles durchmachen muss, dann versteht man warum Anton so verwöhnt wird.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, denn er ist schön flüssig geschrieben. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Die Protagonisten muss man einfach mögen und Anton und Ella sind ein tolles Gespann. Xavier, Ellas Freund ist auch sehr sympathisch und besonders gerne mochte ich Manon und ihren kleinen Hasen.
Es war eine spannende Geschichte aber auch durchaus romantisch. Beim Lesen ist bei mir auf alle Fälle Weihnachtsstimmung aufgekommen, denn Frau Troni beschreibt ganz genau, was in der Bäckerei so produziert wird und da läuft einem buchstäblich das Wasser im Mund zusammen. Warum werden Bücher nicht gleich zusammen mit diesen leckeren französischen Lebkuchen geliefert? Die wären der Verkaufsschlager.

Von mir bekommt der Roman 5 Sterne, denn ich mochte die Protagonisten und bei mir sind die Gefühle angekommen, die Frau Troni transportieren wollte.
Eine wirklich schöner Roman, den ich für die Vorweihnachtszeit nur empfehlen kann.

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442314240
  • ISBN-13: 978-3442314249


Sonntag, 20. November 2016

Rezension zu Tod am Semmering von Beate Maly

Quelle: Cover + Klappentext: Emons Verlag


Heute stelle ich euch den Krimi „Tod am Semmering“ von Beate Maly vor.

Klappentext:

Österreich 1922. Im Grandhotel Panhans am Semmering trifft sich die feine Gesellschaft zu einem wohltätigen Tanzkurs. Doch der schöne Schein trübt sich, als einer der Gäste vergiftet wird. Inmitten eines Schneesturms ist das Hotel von der Außenwelt abgeschnitten, die Polizei unerreichbar und ein Entkommen unmöglich – auch für den Mörder. Die pensionierte Lehrerin Ernestine und ihr Begleiter Anton Böck machen sich daran, den dramatischen Vorfall aufzuklären – und stoßen auf ein noch viel entsetzlicheres Verbrechen ...

Meine Meinung:

Dieser Krimi „Tod am Semmering“ hat mich schon nach den ersten Seiten gefesselt. Frau Maly hat einen wunderbaren Schreibstil, der einen alles herum vergessen läßt. Ihr Krimi spielt 1922 in einem Luxushotel am Semmering. Das heißt sie versetzt uns in eine Zeit zurück in der es noch keine Handys gab und auch nicht all den anderen Komfort, den es heute gibt. In dem Krimi ermittelt auch kein Kommissar oder Detektiv sondern Ernestine eine pensionierte Lehrerin und Anton ein Apotheker. Die beiden verbringen ein Wochenende bei einem Tanzkurs in Hotel Panhans und werden Zeugen eines Mordes. Ernestine von Natur aus neugierig stürzt sich gleich in die Ermittlungen und versucht den Fall mit Hilfe von Anton aufzuklären. Da draußen ein Schneesturm tobt, kann sie auch die Polizei nicht unterstützen. So sind sie ganz auf sich alleine gestellt.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, denn man fühlt sich in eine ganz andere Zeit zurückversetzt. Die Menschen genießen den Luxus im Hotel und die Annehmlichkeiten, die sie zum Teil zu Hause noch nicht haben. Man fühlt sich in dem Hotel geborgen. Draußen tobt der Schneesturm und drinnen genießt man den Luxus. Ich hatte irgendwie das Gefühl die Atmosphäre des Hotels in mich aufzusaugen. Ich konnte mir den Schauplatz sehr gut vorstellen, denn Frau Maly beschreibt alle Szenen und auch die Protagonisten ganz genau. Man erfährt viele Details aus den Leben der verschiedenen Protagonisten und durch Ernestines Ermittlungen werden alle Personen lebendig. Irgendwie gefällt mir dieser Agatha Christie Stil, den dieser Krimi ausstrahlt. Ernestine schafft es durch ihre Fragerei und Beobachtungsgabe die Puzzleteile dieses Krimis zusammenzusetzen. Bis zum Schluss habe ich auch im Dunklen getappt und war relativ überrascht als ich erfuhr wer der Täter war.
Frau Marly hat einen wirklich tollen Krimi geschrieben, den ich nicht missen möchte.

Von mir gibt es für „Tod am Semmering“ 5 Sterne.

Beate Maly

Tod am Semmering

Historischer Kriminalroman
Broschur
13,5 x 20,5 cm
272 Seiten
ISBN 978-3-95451-995-8

Sonntag, 6. November 2016

Rezension zu Floras Traum von rotem Oleander von Annette Hennig

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Annette Hennig


Heute stelle ich euch den Roman „Floras Traum von rotem Oleander“ von Annette Hennig vor.

Klappentext:

Eine weiße Villa, eine adlige Familie und der Traum vom großen Glück Im Frühjahr 1939 träumt die 19-jährige Flora Hoffmann von einem besseren Leben. Mit fünf Schwestern in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, ist der Alltag der Familie in der ländlichen Idylle der Insel Rügen von Arbeit und Entbehrungen geprägt. Doch Flora sehnt sich nach Reichtum und Macht, eben jener Art von Wohlstand, die sie in ihrer Stellung als Hausmädchen täglich erlebt. Bald schon kennt die junge Frau nur noch ein Ziel. Den Weg dorthin verfolgt sie mit aller Kraft und trifft dabei Entscheidungen, die nicht nur ihr Leben für immer verändern. Fünfzig Jahre später kehrt Flora Gräfin von Langenberg zum ersten Mal in den kleinen Badeort an der Ostseeküste zurück, an dem alles begann. Seinem letzten Wunsch entsprechend trägt sie ihren verstorbenen Mann in heimatlicher Erde zu Grabe. Noch einmal streift die Gräfin durch die alte Villa, der einst ihre ganze Sehnsucht galt. Einsam und zugleich entschlossen beginnt die fast Siebzigjährige eine Reise in die Vergangenheit, die ihr weit weniger Hoffnung als Schmerzen bereitzuhalten scheint. Doch auch dieses Mal geht sie unbeirrt ihren Weg. Wird Flora letztlich finden was sie längst verloren glaubte?



Meine Meinung:

Annette Hennig hat einen wunderbaren Familienroman geschrieben. Er ist von Anfang an fesselnd und faszinierend geschrieben. Ich konnte schon nach den ersten Seiten nicht mehr aufhören zu lesen. Ich war fasziniert von Flora einer extrem willensstarken Frau, die schon als Jugendliche wusste was sie einmal erreichen will. Sie ist eine Person die über Leichen geht und nicht viel Rücksicht auf andere nimmt. Aber irgendwie ist sie eine faszinierende Frau. Leider läuft aber alles in ihrem Leben nicht so wie geplant. Der Roman spielt sich in den Jahren des 2. Weltkriegs und im Jahre 1990 ab.
Die Autorin wechselt zwischen der jungen und der gealterten Flora hin und her. Außerdem lernen wir im Jahre 1990 ihre Tochter Viola genau kennen, die vor Jahren mit ihrer Mutter gebrochen hat.
Ich durfte alles über das Schicksal der Familie lesen und war sehr fasziniert davon. Manchmal habe ich Flora bewundert, wie sie alles auf die Reihe bringt und manchmal habe ich sie für ihre Kälte und ihren Gleichmut gehasst.
Ihre Tochter Viola scheint das Opfer von Floras Herrschsucht zu sein und hat kein so einfaches Leben geführt. Ihr Mann Maurice ist aber ihre emotionale Stütze.
Mich hat der Roman von Anfang an gefesselt und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin in Floras Welt eingetaucht und konnte mir alle Schauplätze des Romans bildlich vorstellen. Es ist ein emotionaler Roman, der einen nicht mehr loslässt und der dazu drängt, dass man das Familiengeheimnis der Familie entdeckt. Die Autorin hat den Roman so geschrieben, dass die Fäden erst ganz zum Schluss zusammenlaufen. Vorher kann man sich eigentlich nur selber ausmalen, was da in dieser Familie abgelaufen ist. Einfach faszinierend und fesselnd sage ich da nur.


Ich möchte diesen Roman nicht missen und vergebe 5 Sterne dafür.

  • Taschenbuch: 344 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (9. Januar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1523313196
  • ISBN-13: 978-1523313198

Samstag, 5. November 2016

Rezension zu Für immer und einen Weihnachtsmorgen von Sarah Morgan

Quelle: Cover + Klappentext: Harper Collins Germany

Heute stelle ich euch den romantischen Roman „Für immer und einen Weihnachtsmorgen“ von Sarah Morgan vor.

Klappentext:


Skylar hat noch nie verstanden, warum der TV-Historiker Alec von allen verehrt wird. Schließlich macht er keinen Hehl daraus, dass er sie nicht mag. Doch als das Schicksal ihr am Ende des Jahres dazwischenfunkt, muss sie Heiligabend ausgerechnet mit ihm verbringen. Und bald stellt Skylar fest: Nicht nur seiner Familie gelingt es, ihr Herz zu berühren. Auch Alec zeigt eine andere, zärtliche Seite von sich. Hat sie sich in ihm getäuscht? Oder ist es nur die verschneite Schönheit von Puffin Island, die sie auf ein Fest der Liebe hoffen lässt?



Meine Meinung:

Sarah Morgans dritter Teil ihrer Puffin Island Serie spielt zur Weihnachtszeit auf der Insel. Es geht dieses Mal um Skylar. Sie ist eine junge Künstlerin, die Schmuck entwirft und ganz tolle Kreationen hervorbringt. Sie ist sehr talentiert, aber leider von ihren Eltern nicht so akzeptiert wie es sein soll. In dem Roman lernt sie Alec kennen, der sie aus einer verzwickten Lage rettet. Von dieser Serie ist es meiner Meinung nach der schönste und romantischte Teil. Vielleicht, weil er in der Weihnachtszeit und auf der verschneiten Insel spielt. Mich hat die Geschichte berührt, gefesselt und fasziniert. Ich habe es geliebt über Alec und Skylar zu lesen. Beide hatten unglückliche Beziehungen bis sie einander begegnet sind. Es ist schön zu sehen, wie beide schön langsam Vertrauen aufbauen und einander emotional immer näher kommen. Die beiden habe ich beim Lesen als Traumpaar empfunden. Ja von Seite zu Seite bin ich mehr in ihr Leben eingetaucht und konnte auch nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist eine wunderbare, romantische Geschichte. Liebe, Vertrauen, Freundschaft und Zärtlichkeit spielen eine große Rolle. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch und es war schön wieder Skylars Freundinnen Brittany und Emily zu treffen, die ja in den anderen beiden Bänden der Serie die Hauptrollen gespielt haben.
Frau Morgan hat einen wunderbaren Schreibstil. Immer wenn ich ihre Bücher lese bin ich gefangen in ihren Geschichten und träume mich in eine andere Welt. Genauso wie dieses Mal. Ich bin froh, dass ich diese wunderbare Geschichte gelesen habe, denn sie hat mich von meinem Alltag abgelenkt und mich in eine andere Welt katapultiert.

Von mir gibt es für den Roman 5 Sterne und er sollte unter keinem Weihnachtsbaum fehlen.

Erscheinungstag:Mo, 10.10.2016
Bandnummer:25961
Seitenanzahl:368
ISBN:9783956499289

Sonntag, 30. Oktober 2016

Der Fein den ich liebte von Tara Haigh

Quelle: Cover + Klappentext: Bastei Lübbe AG


Heute stelle ich euch den Roman „Der Feind, den ich liebte“ von Tara Haigh vor.

Klappentext:

Hawaii, 1914: Die junge Lani Elkart träumt seit jeher davon, eines Tages das alte Europa, die Heimat ihrer Mutter Clara, kennenzulernen. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Auch auf Hawaii wird die Gefahr bald spürbar, als das deutsche Kriegsschiff Geier in der Bucht von Honolulu vor Anker geht. Aber Lanis Neugier auf den Marineoffizier Paul ist stärker als ihre Furcht vor den Wirren des Krieges. Der geheimnisvolle Draufgänger hebt ihr Leben aus den Angeln. Dennoch verliebt sie sich in ihn - auch wenn die Zeichen der Zeit gegen ihre Liebe sprechen...


Meine Meinung:

Lani ist eine wirklich sympathische Protagonistin. Sie ist auf Hawaii aufgewachsen und besucht mit ihrer Mutter Deutschland, weil ihre Mutter ursprünglich aus Deutschland kommt. Lani ist begeistert von dem Land und würde am liebsten dort bleiben. Doch dann kommt ihr der 1. Weltkrieg dazwischen und Mutter und Tochter versuchen möglichst schnell nach Hawaii zurückzukommen. Mit dieser Reise nimmt auch Lanis Schicksal ihren Lauf. Sie lernt die Liebe ihres Lebens kennen, erlebt den Krieg und muss immer wieder um ihren Geliebten zittern. Ein Roman der von der Autorin voller Gefühl geschrieben ist. Den Roman habe ich als spannend und aufregend empfunden. Die Autorin flechtet den ersten Weltkrieg sehr geschickt in das Leben von Lani ein. Wir erleben sehr anschaulich, wie die Menschen von Hawaii diesen Krieg erlebt haben. Man spürt die plötzlich aufkommende Feindschaft zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern, die bis vor dem Krieg immer friedlich miteinander gelebt haben. Ich fand es sehr interessant zu sehen welche Auswirkungen dieser Krieg sogar auf Hawaii hatte.
Frau Haigh ist es gelungen, mich von der ersten Seite an mit diesem Roman zu fesseln. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, denn ich fand die Entwicklungen zwischen 1914 und 1918 sehr sehr spannend. Ich mochte die Protagonisten und ich fand es schön Lanis Mutter wieder zu begegnen über die es von der Autorin bereits einen Roman gibt. Und zwar heißt dieser Roman „Weit hinter dem Horizont“. Man muss zwar den ersten Teil nicht gelesen haben, aber es ist schöner wenn man die Personen vorher schon näher kennt.


Mich hat dieser Roman voll überzeugt und ich vergebe 5 Sterne für diesen historischen Roman.

LYX
TASCHENBUCH
LANDSCHAFTSROMANE
448 SEITEN
ISBN: 978-3-8025-9839-5
ERSTERSCHEINUNG: 09.09.2016

Samstag, 29. Oktober 2016

Rezension zu Der Duft von Flieder von Ann H. Gabhart

Quelle: Cover + Klappentext: Francke Verlag


Heute stelle ich euch den christlichen Roman „Der Duft von Flieder“ von Ann H. Gabhart vor.

Klappentext:

Kentucky 1964.
Es ist ein bunter Haufen, der da im beschaulichen Hollyhill zusammenwohnt. Vater David ist der Herausgeber der örtlichen Zeitung, träumt aber von einer Anstellung als Pastor. Seine 13-jährige Tochter Jocie wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund und dass ihre Schwester, die sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat, in den Schoß der Familie zurückkehrt. Die exzentrische Tante Love wird mit ihren 78 Jahren zunehmend vergesslicher, wirft permanent mit Bibelversen um sich und hütet ein dunkles Geheimnis.
Als Jocies Gebete erhört werden und ihnen nicht nur ein Hund zuläuft, sondern auch ihre Schwester Tabitha plötzlich vor der Tür steht, überschlagen sich die Ereignisse.

Meine Meinung:

Jocie unsere Hauptprotagonistin ist ein ganz liebes Mädchen, das von ihrem Vater im christlichen Glauben aufgezogen wurde. Sie ist auch wirklich gottgläubig und betet für viele Dinge. Dieser Sommer ist der Sommer in dem sich viele ihrer Gebete erfüllen. Sie bekommt einen Hund und ihre Schwester kehrt zurück. Jocie ist zeitweise ein kleiner Wildfang, aber man muss sie einfach lieben. Sie führt mit ihrem Vater einem angehenden Pastor ein schönes Leben. Sie hat Menschen um sich, die immer zu ihr stehen auch wenn sie nicht mit ihr verwandt sind. Sie hat eine glückliche Kindheit, auch wenn ihre Mutter sich einfach auf und davon gemacht hat, als Jocie 5 Jahre alt war. Ihr Vater versucht alles um das zu kompensieren.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, denn es ist schön zu sehen was man alles erreichen kann, wenn man an Gott glaubt. Und Gott schickt immer wieder Zeichen um uns zu zeigen, dass er immer für uns da ist. Die Autorin hat einen wunderbaren fesselnden Schreibstil und man kann bald nicht mehr aufhören zu lesen. Man will alles über Jocies Leben erfahren. Außerdem hat mich neugierig gemacht welche Geheimnisse Thabita und Tante Love mit sich herumschleppen. Im Laufe des Buches kommen einige Dinge ans Tageslicht, bei denen nur der Glaube an Gott helfen kann. Für mich ist es ein emotionales und auch spannendes Buch. Es geht um den Glauben an Gott, um die wahre Liebe zwischen Vater und Tochter und um tiefe Freundschaft mit Menschen, die man täglich rund um sich hat.
Holly Hill ist eine nette Kleinstadt in der ich mich sehr wohlgefühlt habe. Ich mochte die Bewohner und ihre Geschichten.


Für diesen schönen christlichen Roman, der mich auch wieder daran erinnert hat mehr an Gott zu glauben vergebe ich 4 Sterne.

336 Seiten, Buch, Paperback
Format: 13,5 x 20,5 cm
Bestellnummer: 331599
ISBN: 978-3-86827-599-5
Erschienen im August 2016

Sonntag, 23. Oktober 2016

Rezension zu Die Einsamkeit des Bösen von Herbert Dutzler

Quelle: Cover + Klappentext: Haymon Verlag


Heute stelle ich euch den Kriminalroman „Die Einsamkeit des Bösen“ von Herbert Dutzler vor.

Klappentext:

Die Wurzeln des Bösen reichen tief
Das kleine Mädchen Alexandra musste schon früh lernen, was es heißt, wenn jemand grundlos böse ist, wenn jemand voll von Hass, Frust und Aggression ist. Die erwachsene Frau Alexandra scheint die schwere Kindheit völlig hinter sich gelassen zu haben - doch wirkt es nur an der Oberfläche so. Von den düsteren Geheimnissen, die in ihr schlummern, wissen weder ihr Mann noch ihre beiden Kinder. Manchmal sind sie so weit weg, dass selbst Alexandra sie vergisst.

Ein Lotteriegewinn: überraschender Geldsegen oder Fluch?Eines Tages gerät Alexandras heile Welt aus den Fugen: Ein Millionengewinn entpuppt sich mehr als Fluch denn als Segen. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr von Tag zu Tag fremder, Heimlichkeiten vor Freunden sind an der Tagesordnung, die Kinder stellen materielle Ansprüche, nichts ist mehr so, wie es war - da beginnt Alexandras Fassade zu bröckeln. Sie spürt: Die Schatten ihrer Vergangenheit fallen noch immer düster auf ihre Seele. Und dann regt sich in ihr jenes zornige kleine Mädchen, das damals dem Bösen direkt ins Auge geblickt hat … 


Meine Meinung:

Ich fand diesen Kriminalroman echt genial, aber die Rezension ist sehr schwierig zu schreiben. Dieser Roman ist anders als alle Kriminalromane, die ich vorher gelesen habe. Die Hauptprotagonistin ist Alexandra. Sie ist eine Frau, die eigentlich alles hat. Sie hat eine nette Familie, ein Haus und einen Job den sie mag. Zu Beginn glaubt man, dass Alexandra richtig nett und sympathisch ist. Beim Lesen des Buches ändert sich aber der Eindruck ganz rapide. Wir lernen Alexandra nicht nur als Erwachsene, sondern auch als Kind kennen. Herr Dutzler springt Kapitelweise in der Zeit, das heißt er erzählt und Alexandras Geschichte als Kind und ihr Leben in der Echtzeit. Was da alles zu Tage gefördert wird ist wirklich sehr schräg und seltsam. Alexandra ist eine Frau mit einem undurchsichtigen Charakter und man weiß nicht wirklich was in ihr vorgeht. Sie scheint eine Durchschnittsfrau zu sein, aber in Wirklichkeit ist sie eine sehr kranke und psychisch gestörte Frau. Ich weiß gar nicht wie ich ihre Taten und ihren Lebenswandel beschreiben soll. Ich kann nur sagen, dass der Kriminalroman spannend geschrieben ist, dass er mich gefesselt hat und dass ich garantiert nie zu viel Geld im Lotto gewinnen möchte.
Es ist ein ungewöhnlicher Krimi, in dem es keinen Ermittler im herkömmlichen Sinn gibt sondern nur einen Täter.
Wer Lust auf einen ganz anderen Krimi hat, dann sollte er unbedingt dieses Buch lesen. Einfach nur schräg und genial kann ich sagen.


Von mir gibt es 5 Sterne für „Die Einsamkeit des Bösen“

  • EUR 17,90
  • ISBN 978-3-7099-7257-1
  • 368 Seiten, Klappenbroschüre
  • Premium Paperback

Montag, 17. Oktober 2016

Rezension zu Unter dem Sternenhimmel von Elisabeth Büchle

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien


Heute stelle ich euch den wunderbaren Roman „Unter dem Sternenhimmel“ von Elisabeth Büchle vor.

Klappentext:

Noa erhält endlich die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Alles läuft prima an, und Noa hofft, dass sie endlich eine Heimat gefunden hat. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Erneut muss sie gegen die Schatten ankämpfen, die sie hinter sich gelassen zu haben glaubte ... 

Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Einrichtung des Cafés in der alten Stadtvilla und fühlt sich bald sehr zu ihr hingezogen. Aber irgendetwas an Noa ist seltsam und beunruhigt ihn. Wer ist diese Frau, für die seine Freunde Chiara und Florian so viel riskiert haben?

Meine Meinung:

Elisabeth Büchle hat mit „Unter dem Sternenhimmel“ wieder einen wunderbaren Weihnachtsroman geschrieben. Ein Roman der ans Herz geht und die Seele warm werden lässt. Die Protagonistin Noa ist ein wunderbarer Mensch. Man muss Noa einfach gern haben und man kann nicht anders als sie in sein Herz zu schließen. Es war schön zu sehen wie Noah gegen ihre Dämonen aus der Vergangenheit kämpfte und wie sie versuchte sich ein neues, besseres Leben aufzubauen. Frau Büchle beschreibt wie Noa schön langsam ihr Selbstbewusstsein und ihr Vertrauen zu Gott und den Menschen zurückbekommt. Es gibt da auch noch den Tischler Jonas, der dabei nicht unschuldig ist, dass Noahs Leben wieder schöner wird.
Frau Büchles Schreibstil ist wieder einmal ganz wunderbar und sehr emotional. Man ist von den ersten Seiten an gefesselt von der Geschichte. Man fiebert mit den Protagonisten mit und taucht ganz tief in die Geschichte ein. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und war echt traurig als ich das Buch zum Schluss weglegen musste. Ich hätte sehr gerne noch viel mehr über Noa, Jonas und ihr neues Leben gelesen.
Für mich ist der Roman wie ein Kino im Kopf abgelaufen. Ich konnte mir alle Szenen wunderbar vorstellen und musste mit Noa immer mitleiden und mitfiebern. Ich kann diesen Roman an alle weiterempfehlen, die eine wunderbare emotionale Weihnachtsgeschichte lesen möchten.
Für alle die Romane gelegentlich als realitätsfern bezeichnen, möchte ich sagen, dass Geschichten doch zum Träumen da sind und dass man den Alltag so mal vergessen kann. Genauso empfinde ich das bei diesem Buch. Ich kann meinen Alltag vergessen und kann eine wunderbare romantische und emotionsgeladene Geschichte lesen.


Von mir gibt es für Noas und Jonas Geschichte 5 Sterne.

  • Broschur, 13,5 x 21,5 cm, 208 Seiten
  •  
  • · 08/2016
  •  
  • · Gerth Medien
  •  · 12,99 EUR
       08/2016
       9783957341358

Sonntag, 9. Oktober 2016

Rezension zu Die eigensinnige Ärztin von Deeanne Gist

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien


Heute stelle ich euch den Roman „Die eigensinnige Ärztin“ von Deeanne Gist vor.

Klappentext:

Chicago, 1893: Billy Jack Tate hat nicht nur einen Männernamen, sondern auch einen Männerberuf ergriffen: Sie ist Ärztin aus Leidenschaft. Gerade als sie sich am Ziel ihrer Träume wähnt, lernt sie Hunter Scott kennen, einen Texas Ranger, der wenig übrig hat für die Großstadt und für Frauen, die davon überzeugt sind, dass es mehr gibt als Heiraten und Kinderkriegen. 

Ist Billy bereit, ihren Traum von einer eigenen Praxis in der Stadt aufzugeben und Hausfrau und Mutter zu werden? Oder wird Hunter bereit sein, die weiten Ebenen des Südens gegen die graue Großstadt und eine unabhängige Ehefrau einzutauschen?

Meine Meinung:

In diesem wunderbaren Roman spielen Frau Dr. Billy Tate und Scott Hunter, ein Ranger aus Texas, die Hauptrollen. Billy ist leidenschaftliche Ärztin und versorgt Patienten auf der Chicagoer Weltausstellung. Dort lernt sie Hunter kennen, der einer der Gardisten der Weltausstellung ist.
Gemeinsam sind sie ein wunderbares Team. Sie retten ein weggelegtes Baby und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Sie vollbringen wundervolle Dinge in den Armenvierteln von Chicago. Zum Beispiel eröffnen sie dort den ersten öffentlichen Spielplatz.
Die Autorin schreibt diesen Roman sehr fesselnd. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil und schon nach den ersten Seiten war ich komplett gefesselt von diesem Roman.
Ich mochte beide Hauptprotagonisten sehr gerne, denn sie sind einfach wunderbare mitfühlende und hilfsbereite Menschen. Ihre Geschichte die in Chicago spielt ist sehr einfühlsam und lebendig geschrieben. Ich konnte mit beiden mitfiebern und mitfühlen und bin ganz tief in ihr Leben eingetaucht. Ich fand es ganz toll zu lesen wie das Leben zur Zeit der Weltausstellung in Chicago ausgeschaut hat. Die Autorin hat die Missstände in der Stadt aufgezeigt, die im krassen Gegensatz zu der heilen Welt der Weltausstellung stehen. Es war eine sehr berührende Geschichte, die mich in seinen Bann gezogen hat. Es ist eine Mischung aus einem ernsten Teil und einem romantischen Teil. Die Autorin hat das aber sehr geschickt in ihrem Roman verwoben. Ich war auf alle Fälle begeistert von dem Roman und es ist bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von Deeanne Gist lesen werde.


„Die eigensinnige Ärztin“ bekommt von mir 5 Sterne.

 08/2016
 9783957341235

Montag, 26. September 2016

Rezension zu Gut aber Tot von Eva Rossmann

Quelle: Cover + Klappentext: Folio Verlag


Heute stelle ich euch den neuen Mira-Valensky-Krimi „Gut aber Tot“ von Eva Rossmann vor.

Klappentext:

Fleisch essen kann gefährlich sein, vegan leben auch.
V.A. – Heißt das Vegane Anarchie? Eine internationale Bewegung radikaler Fleischverweigerer fordert mit ihren Aktionen nicht bloß die „Landsleute“ heraus. „MitTier“ betreibt Gnadenhöfe. Arbeiten sie ausschließlich zum Wohl alter, kranker Tiere? Dass ein Werbe-Guru von geretteten Füchsen angeknabbert wird, soll freilich niemand erfahren. Dann wird ein junger Bauer erschossen. Und eine Berliner Kabarettistin verschwindet spurlos. Im Bekennerschreiben steht: „Die Schweine rächen sich.“ Bei Tiertransporten gibt es keine Kontrollen. Kriegsflüchtlinge aber stehen vor geschlossenen Grenzen. Die Wiener Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer erfahren Mörderisches über den Umgang mit Menschen und Tieren.  

Meine Meinung:

Mira besucht ihre Freundin Martina auf ihrem Weingut und schlittert somit sofort in ihren neuen Fall. Auf Martinas Tor wird das Wort „Mörderin“ geschrieben. Ein Mann stirbt an einem Herzinfarkt, einer wird erschossen und Menschen verschwinden. Alles nur weil Veganer nicht mit Menschen leben können, die Tiere essen oder steckt da auch noch was anderes dahinter? Das versucht Mira mit Hilfe von Vesna herauszufinden. Schon nach den ersten Seiten gerät sie in ein Geflecht aus Lügen und Gerüchten. Es ist wieder ein richtig spannender Krimi, der von Anfang an spannend geschrieben ist. Es macht unheimlich viel Spaß zusammen mit Mira die Puzzleteile zusammenzusetzen um den Fall zu lösen. Bis zum Schluss weiß man nicht wer der Täter ist und wie die Morde und Entführungen zusammenhängen. Ein wirklich dichtes Geflecht aus kleinen Teilen, die sich erst zum Ende des Buches zusammensetzen lassen. Von der Autorin so toll geschrieben, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.
Mir hat es gefallen mal richtig viel über veganes Essen zu lernen. Wobei man es auch ein wenig übertreiben kann, wenn man vegan lebt. Veganer essen keine Tierprodukte, aber sie wollen dann vegane Extrawurst, die wie richtige Wurst schmeckt. Ich finde, dass man sich für eine Seite entscheiden soll. Entweder normale Wurst oder andere pflanzliche Produkte, aber bitte keine vegane Wurst, die ohnehin nur Zusätze enthält, die dann sicher auch nicht so gut für den Körper sind. Das ist eben meine Meinung zum veganen Leben. Ich bekenne mich ja als Fleischesserin, wobei ich auch Gerichte ohne Fleisch gerne mag. Eine gesundeMischung eben.
Jetzt aber zurück zum Buch. Für mich war der Krimi sehr spannend geschrieben. Schon von Anfang an wird Spannung aufgebaut, die bis zum Schluss bleibt. Ich mochte die Protagonisten und konnte mit ihnen gut mitfiebern. Vor allem mochte ich die Alleingänge von Mira und Vesna, die mit ihrer Kombinationsgabe einfach unschlagbar sind.
Für mich ein toller Krimi der sich von all den anderen Krimis abhebt, weil Frau Rossmann immer aktuelle Themen in ihren Krimis aufwirft. Finde ich klasse und hat mir sehr gut gefallen.


Von mir gibt es 5 Sterne für diesen Krimi!

Gebunden
271 S., 13,5 x 21 cm
ISBN 978-3-85256-698-6
€ [D/A/I] 22,–

Sonntag, 25. September 2016

Rezension zu Für immer und ein Leben lang von Sarah Morgan

Quelle: Cover + Klappentext: Harper Collins Verlag


Heute stelle ich euch den Roman „Für immer und ein Leben lang“ von Sarah Morgan vor.

Klappentext:

Die Archäologin Brittany Forrest ist ein echtes Inselkind – den Kopf voller Abenteuer, das Herz auf den Lippen und die Hände am liebsten tief im Schlamm vergraben. Mit stürmischen achtzehn heiratet sie den Insel-Bad-Boy Zachary Flynn – und schon in den Flitterwochen fliegen die Fetzen. Scheidung inklusive. Und wäre da nicht ein Unfall, der sie Jahre später in ihre Heimat zurückführt, bestimmt hätte sie den Draufgänger für immer vergessen. Aber wenn die Nächte länger werden auf Puffin Island, entfaltet die idyllische Insel eine besondere Magie …

Meine Meinung.

Endlich ist er da der zweite Teil von Sarah Morgans Puffin Island Serie. Dieses Mal ist Brittany unsere Hauptprotagonistin. Sie ist Archäologin, liebt ihren Beruf und kommt viel in der Weltgeschichte herum. Da sie sich aber durch einen blöden Sturz ihr Handgelenk gebrochen hat kommt sie zurück auf Puffin Island in ihr kleines Cottage. Eigentlich fühlt sie sich auf der Insel sehr wohl, wäre da nicht ihr Exmann Zach, der auch wieder auf der Insel lebt.
Sarah Morgan beschreibt uns wunderbar die Begegnungen zwischen Zach und Brittany. Sie beschreibt uns wie es ist sich nach zehn Jahren wieder zu sehen. Man spürt beim Lesen sofort, dass es zwischen Zach und Brittany noch gewaltig knistert. Doch hat ihre Liebe noch eine Chance. Sehr gefühlvoll geht die Autorin an die Aufarbeitung von Zachs Vergangenheit, die alles andere als schön war. Brittany ist für Zach sowas wie der Fels in der Brandung, auch wenn er das gar nicht wahr haben will. Es ist eine wunderbare, emotionale und berührende Liebesgeschichte, die auf einer wunderbaren kleinen Insel namens Puffin Island spielt. Die Bewohner der Insel und Brittanys Freunde sind einmalig. Auch Zachs Ziehvater Philip ist eine tolle Person im Buch.
Frau Morgan hat es wieder geschafft, dass ich voll und ganz vom Buch gefesselt war und mich in Brittanys Geschichte hab fallen lassen. Ein wunderbares Leseerlebnis war es für mich auf alle Fälle. Ich hatte wunderbare emotionale Lesestunden und bin ganz in Puffin Island angekommen und habe mit Zach und Brittany mitgefiebert. Der Roman ist wie ein Kinofilm vor meinen Augen abgelaufen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und freue mich auch schon auf den dritten Band, der demnächst erscheinen soll. In diesem geht es dann um Skylar, eine sehr gute Freundin von Brittany. Ich freu mich jetzt schon aufs Lesen, denn Sarah Morgan ist eine wunderbare Autorin.

Dieser Roman bekommt von mir 5 Sterne

Erscheinungstag:Mo, 15.08.2016
Bandnummer:25951
Seitenanzahl:304
ISBN:9783956495922

Samstag, 10. September 2016

Buchvorstellung

Quelle: Homepage von Susanna Ernst


Vor kurzem hatte ich auf Hannes Buchblog Book Lounge - Lesegenuss die Ehre dieses Buch zu gewinnen. Ich hatte noch keine Zeit es zu lesen, aber schon der Klappentext hört sich toll an. Laut Hanne ist es ein wunderbares Buch, dass sich auf alle Fälle lohnt zu lesen.

Hier noch für euch der Klappentext vom Buch:

In ihrem berührenden Roman "So wie die Hoffnung lebt" erzählt Erfolgsautorin Susanna Ernst von Schicksalsschlägen, einer lebenslangen Freundschaft und von der Liebe, die alles überwindet. 

Woran hältst du fest, wenn du alles verlierst? 
Als sich Katie und Jonah kennenlernen, geschieht ein kleines Wunder: Der sensible Junge dringt mit viel Einfühlungsvermögen und seinem außergewöhnlichen Talent für die Malerei zu dem Mädchen durch, das sich nach einer fürchterlichen Familienkatastrophe von allem zurückgezogen hat und verstummt ist. Katie beginnt wieder zu sprechen. Doch als aus ihrer Freundschaft viele Jahre später zarte Liebe keimt, schlägt das Schicksal erneut zu … 

„Erst lacht man, dann weint man und schließlich lacht man unter Tränen. ‘So wie die Hoffnung lebt‘ ist einfach zum Lachen und zum Weinen schön!" Blog Mybooksparadise 
"Ein absolut wundervolles Buch, mit dem sich die Autorin wieder einmal selbst übertroffen hat." Blog Buchzeiten 

"So wie die Hoffnung lebt" ist genauso wie Susanna Ernsts Erfolgsroman "Deine Seele in mir" dramatisch, packend und mit viel Gefühl erzählt. Für die Leser von Dani Atkins, Marc Levy und Nicholas Sparks. 

Eine Leseprobe findet ihr genau hier auf Susannas Ernst Homepage.


  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426519054
  • ISBN-13: 978-3426519059
Ich finde, dass sich dieser Roman echt klasse anhört und ich freu mich auch schon aufs Lesen. Vielleicht macht mein Post Lust auf mehr. Ich denke auf alle Fälle, dass sich der Kauf lohnt, denn ich habe bis jetzt nur gutes über dieses Buch gehört.


Sonntag, 4. September 2016

Rezension zu Im Schatten der goldenen Akazie von Christiane Lind

Quelle: Cover + Klappentext: Amazon


Heute stelle ich euch den Roman „Im Schatten der goldenen Akazie“ von Christiane Lind vor.

Klappentext:

Erinnerungen bleiben, aber der Schmerz verweht mit dem Wind … 

Australien, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter haben die besonnene Victoria und die leidenschaftliche Catherine nur einander. Nichts scheint die Schwestern trennen zu können, bis der Opalschürfer Luke in ihr Leben tritt. 

Gut hundert Jahre später: Nach einer tiefen Enttäuschung folgt Franziska kurz entschlossen einem Brief ihrer Großtante Ella und reist nach Australien. Gemeinsam forschen die beiden nach ihren Wurzeln und begegnen starken Frauen, weisen Aborigines und dem entbehrungsreichen Leben deutscher Einwanderer. 

Vor der traumhaften Kulisse Queenslands entfaltet sich eine dramatische Familiengeschichte über mehrere Generationen. 


Meine Meinung:

In diesem Roman verschlägt es unsere Protagonistin Franziska nach Brisbane in Australien. Zu Hause in Deutschland gab es einige Schicksalsschläge, die sie hofft in Australien zu verdauen. Außerdem soll eine Großtante von ihr in Brisbane wohnen. Die sympathische Franziska trifft tatsächlich ihre Tante Ella und bald sind sie mitten drinnen, die Vergangenheit ihrer Vorfahren zu erforschen. Um die Forschungsarbeiten interessanter und lebendiger zu machen versetzt uns die Autorin ins Brisbane um 1888. So können wir nicht nur Franziska und Ella kennen lernen, sondern auch die Schwestern Catherine und Victoria ihrer Ahninnen. Ella möchte unbedingt ihr Geheimnis herausfinden. Die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd geschrieben. Immer wieder Enden die Kapitel mit Cliffhangern, wenn die Autorin vom 19. Jahrhundert ins hier und jetzt wechselt und umgekehrt. So bleibt der Roman durchwegs spannend und es bleibt einem gar nicht anderes über als einfach weiterzulesen. Mir fiel es sehr schwer das Buch überhaupt noch aus der Hand zu legen. Ich konnte mir beim Lesen alles bildlich vorstellen und ich habe mit den Frauen mitgelitten. Ich habe ihre Schicksale richtiggehend miterlebt. Die Autorin hat Australien wunderbar beschrieben, so dass man sofort Lust auf einen Besuch bekommt. Frau Lind schaffte es in jedem ihrer Bücher, dass ich ein tolles Kopfkino erlebe und dass ich mit ihren Protagonisten mitfiebern, mitleiden und mich mitfreuen kann. Es ist ein emotionaler Roman mit vielen Höhen und Tiefen. Er ist wunderbar für tolle Lesestunden und wenn man gerne Familiengeheimnisse aufdeckt, ist man hier genau richtig. Natürlich dürfen auch die geheimen Hauptprotagonisten der Autorin nicht fehlen und zwar ihre Kater. Auch sie spielen immer eine kleine aber wichtige Rolle. Für mich war es wieder ein perfekter Roman, der mich zum Grübeln gebracht hat und meine detektivischen Fähigkeiten zum Vorschein gebracht hat. Am liebsten hätte ich mit Franziska getauscht um das Leben ihrer Verwandten zu erforschen.
Danke liebe Christiane für dieses wunderbare Leseerlebnis.


Von mir gibt es für dieses tolle Buch 5 Sterne.

  • Taschenbuch: 440 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (15. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1535337621
  • ISBN-13: 978-1535337625