Samstag, 10. Oktober 2015

Rezension zu Das Geheimnis jenes Tages von Annette Dutton

Quelle: Cover + Klappentext: Droemer Knaur Verlagsgruppe


Heute stelle ich euch den Roman „Das Geheimnis jenes Tages“ von Annette Dutton vor.

Klappentext:

Die Archäologin Nadine soll einem Aborigine-Stamm einige Artefakte zurückgeben, die deutsche Forscher im 19. Jahrhundert unrechtmäßig an sich gebracht haben. Ihre 18-jährige Tochter begleitet sie und verschwindet wenig später spurlos im Outback. Als die Polizei sie nicht finden kann, wächst Nadines Angst ins Unermessliche. Lang verdrängte Erinnerungen steigen in ihr auf: An jenen Tag im Frühjahr 1984, als ihre Zwillingsschwester starb …

Meine Meinung:

Der Roman von Frau Dutton war eigentlich recht spannend und flüssig geschrieben. Der Schreibstil war fesselnd und man konnte den Roman relativ schnell lesen.
Er spielt gleichzeitig 2009 in Australien und im 19. Jahrhundert in Deutschland und Australien.
Frau Dutton hat hier zwei Geschichten verknüpft und zwar die von Amalie Dietrich, die für Museen in Deutschland viele Ausstellungsstücke aus Australien geholt hat und die von Nadine, die mit ihrer Tochter nach Australien fährt um einen Schädel der Ureinwohner an ihren Stamm zurückzugeben.
Amalie hat ihn damals für das Museum mitgenommen. Das ist eigentlich schon die ganze Gemeinsamkeit der Geschichten. Wenn Romane auf zwei Zeitebenen spielen gibt es meist Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Protagonisten oder besondere Verknüpfungen. Aber hier in diesem Roman war mir die Verknüpfung ein wenig zu dürftig. Man hätte auch gleich zwei Bücher daraus machen können. Auf einer Seite das Leven von Amalie und auf der anderen die Entführung von Nadines Tochter. Mir hätte besser gefallen wenn es im ganzen Roman nur um Nadine und ihre Tochter Alina gegangen wäre. Amalie hätte man ja erwähnen können, denn sie wäre für die Geschichte nicht so wichtig gewesen. Die Teile über Amalie fand ich außerdem ein wenig zu langatmig.
Trotz meiner Kritikpunkte war das Buch gut zu lesen und die Story von Nadine war spannend.

Da mich der Roman nicht ganz überzeugen konnte bekommt er von mir 3 Sterne.

Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2015, 384 S.

ISBN: 978-3-426-51703-1

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