Freitag, 30. Oktober 2015

Rezension zu Hochzeit mit Hindernissen von Mona Hodgson

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien Verlag
Heute stelle ich euch einen christlich angehauchten historischen Roman vor und zwar „Hochzeit mit Hindernissen“ von Mona Hodgson.

Klappentext:

Colorado, 1897: Als letzte der Sinclair-Schwestern zieht Nesthäkchen Vivian nach Cripple Creek. Ihre Familie geht davon aus, dass auch sie sich gut einleben und einen Mann fürs Leben finden wird. Doch Vivian hat in ihrer alten Heimat Maine einige unkluge Entscheidungen getroffen, deren Konsequenzen sie bis in ihr neues Zuhause verfolgen. Auch Carter Alwyn, den netten Deputy von Cripple Creek, versucht sie, nicht zu nah an sich heranzulassen. Aber vielleicht reicht die himmlische Gnade ja weiter, als Vivian dachte. Hat Gott sie vielleicht doch nicht aufgegeben und gibt ihr eine zweite Chance?

Meine Meinung:

Schon nach den ersten Seiten war ich von dem Roman gefesselt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und der Roman einfach gut zu lesen. Ich fand die Hauptprotagonistin Vivian Sinclair sehr sympathisch und sie ist mir gleich ans Herz gewachsen. Mit großen Träumen, aber auch mit einem schlechten Gewissen wegen ihrer Vergangenheit kommt sie in die Stadt Cripple Creek und will sich ein neues Leben aufbauen. Sie möchte gerne Mode entwerfen und wie ihre Schwestern in dieser Stadt glücklich werden.
Alles gar nicht so leicht für Vivian. Sie hat kein Geld und auch keinen Job. Sie versucht zwar alles um Fuß zu fassen, aber es ist schwierig und so landet sie als Kellnerin in einem Bordell.
Vivians Geschichte und Leben haben mich sehr berührt und gefesselt. Ich habe diese junge Frau bewundert, dass sie trotz der Konsequenzen im 19. Jahrhundert den Schritt gewagt hat einen Job anzunehmen, der verpönt war. Aber sie hat ein Ziel vor Augen, dass sie gerne erreichen will.
Es wäre eigentlich alles in Ordnung, wären da nicht Deputy Carter Alwyn, den Vivian sehr gern hat und dem sie ihren aktuellen Job verheimlicht und die Bordellbesitzerin, die will das Vivian als Prostituierte arbeitet. Vivians Glaube zu Gott unterstützt sie aber bei all ihren Unternehmungen und so wird es hoffentlich ein gutes Ende für sie geben.
Mehr möchte ich jetzt aber vom Inhalt nicht mehr verraten. Aber ihr könnt euch sicher sein, dass die Geschichte turbulent weitergeht. Es gibt spannende, gefährliche und romantische Szenen.
Mir haben die Beschreibungen von Cripple Creek in Colorado und allen Einwohnern sehr gut gefallen. Die Stadt und die Personen werden beim Lesen lebendig und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Ich hatte wunderbare Lesestunden mit Vivian und möchte sei auf keinem Fall missen.
Jeder der historische Romane mag und auch Gott zugetan ist wird diesen Roman lieben.

Ich vergebe für diesen wunderbaren Roman 5 Sterne.


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Rezension zu Truthahn, Mord und Christmas Pudding von Marlies Ferber




Quelle: Cover + Klappentext: DTV Verlag

Heute möchte ich euch den Krimi „Truthahn, Mord und Christmas Pudding“ von Marlies Ferber vorstellen. Agent 0070 ermittelt wieder!

Klappentext:

Ex-Agent James Gerald und seine Ex-Kollegin Sheila freuen sich auf eine geruhsame Vorweihnachtszeit zu Hause in London. Doch daraus soll nichts werden, denn Sheilas Freundin Rosalind wird brutal ermordet! Hinter Sheilas Rücken nimmt James die Ermittlungen auf. Zu seinem Entsetzen deutet alles darauf hin, dass der Anschlag in Wahrheit Sheila galt. James wittert höchste Gefahr. Sheilas einzige Sorge gilt währenddessen dem bevorstehenden Weihnachtsfest ... Wieder einmal beweisen James und Sheila, dass sie ganz und gar nicht zum alten Eisen gehören: weder in der Liebe noch im Leben.



Meine Meinung:

Endlich gibt es wieder einen 0070 Krimi mit James und Sheila. Die Beiden sind für mich das perfekte Paar. Sie ergänzen sich und sie lieben sich. Immer wieder stolpern sie in einen Kriminalfall hinein, den James mithilfe von David seinem früheren Arbeitskollegen aufklärt. Nicht immer gefällt es Sheila, dass James so misstrauisch ist und überall betrügerische Absichten oder einen Mörder wittert. Wie auch in diesem Fall beweist James den richtigen Riecher und als Sheilas beste Freundin Rosalind ermordet wird, ist er ganz in seinem Element. Er versucht den Mordfall an Rosalind aufzuklären, merkt aber bald, dass der Anschlag eigentlich Sheila gegolten hat. Tja wer ist denn nun der Mörder? Es kommen auf alle Fälle einige Kandidaten in Frage. Sind es die Leute aus dem Theaterstück, bei dem Sheila und James mitspielen oder ist es Rigsby ein alter Bekannter von Sheila. Ich werde es nicht verraten, aber glaubt mir es wird spannend. Und das gefällt mir an den Krimis von Frau Ferber. Sie sind von Anfang an gut und spannend geschrieben. Schon nach den ersten Seiten wird man von ihren Protagonisten gefesselt. Ich konnte den Krimi schon bald nicht mehr aus der Hand legen, denn ich musste unbedingt mitfiebern. In meinem Kopf begann es wie bei James zu rattern, wer denn nun der Mörder sein könnte. Ich hatte da so meine Verdachtsmomente, aber tatsächlich bin ich bis zum Schluss im Dunklen getappt, was auch gut so ist, denn sonst wäre ein Krimi ja langweilig, wenn man den Täter schon nach den ersten Seiten herausfinden könnte. Langweilig ist es in Marlies Ferbers Krimis aber nicht. Ihre Protagonisten sind liebenswert und haben so ihre Eigenheiten und Marotten, die ihre Charaktere einzigartig machen.
Mir hat auch der Schauplatz London sehr gut gefallen, denn genau dort kann ich mir James so richtig gut vorstellen. In meiner Fantasie ist er ein richtiger englischer Gentleman mit einem Anzug, der auch im Ruhestand noch mit Haut und Haar Agent ist. Sheila stelle ich mir als liebenswerte Oma vor, die alle bemuttert. Sie scheinen zwar ganz verschieden zu sein, aber sie ergänzen sich sehr gut.
Ich glaube, weil die Protagonisten so einzigartig sind, hat mir auch der Krimi so gut gefallen.

Ich hatte sehr spannende und anregende Lesestunden und möchte für den Krimi 5 Sterne vergeben.

Originalausgabe
320 Seiten
ISBN 978-3-423-21607-4
22. September 2015

Sonntag, 18. Oktober 2015

Rezension zu Aus heiterem Himmel von Kirsten Winkelmann

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien



Heute stelle ich euch den Roman „Aus heiterem Himmel“ von Kirsten Winkelmann vor.

Klappentext:

Fremdsprachensekretärin Theresa führt eigentlich ein beschauliches Leben – wäre da nicht ihr fieser Chef Max Tanner, der unerfüllte Wunsch nach einer Familie und der nervige Stalker, der sie immer wieder belästigt. Eine Geschäftsreise nach Australien kommt da als Ablenkung gerade recht. Doch dann stürzt die Maschine aus ungeklärten Gründen irgendwo im Nirgendwo zwischen Indonesien und Australien ab. 

Wie durch ein Wunder überleben Theresa, ihr Chef und noch zwei Dutzend andere Passagiere und können sich auf eine einsame Insel retten. Als die erhofften Rettungsmannschaften ausbleiben, müssen die Überlebenden sich irgendwie organisieren. Wie soll es weitergehen, wer beherrscht die nützlichsten Überlebenstechniken, wer wird der Anführer der Gruppe? Bald stellt sich heraus, dass das begrenzte Nahrungsangebot das geringste Problem ist ...

Meine Meinung:

Frau Winkelmanns Romane habe ich bis jetzt noch nicht gekannt. „Aus heiterem Himmel“ ist der erste Roman, den ich von Frau Winkelmann gelesen habe und ich muss sagen, dass ich den Roman als sehr spannend und fesselnd empfand.
Sie hat einen Schreibstil, der einen nach kürzester Zeit beim Lesen gefangen nimmt. Zumindest konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Beim Lesen erlebt man mit Theresa eine Achterbahn der Gefühle. Von ihrem Chef ständig nur beschimpft, von einem unausstehlichen Mann gestalked und ganz ohne Familie führt Theresa kein leichtes Leben. Man muss Theresa einfach mögen. Bei mir hat sie nach kürzester Zeit einen Platz in meinem Herzen eingenommen. Ich mochte sie einfach, auch wenn sie manchmal ein wenig naiv und gutgläubig zu sein scheint. Was Theresa auf der Insel geholfen hat, war der Glaube an Gott und Jesus. Nur durch ihn ist sie innerlich immer stärker geworden und zeigt was in ihr steckt. Ich war oft überrascht von ihr und auch Max Tanner ihr Chef hat mich immer wieder verblüfft.
Die Szenen auf der Insel nach dem Flugzeugabsturz hat die Autorin sehr lebendig geschrieben. Man konnte sich die Insel, die Überlebenden und die Ereignisse bildlich super vorstellen. Das Leben auf der Insel hat mich richtiggehend in seinen Bann gezogen. Es passierten immer wieder unerwartete Dinge, die den Roman bis zum Schluss extrem spannend gemacht haben. Außerdem habe ich viele emotionale Höhen und Tiefen beim Lesen erlebt. Zum Schluss hin hat mich der Roman sogar noch zu Tränen gerührt. Einfach nur perfekt. Dieser Roman hatte alles was ich von einem guten Buch erwarte. Der Roman war spannend fesselnd, emotional, an keiner Stelle langatmig und vom Schreibstil her flüssig.

Das dieser Roman meine Erwartungen noch übertroffen hat, bekommt er 5 Sterne.

  • Gebunden, 640 Seiten
  •  
  • · 08/2015
  •  
  • · Gerth Medien
    •  9783957340528

Samstag, 10. Oktober 2015

Rezension zu Das Geheimnis jenes Tages von Annette Dutton

Quelle: Cover + Klappentext: Droemer Knaur Verlagsgruppe


Heute stelle ich euch den Roman „Das Geheimnis jenes Tages“ von Annette Dutton vor.

Klappentext:

Die Archäologin Nadine soll einem Aborigine-Stamm einige Artefakte zurückgeben, die deutsche Forscher im 19. Jahrhundert unrechtmäßig an sich gebracht haben. Ihre 18-jährige Tochter begleitet sie und verschwindet wenig später spurlos im Outback. Als die Polizei sie nicht finden kann, wächst Nadines Angst ins Unermessliche. Lang verdrängte Erinnerungen steigen in ihr auf: An jenen Tag im Frühjahr 1984, als ihre Zwillingsschwester starb …

Meine Meinung:

Der Roman von Frau Dutton war eigentlich recht spannend und flüssig geschrieben. Der Schreibstil war fesselnd und man konnte den Roman relativ schnell lesen.
Er spielt gleichzeitig 2009 in Australien und im 19. Jahrhundert in Deutschland und Australien.
Frau Dutton hat hier zwei Geschichten verknüpft und zwar die von Amalie Dietrich, die für Museen in Deutschland viele Ausstellungsstücke aus Australien geholt hat und die von Nadine, die mit ihrer Tochter nach Australien fährt um einen Schädel der Ureinwohner an ihren Stamm zurückzugeben.
Amalie hat ihn damals für das Museum mitgenommen. Das ist eigentlich schon die ganze Gemeinsamkeit der Geschichten. Wenn Romane auf zwei Zeitebenen spielen gibt es meist Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Protagonisten oder besondere Verknüpfungen. Aber hier in diesem Roman war mir die Verknüpfung ein wenig zu dürftig. Man hätte auch gleich zwei Bücher daraus machen können. Auf einer Seite das Leven von Amalie und auf der anderen die Entführung von Nadines Tochter. Mir hätte besser gefallen wenn es im ganzen Roman nur um Nadine und ihre Tochter Alina gegangen wäre. Amalie hätte man ja erwähnen können, denn sie wäre für die Geschichte nicht so wichtig gewesen. Die Teile über Amalie fand ich außerdem ein wenig zu langatmig.
Trotz meiner Kritikpunkte war das Buch gut zu lesen und die Story von Nadine war spannend.

Da mich der Roman nicht ganz überzeugen konnte bekommt er von mir 3 Sterne.

Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2015, 384 S.

ISBN: 978-3-426-51703-1

Dienstag, 6. Oktober 2015

Riverfield Verlag - Verlagsvorstellung

Heute möchte ich euch einen relativ jungen Verlag vorstellen. Der Riverfield Verlag ist ein relativ junger Verlag, der im Herbst seine ersten Bücher herausgebraucht hat.

Hier sind für euch ein paar Verlaginfos von der Homepage des Verlages:

Der Riverfield Verlag wurde im Herbst 2014 gegründet.

Unser Motto „Bücher für Menschen“ mag zunächst etwas plakativ klingen, aber wir glauben, dass es gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger wird, Bücher auf den Markt zu bringen, die nicht nur packen und fesseln, sondern auch Geschichten erzählen, die einzigartig sind.

Mit diesem Grundgedanken haben wir den Riverfield Verlag ins Leben gerufen.
Unsere Ambition ist es, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Bücher aus den Bereichen Biografien, Erlebnisgeschichten und Belletristik anzubieten, die zeitgemäss und gleichsam so zeitlos sind, dass man diese immer wieder lesen kann.

Mein Team und ich werden alles daran setzen, diesen Anspruch in den kommenden Jahren erfüllen zu können, und wir freuen uns, Ihnen hoffentlich viele spannende und packende Lesestunden bieten zu können.



Der Verlag war so nett mir ihre ersten Bücher zum Rezensieren zu schicken. Ich habe mir jetzt mal die Klappentexte durchgelesen und muss sagen, dass jedes Buch etwas besonderes hat. Es scheinen alle auf ihre Art und Weise spannend zu sein.

Hier seht ihr die Bücher die ich heute bekommen habe:



Und jetzt möchte ich euch jedes Buch noch einzeln vorstellen:

Quelle: Cover + Klappentext: Riverfield Verlag
Thymios, ein Bauernjunge aus dem antiken Griechenland, verliebt sich unsterblich in die Nachbarstochter Mia. Doch eines Tages werden die beiden versklavt. Thymios gelingt die Flucht und er lernt bei einem alten verstoßenen Kämpfer Spartas, ein Krieger zu werden. Jahre später bricht Thymios auf, um Mia zu suchen und aus den Klauen des Tyrannen zu befreien, der sie zur Frau auserkoren hat und Thymios‘ Heimatdorf erobern will. Aber der junge Thymios kennt keine Furcht und zettelt eine Schlacht an, mit der die siegesgewohnten Spartaner nicht mal im Traum gerechnet hätten …

Quelle: Cover + Klappentext: Riverfield Verlag

Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ...

Quelle: Cover + Klappentext: Riverfield Verlag
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges begibt sich eine Sondereinheit des Hitler-Regimes unter der Leitung von Oberst Dr. Furtwanger auf die »Expedition Mantodea«. Im Auftrag des Führers sucht sie in der afrikanischen Steppe nach einer Spezies der Stabschrecke, durch deren Verzehr Unsterblichkeit erlangt werden soll. Ziel der Expedition ist es, Hitler das ewige Leben zu verleihen.

Wir erfahren es hundertvierzig Jahre später, in einer technologisch hochstehenden und friedfertigen, doch gleichzeitig kitschig-skurrilen Welt, in der sich die Menschheit einem überbordenden Konsumrausch hingibt.
Doch der Schein trügt, denn es herrscht die totale Kontrolle und das Regime steht kurz dem Endziel: Adolf Hitler von den Toten zu erwecken, sodass der Führer ein ewig währendes Reich des Schreckens und eine Diktatur des Grauens errichten kann ...


Quelle. Cover + Klappentext: Riverfield Verlag
Merkwürdige Veränderungen an ihrem Körper werfen die16-jährige Emilia Jane, die sich lieber nur E. J. nennen lässt, aus der Bahn. Nachdem sie mit ihrer Familie von Schottland nach Zürich gezogen ist, hat sie sich gerade erst an das gewöhnt, was die Pubertät mit ihr anstellt. Aber ein blauer Ausfluss, wo keiner sein sollte, und Hitzewallungen, die so heiß werden können, dass ihre Bettdecke Brandflecken bekommt, sind ein ganz anderes Kaliber als Pickel und Mitesser. Als sich dann auch noch ein unerklärlicher Ausschlag über ihren ganzen Körper ausbreitet, landet sie in der Quarantänestation der Stadtklinik.

Schon bald stellt E. J. fest, dass sie eine Gezeichnete ist, Trägerin des Drachenmals, das ihr einerseits ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte verleiht, aber gleichzeitig einen ihr unbekannten Feind aus den Tiefen einer längst vergessenen Epoche auf den Plan ruft. Das dunkle Etwas, das ihr nach dem Leben trachtet, kommt rasend schnell näher und scheint unbesiegbar zu sein ...


Quelle: Cover + Klappentext: Riverfield Verlag
Herbert Kull ist Mitte fünfzig und unscheinbar. Ein Buchhalter in einer Zürcher Privatbank. Täglich trägt er die gleiche Kleidung: beiger Anzug, gebügeltes Hemd mit Krawatte und blitzblank geputzte Schuhe. Bei der Arbeit wie in seinem Alltag liebt er Ordnung und Rituale. Ambitionen hat er weder für eine Karriere noch für zwischenmenschliche Beziehungen. Einzig seiner verstorbenen Mutter trauert er nach, mit der er den Duft von Lavendel und liebevolle Erinnerungen an seine Kindheit verbindet. Als seine Schwestern ihn dazu drängen, gemeinsam ihre Kindheit aufzuarbeiten, werden seine Zwänge stärker und beängstigende Träume suchen ihn heim.
Die junge Assistentin Simone Allemann arbeitet Tür an Tür mit Herbert Kull. Sie interessiert sich nicht für den ältlichen Buchhalter mit seinen merkwürdigen Marotten, denn sie ist vollauf mit ihrem Gefühlsleben beschäftigt.
Die beiden verbindet absolut nichts, sie leben in verschiedenen Welten – bis es zu jener fatalen Begegnung kommt ...


Montag, 5. Oktober 2015

Rezension zu Weit hinterm Horizont von Tara Haigh

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Tara Haigh


Heute stelle ich euch den wunderbaren, historischen Roman „Weit hinterm Horizont“ von Tara Haigh vor.

Klappentext:

Bremerhaven, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Clara Elkart träumt seit jeher davon, ihren Onkel in Hawaii zu besuchen, der dort eine Plantage führt. Als ihr Vater sie mit einem preußischen Offizier verheiraten will, flieht sie aus ihrem Elternhaus und reist mit Hilfe ihrer Tante nach Hawaii. Bei ihrer Ankunft erfährt sie jedoch, dass ihr Onkel vor Kurzem gestorben und sie seine Alleinerbin ist. Mithilfe des faszinierenden Hawaiianers Komo gelingt es ihr, die Plantage zu neuer Blüte zu bringen. Doch das Inselkönigreich ist in Gefahr, und bald schon gerät Clara zwischen die Fronten eines lange schwelenden Konflikts, der sie alles kosten könnte, was sie sich aufgebaut hat.

Meine Meinung:
Schon nach den ersten Seiten war ich von dem Roman gefesselt, was an der Handlung und an dem Schreibstil der Autorin lag.
Ich hatte immer schon einen Faible für Bücher die in fernen Ländern spielen und die erzählen wie es in früheren Jahrhunderten war auszuwandern.
Clara unsere Hauptprotagonistin ist eine mutige junge Frau, die nach Hawaii flüchtet, weil es mit ihrem Vater und gewissen Umständen zu Hause in Deutschland untertäglich wurde. Auf Hawaii wird sie plötzlich durch eine Erbschaft zur Plantagenbesitzerin und muss von nun an ihre Leben selbst in die Hand nehmen. Jetzt kann sie zeigen was in ihr steckt. Unterstützt wird sie von einem sehr sympathischen Hawaianer namens Komo, den ich genauso wie Clara in mein Herz geschlossen habe.
Frau Haigh erzählt die Geschichte von Clara und Komo sehr fesselnd und spannend. Je mehr man in das Leben der Beiden eintaucht umso weniger kann man das Buch auf die Seite legen. Der Roman ist sehr lebendig geschrieben und ich hatte das Gefühl mit dabei zu sein. Die Beschreibungen von Hawaii fand ich wunderbar. Sehr interessant fand ich auch die gut recherchierten historischen Hintergründe des Buches, wobei natürlich Claras Leben frei erfunden war.
Ich habe viele Dinge über den Zuckerrohranbau gelernt und ich hatte das Gefühl Hawaii gut kennenzulernen.
Der Roman wurde gegen Ende hin immer spannender und es gab viele atemraubende Szenen, aber auch viel emotionale, traurige und gelegentlich glückliche Momente. Ein Roman der es wirklich vermag den Leser mitfiebern zu lassen. Ich hatte viele wunderbare Lesestunden und bin echt traurig, dass das Buch schon zu Ende ist.
Ich habe mit Clara und Komo mitgefiebert und mitgelitten. Ich bin in ihre Welt eingetaucht und habe die Stunden mit ihnen genossen.
Für diesen wunderbaren Roman vergebe ich hiermit 5 Sterne.

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Innerhalb Österreichs ab einem Bestellwert von 18€ versandkostenfrei.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Rezension zu Unter dem Polarlicht von Elisabeth Büchle

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Elisabeth Büchle


Heute darf ich euch „Unter dem Polarlicht“ von Elisabeth Büchle vorstellen.

Klappentext:

Chiara verliert ausgerechnet zu Beginn der Adventszeit ihren Job. Entsprechend froh ist sie über den Auftrag, für einen berühmten Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, sein neuestes Manuskript zu tippen. Hals über Kopf reist sie in die kanadischen Rocky Mountains, wo Florian Forster in einer einsamen Berghütte lebt. Dieser entpuppt sich als wortkarger Eigenbrötler. Die lebenslustige Chiara lässt sich durch seine schroffe Art nicht beeindrucken, sondern fordert ihn heraus, sich dem Leben zu stellen. Bald ist sie nicht nur von den Polarlichtern, der verschneiten Märchenlandschaft und dem Geheimnis der weißroten Zuckerstangen verzaubert ... Doch dann stoßen Chiaras Freunde aus Deutschland auf ein dunkles Geheimnis aus Florians Vergangenheit. Schwebt Chiara etwa in großer Gefahr? 


Meine Meinung:

Elisabeth Büchle hat mit ihrem neuesten Werk einen wunderbaren, emotionalen Weihnachtsroman geschrieben.
Sie hat wunderbare Protagonisten erschaffen, die einen sofort ans Herz gewachsen sind.
Chiara ist eine junge Frau, die ziemlich verzweifelt ist, weil sie gerade ihren Job verloren hat. Außerdem wurde sie als Jugendliche von Männern enttäuscht, so dass es für sie schwer ist zu einem Mann vertrauen zu fassen.
Florian Forster für den Chiara einen Roman tippen soll ist ein verschlossener griesgrämiger Mann. Es scheint als ob ihn irgendetwas belastet. Kann Chiara hinter seine Fassade blicken, oder wird er sie in die Flucht schlagen mit seiner unnahbaren Art? Wir werden sehen. Es ist auf alle Fälle Wert das Buch zu lesen um es zu erfahren. Ich hatte wunderbare Lesestunden mit diesem Roman, denn Elisabeth Büchle hat einen fesselnden Schreistil. Wenn man erst einmal in ihren Roman eingetaucht ist, kann man nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte empfand ich als romantisch, emotional, spannend und fesselnd.
Frau Büchle hat die Gabe so zu schreiben, dass ich mir Chiaras und Florians Geschichte bildlich vorstellen konnte. Ihre Landschaftsbeschreibungen von Kanada waren einfach wunderbar. Besonders die Beschreibungen des Polarlichts fand ich faszinierend. Wie gerne möchte ich sowas mal erleben. Auch das Cover finde ich sehr schön. Es ist genauso wie die Hütte von Florian im Buch beschrieben ist und man bekommt einen schönen Vorgeschmack wie Polarlichter aussehen. Einfach nur toll.
Was mir auch gut gefallen hat war, wie Frau Büchle Florians und Chiaras Annäherung beschreibt. Schön vorsichtig und zart, jeder hat die Angst im Hinterkopf den anderen zu verletzen oder verletzt zu werden. So gehen sie schön langsam aufeinander zu und fassen Vertrauen.
Ja ich kann euch den Roman wärmstens empfehlen
Ihr seht sicher an meiner Rezi wie begeistert ich von dem Buch war, darum gibt es auch 5 Sterne für diesen wundervollen Roman.

Habt ihr auch Lust darauf bekommen diesen Roman zu lesen, dann könnt ihr in sehr gerne hier bei Morawa Buch kaufen.
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Samstag, 3. Oktober 2015

Rezension zu Peris Night - Mukadis - Seelenverbunden von Eva Maria Klima

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Eva Maria Klima


Heute stelle ich euch den Fantasyroman „Peris Night Mukadis Seelenverbundene“ von Eva Maria Klima vor.

Klappentext:

Melanie erwacht in Hugorios Villa aus einem monatelangen Koma. Ihre mystische Verbindung zu dem Unbekannten, der sie schon mehrmals gerettet hat, befreit sie aus ihrem geistigen Gefängnis und holt sie ins Leben zurück. Da sie ihre Pflicht den Drachen gegenüber erfüllt hat, macht sie sich in dem Glauben, dass ihrer Beziehung mit Michael keine Gefahr drohe, auf die Suche nach ihren Eltern und hofft, endlich mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Sie ahnt jedoch nicht, dass es noch jemanden gibt, der ein sehr großes Interesse an ihr hegt und dessen geheime Machenschaften ihren Wunsch nach Selbstbestimmung gefährden.

Meine Meinung:

Endlich ist er erschienen, der dritte Band der Serie Peris Night. Ich habe schon lange drauf gewartet und habe mich gefreut endlich wieder über Melanie zu lesen.
Eva Maria hat auch den dritten Band sehr spannend und fesselnd geschrieben. Er knüpft direkt an Band 1 und 2 an und zum besseren Verständnis sollte man zuerst diese Bände lesen.
Melanie weiß immer noch nicht genau, wer und was sie eigentlich ist. Sie ist zerrissen und weiß nicht zu wem sie eigentlich gehört. Liebt sie Michael oder will sie lieber bei den Drachen und ihrer Schwester sein? Wer will sie ständig töten? Sie fühlt sich die meiste Zeit unglücklich und eingesperrt. Wird ihr Leben jemals besser?
Als Leser kann man mit Melanie nur mitfühlen. Sie tat mir richtig leid, denn so ein Leben wie Melanie es momentan führt ist alles andere als lustig. Wenn man innerlich so zerrissen ist wie Melanie und wenn man von Michael so sehr eingeengt wird, dann will man irgendwann ausbrechen. Man will endlich die Wahrheit wissen, die einem aber auch keiner sagt. Jeder lügt Melanie an und es geht ihr an die Nieren. Trauen kann sie sowieso keinem. Ich konnte all diese Gefühle, die in Melanie getobt sind, beim Lesen richtig gut verstehen und nachempfinden. Ihre emotionalen Kämpfe haben bei mir ein richtiges Kopfkino ausgelöst. Das Kopfkino konnte natürlich nur entstehen, weil Frau Klima alle Emotionen sehr gut beschreibt und es so ein leichtes war sich alle Szenen gut vorzustellen. Sie beschreibt auch die ausgefallenen bzw. Fantasiewesen sehr gut, dass ich sie mir alle bildhaft vorstellen konnte, auch wenn es die Wesen in der realen Welt gar nicht gibt. Aber ich wäre nach dieser Lektüre nicht mehr überrascht einen Drachen auf der Straße zu sehen. Die Figuren sind beim Lesen wirklich lebendig geworden.
Wie ihr sicherlich merkt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich hatte wunderbar spannende Lesestunden. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich hoffe, dass es von Peris Night auch noch einen vierten Teil geben wird, denn auch bei diesem dritten Teil sind immer noch Fragen offen geblieben.

Weil mir der Roman so gut gefallen hat vergebe ich 5 Sterne dafür.

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Eva Maria Klima (17. August 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3950371443
  • ISBN-13: 978-3950371444