Montag, 5. Oktober 2015

Rezension zu Weit hinterm Horizont von Tara Haigh

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Tara Haigh


Heute stelle ich euch den wunderbaren, historischen Roman „Weit hinterm Horizont“ von Tara Haigh vor.

Klappentext:

Bremerhaven, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Clara Elkart träumt seit jeher davon, ihren Onkel in Hawaii zu besuchen, der dort eine Plantage führt. Als ihr Vater sie mit einem preußischen Offizier verheiraten will, flieht sie aus ihrem Elternhaus und reist mit Hilfe ihrer Tante nach Hawaii. Bei ihrer Ankunft erfährt sie jedoch, dass ihr Onkel vor Kurzem gestorben und sie seine Alleinerbin ist. Mithilfe des faszinierenden Hawaiianers Komo gelingt es ihr, die Plantage zu neuer Blüte zu bringen. Doch das Inselkönigreich ist in Gefahr, und bald schon gerät Clara zwischen die Fronten eines lange schwelenden Konflikts, der sie alles kosten könnte, was sie sich aufgebaut hat.

Meine Meinung:
Schon nach den ersten Seiten war ich von dem Roman gefesselt, was an der Handlung und an dem Schreibstil der Autorin lag.
Ich hatte immer schon einen Faible für Bücher die in fernen Ländern spielen und die erzählen wie es in früheren Jahrhunderten war auszuwandern.
Clara unsere Hauptprotagonistin ist eine mutige junge Frau, die nach Hawaii flüchtet, weil es mit ihrem Vater und gewissen Umständen zu Hause in Deutschland untertäglich wurde. Auf Hawaii wird sie plötzlich durch eine Erbschaft zur Plantagenbesitzerin und muss von nun an ihre Leben selbst in die Hand nehmen. Jetzt kann sie zeigen was in ihr steckt. Unterstützt wird sie von einem sehr sympathischen Hawaianer namens Komo, den ich genauso wie Clara in mein Herz geschlossen habe.
Frau Haigh erzählt die Geschichte von Clara und Komo sehr fesselnd und spannend. Je mehr man in das Leben der Beiden eintaucht umso weniger kann man das Buch auf die Seite legen. Der Roman ist sehr lebendig geschrieben und ich hatte das Gefühl mit dabei zu sein. Die Beschreibungen von Hawaii fand ich wunderbar. Sehr interessant fand ich auch die gut recherchierten historischen Hintergründe des Buches, wobei natürlich Claras Leben frei erfunden war.
Ich habe viele Dinge über den Zuckerrohranbau gelernt und ich hatte das Gefühl Hawaii gut kennenzulernen.
Der Roman wurde gegen Ende hin immer spannender und es gab viele atemraubende Szenen, aber auch viel emotionale, traurige und gelegentlich glückliche Momente. Ein Roman der es wirklich vermag den Leser mitfiebern zu lassen. Ich hatte viele wunderbare Lesestunden und bin echt traurig, dass das Buch schon zu Ende ist.
Ich habe mit Clara und Komo mitgefiebert und mitgelitten. Ich bin in ihre Welt eingetaucht und habe die Stunden mit ihnen genossen.
Für diesen wunderbaren Roman vergebe ich hiermit 5 Sterne.

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Kommentare:

  1. Auch für dieses Buch hatte ich mich beworben, aber leider kein Glück. Da es meine Tochter auch lesen möchte, wird es sicher beim nächsten realen Besuch in der Buchhandlung gekauft...! =) Nach hawaii würde ich mich so auch gerne "entführen" lassen =)
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Ja es ist ein schönes Buch und wenn du historische Auswandererromane magst, dann bist du hier genau richtig. Ich habs jetzt meiner Mama zum Lesen gegeben, denn sie liebt auch solche Bücher. Lg Nicole

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    2. Ja, mag ich sehr gerne und meine Tochter hat jetzt auch ein paar Themen bzw. Länder gefunden, wo sie gerne Bücher dazu lesen möchte, obwohl sie eher Fantasy liest.
      Liebe Grüße
      Martina

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  2. Danke für diese Buchvorstellung :-) Du hast mich sehr neugierig gemacht und ich werde es mir mal vormerken.
    Liebe Grüße Hanne

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    1. P.S. Wow, da steckt ja die Autorin Tessa Hennig hinter. Klasse, dann kann das Buch ja nur gut sein

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