Sonntag, 28. Juni 2015

Rezension zu Penelopes Geheimnis von Kate Sunday

Quelle: Cover + Klappentext: Bookshouse Verlag

Ich möchte euch den Roman „Penelopes Geheimnis“ von Kate Sunday vorstellen.

Klappentext:

Als Finn Gallagher erfährt, dass Penelope Parker mit ihrer Tochter ins beschauliche Städtchen Willow Creek zurückkehrt, ist er wild entschlossen, die attraktive Brünette auf Distanz zu halten. Schließlich brach ihm die Schwester seines besten Freundes einst das Herz. Dennoch lässt der Gedanke an sie seinen Puls in ungeahnte Höhen schnellen.
Finn ahnt nicht, dass Penny ebenfalls triftige Gründe besitzt, ihm aus dem Weg zu gehen. 
Obwohl sich beide dagegen wehren, fühlen sie sich magisch voneinander angezogen, und es fällt ihnen schwer, dem verführerischen Knistern zu widerstehen. Ihre aufflammende Leidenschaft zieht jedoch fatale Folgen nach sich. Als sich die Lage dramatisch zuspitzt, gerät nicht nur Pennys Tochter in Lebensgefahr.


Meine Meinung:

Endlich ist er da der zweite Teil der Serie rund um Willow Creek und seinen Bewohnern. Ich freue mich sehr darüber, denn ich habe schon sehnsüchtig auf eine Fortsetzung gewartet. Auch dieses Mal geht es um eine sehr sympathische Protagonistin. Sie heißt Penelope und ist Sams Schwester. Penelope hat eine süße kleine Tochter namens Abby mit der sie zurück in die Stadt zieht, da sie wieder näher bei ihrer Familie sein will. Ich mochte Penny von Anfang an. Sie ist zwar ein wenig stur und eigensinnig und doch mochte ich das an ihr.
Frau Sunday hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil und nachdem ich Penny kennengelernt habe bin ich sofort in die Geschichte eingetaucht. Es ist wieder eine wundervolle romantische Geschichte in der viele Emotionen hochkommen. Man taucht in Pennys Gefühlswelt und auch die der anderen Personen von Willow Creek ein. Man spürt beim Lesen das Glück, die Wut, die Traurigkeit, die Hoffnung und auch den Schmerz der Protagonisten. Mich hat dieser romantische Roman gefesselt und ich konnte ihm kaum mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten waren alle gut beschreiben, so dass die Personen und auch Willow Creek in meinem Kopf zum Leben erwacht sind.
Ich hatte beim Lesen wirklich ein wahres Kopfkino. Gegen Ende des Romans wird es nochmals richtig spannend und rundet diesen wunderbaren Roman ab.

Weil mir der Roman so gut gefallen hat vergebe ich 5 Sterne.

Sonntag, 21. Juni 2015

Rezension zu Die verbotene Zeit von Claire Winter

Quelle: Cover + Klappentext: Diana Verlag
Heute darf ich euch den neuen Roman „Die verbotene Zeit“ von Claire Winter vorstellen.

Klappentext:
1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Lügen ihre Eltern sie an? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld ...
Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der Dreißigerjahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schließlich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird ...

Meine Meinung:

Dieser Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Es gibt die Geschichte über das Leben von Carla, die 1975 ihr Gedächtnis verliert und der Roman spielt auch im zweiten Weltkrieg.
Es ist ein emotionaler, bewegender Roman in dem es der Autorin perfekt gelungen ist, die Gegenwart und die Vergangenheit zu kombinieren ohne dass es den Lesefluss stören würde.
Die Protagonisten werden von der Autorin wirklich lebendig beschrieben und ich konnte mir jede einzelne Person und das dazugehörige Leben sehr gut vorstellen. Bei mir ist beim Lesen ein wahres Kopfkino entstanden.
Mich hat der Roman zum Teil erschüttert und tief bewegt. Der zweite Weltkrieg muss für sehr viele Menschen eine schwere Zeit gewesen sein. Auch für unsere Protagonisten. Die Autorin schafft es dass man mitten in den zweiten Weltkrieg eintaucht und die Emotionen wie Hass, Angst, Hoffnungslosigkeit, Trauer und Wut spürt. Am schlimmsten fand ich die Bespitzelungen und die Denunziationen, die es im zweiten Weltkrieg gegeben hat.
Es ist sehr spannend zu sehen wie Carla versucht die Vergangenheit ihrer Eltern zu durchleuchten. Außerdem ist es schön beim Lesen dabei zu sein wenn Carla ein Puzzleteil nach dem anderen an seinen Platz setzt. Man wird richtiggehend dazu eingeladen mit Carla mitzurätseln was damals wirklich passiert ist. Ich fand es bei diesem Roman toll, dass man die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Protagonisten lesen konnte.
Der Roman hat mich recht schnell gefesselt, so dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Er war einfach nur emotional und atemberaubend.

Für diesen Roman vergebe ich 5 Sterne und kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Rezension zu Auf das Leben von Annika Bühnemann

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Annika Bühnemann
Heute stelle ich euch den neuen Roman „Auf das Leben“ von Annika Bühnemann vor.

Klappentext:

Vier Frauen – vier Lebensentscheidungen:
Geld oder Liebe?
Selbstlosigkeit oder Selbstverwirklichung?
Herzenswunsch oder Herzensmensch?
Neues probieren oder Altbewährtes hüten?
Der zweite Teil des Erfolgsromans »Auf die Freundschaft!« ist endlich da: »Auf das Leben!« erzählt die berührende Geschichte um die vier Freundinnen Claudia, Maria, Hannah und Karin und ihre Wege zum Glück.

Meine Meinung:

Endlich ist sie da die Fortsetzung von „Auf die Freundschaft“. Annika hat einen neuen Roman geschrieben in dem wir die vier Freundinnen Claudia, Karin, Maria und Hannah wiedertreffen dürfen. Im Vorgängerband ist es hauptsächlich um Claudia und ihr neues Leben gegangen. Dieses Mal gibt uns Annika noch mehr Einblick in die Leben aller vier Freundinnen. Den Roman hat sie dazu abwechselnd aus Sicht einer von ihnen geschrieben.
Ich fand das wirklich toll, denn so konnte ich alle noch besser kennen lernen und konnte in ihre Gefühlswelt abtauchen. Ich mag dieses Freundinnenquartett wirklich gerne. Sie gehen nämlich gemeinsam durch dick und dünn, halten bei ihren Problemen immer zusammen und helfen einander wo sie nur können. Probleme, Liebeskummer und andere Sorgen gibt es bei den Freundinnen genug. Das könnt ihr mir glauben. Ich konnte mich sehr gut mit den Frauen identifizieren, denn das eine oder andere Problem ist mir auch selber bekannt vorgekommen. Ich mag den flüssigen, fesselnden Schreibstil von Frau Bühnemann sehr und war nach den ersten Seiten bereits vollkommen im Gefühlschaos der vier Freundinnen gefangen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und hatte wunderbare entspannte Lesestunden mit dem Quartett. Ich fand diesen Frauenroman wunderbar, denn man konnte beim Lesen richtig gut vom Alltag abschalten und emotional super mit den Freundinnen mitfiebern.

Von mir gibt es 5 Sterne für diesen wunderbaren Roman.


Donnerstag, 4. Juni 2015

Rezension zu Das Elfenbeinzimmer von Laila El Omari

Quelle: Cover + Klappentext: Piper Verlag
Heute stelle ich euch den Roman „Das Elfenbeinzimmer“ von Laila El Omari vor.

Klappentext:

Das Gold der Sonnenuntergänge, die Karamellfarben der Erde: Inmitten der Farbenpracht Marokkos wagt Jana nach dem Tod ihrer Mutter einen Neuanfang und zieht zu ihrer großen Liebe Joaquin. Der alte Familiensitz, auf dem er lebt, fasziniert sie von Anfang an, erscheint er mit seinen zahlreichen Säulen und Spiegeln doch wie ein verwinkeltes Labyrinth. Immer tiefer zieht er Jana in sich hinein, bis sie auf ein prächtiges elfenbeinfarbenes Zimmer stößt. Doch der schöne Schein trügt. Denn dieses Zimmer hat eine Geschichte - eine Geschichte, so dunkel wie das Indigoblau arabischer Nächte …


Meine Meinung:

Der Klappentext des Romans hört sich wirklich sehr vielversprechend an, darum wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen.
Beim Lesen wurde ich dann leider ein wenig enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist zwar gut zu lesen und man liest sich relativ schnell durchs Buch, aber mir hat besonders in der ersten Hälfte des Buches die Spannung gefehlt. Hauptsächlich wird über Janas und Marlas (Schwester von Jana) neues Leben in Marokko und über die Konflikte der Schwestern berichtet. Ich fand das zwar auch recht schön, aber die Geschichte ist da nur so dahingeplätschert und war nicht wirklich spannend. Zwischendurch gab es zwar wieder kurze Auszüge aus der Vergangenheit, wo man ein wenig über die Grausamkeiten der Familie erfährt. Die Abschnitte waren aber zu kurz, als dass man sich am Anfang mehr darunter hätte vorstellen können. Erst in der zweiten Hälfte nimmt das Buch Fahrt auf und es wird spannender. Man erfährt, dann wirklich mehr über die Familiengeschichte und über ein großes Geheimnis.
Die Protagonisten mochte ich aber ganz gerne. Jana die ein kleiner Kontrollfreak ist und ihrer Schwester Marla eine gute Mutter sein will. Marla fühlt sich natürlich von der großen Schwester eingeengt und rebelliert dagegen, indem sie sich nach der Schule oft nicht zu Hause blicken lässt.
Auch Joaquin mochte ich ganz gerne, der aber auch mit der Vergangenheit seiner Familie zu kämpfen hat und daher mit seinem Vater und seinen Onkeln einige Konflikte ausficht.

Ich vergebe für diesen Roman 3 Sterne, da mich diese Geschichte einfach nicht so fesseln konnte wie manch andere die ich schon gelesen habe.

352 Seiten, Kartoniert
ISBN: 978-3-492-30584-6


Rezension zu Ein verheißungsvoller Frühling von Amanda Cabot

Quelle: Cover + Klappentext: Francke Buch 
Heute stelle ich euch den christlich historischen Roman „Ein verheißungsvoller Frühling“ von Amanda Cabot vor.

Klappentext:

Wyoming 1886: 
Charlotte Hardings Leben hat dramatische Wendungen genommen: Zuerst wurde ihr Mann ermordet, dann stellte sich heraus, dass ihr neugeborener Sohn blind ist. Doch Charlotte ist fest entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen. 
Tatsächlich schafft sie es, sich ihren Traum von einem eigenen Schneideratelier zu erfüllen. Und sogar ein zarter Hoffnungsschimmer des Glücks fällt in ihr Leben, als sie dem charmanten Barrett Landry begegnet. Wäre er nur nicht so fest entschlossen, ihrer besten Kundin den Hof zu machen. Und müsste Charlotte nur nicht befürchten, dass die Schatten der Vergangenheit sie doch noch einholen …


Meine Meinung:

Dieser Roman von Amanda Cabot hat wieder mal meinen Geschmack genau getroffen. Es ist die Fortsetzung von ihrem Roman „Der Sommer, der so viel versprach“. Es ist aber nicht zwingend notwendig den ersten Teil zu kennen, denn die Autorin schreibt das Buch als unabhängige Geschichte.
Charlotte unsere Hauptprotagonistin ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine junge Witwe, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen muss und sich als Schneiderin in der Stadt etabliert. Außerdem hat sie einen einjährigen blinden Sohn, der ihr ein und alles ist und für den sie ihr Leben geben würde. Unterstützung bekommt sie von Gwen ihrer besten Freundin und deren Tochter Rose. Zusammen sind sie ein tolles Gespann. Natürlich darf man Barrett bei den Protagonisten nicht vergessen, denn er ist ein wunderbarer Mann, der Charlottes Leben erst wieder zum Strahlen bringt. Für mich war es ein Roman der flüssig zu lesen war und der mich gleich von Anfang an gefesselt hat. Mir hat es gefallen in Charlottes Leben eintauchen zu dürfen um mit ihr alle Höhen und Tiefen zu erleben, die sie zu meistern hatte.
Die Autorin schreibt sehr bildlich und so konnte ich mir das damalige Leben in Wyoming sehr gut vorstellen. In Charlottes Leben spielten auch die christlichen Werte eine große Rolle und ich fand es schön, dass der Glaube an Gott sie stärker gemacht hat.
Ich finde es ist ein wunderbarer Roman indem die Autorin unter anderem zeigt, dass man Menschen lieben soll, genauso wie sie sind, ganz egal ob sie blind sind oder auch eine andere Behinderung haben. Im Buch gab es außerdem auch viele spannende und sehr emotionale Momente.
Charlotte musste sogar um ihr Leben fürchten. Aber mehr wird darüber nicht verraten. Mir hat das Buch von Anfang bis Ende gefallen. Ich konnte gut mit Charlotte mitfiebern und sehen wie sie ihre neue Liebe findet und habe jede Seite genossen.

5 Sterne möchte ich für dieses Buch vergeben, weil es meinen Lesegeschmack sehr gut getroffen und mich gefesselt hat.

Habt ihr auch Lust auf dieses Buch bekommen, dann könnt ihr es gerne hier bei Morawa Buch bestellen!

368 Seiten, Paperback, Format: 13,5x20,5, ISBN: 978-3-86827-486-8