Sonntag, 18. Oktober 2015

Rezension zu Aus heiterem Himmel von Kirsten Winkelmann

Quelle: Cover + Klappentext: Gerth Medien



Heute stelle ich euch den Roman „Aus heiterem Himmel“ von Kirsten Winkelmann vor.

Klappentext:

Fremdsprachensekretärin Theresa führt eigentlich ein beschauliches Leben – wäre da nicht ihr fieser Chef Max Tanner, der unerfüllte Wunsch nach einer Familie und der nervige Stalker, der sie immer wieder belästigt. Eine Geschäftsreise nach Australien kommt da als Ablenkung gerade recht. Doch dann stürzt die Maschine aus ungeklärten Gründen irgendwo im Nirgendwo zwischen Indonesien und Australien ab. 

Wie durch ein Wunder überleben Theresa, ihr Chef und noch zwei Dutzend andere Passagiere und können sich auf eine einsame Insel retten. Als die erhofften Rettungsmannschaften ausbleiben, müssen die Überlebenden sich irgendwie organisieren. Wie soll es weitergehen, wer beherrscht die nützlichsten Überlebenstechniken, wer wird der Anführer der Gruppe? Bald stellt sich heraus, dass das begrenzte Nahrungsangebot das geringste Problem ist ...

Meine Meinung:

Frau Winkelmanns Romane habe ich bis jetzt noch nicht gekannt. „Aus heiterem Himmel“ ist der erste Roman, den ich von Frau Winkelmann gelesen habe und ich muss sagen, dass ich den Roman als sehr spannend und fesselnd empfand.
Sie hat einen Schreibstil, der einen nach kürzester Zeit beim Lesen gefangen nimmt. Zumindest konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Beim Lesen erlebt man mit Theresa eine Achterbahn der Gefühle. Von ihrem Chef ständig nur beschimpft, von einem unausstehlichen Mann gestalked und ganz ohne Familie führt Theresa kein leichtes Leben. Man muss Theresa einfach mögen. Bei mir hat sie nach kürzester Zeit einen Platz in meinem Herzen eingenommen. Ich mochte sie einfach, auch wenn sie manchmal ein wenig naiv und gutgläubig zu sein scheint. Was Theresa auf der Insel geholfen hat, war der Glaube an Gott und Jesus. Nur durch ihn ist sie innerlich immer stärker geworden und zeigt was in ihr steckt. Ich war oft überrascht von ihr und auch Max Tanner ihr Chef hat mich immer wieder verblüfft.
Die Szenen auf der Insel nach dem Flugzeugabsturz hat die Autorin sehr lebendig geschrieben. Man konnte sich die Insel, die Überlebenden und die Ereignisse bildlich super vorstellen. Das Leben auf der Insel hat mich richtiggehend in seinen Bann gezogen. Es passierten immer wieder unerwartete Dinge, die den Roman bis zum Schluss extrem spannend gemacht haben. Außerdem habe ich viele emotionale Höhen und Tiefen beim Lesen erlebt. Zum Schluss hin hat mich der Roman sogar noch zu Tränen gerührt. Einfach nur perfekt. Dieser Roman hatte alles was ich von einem guten Buch erwarte. Der Roman war spannend fesselnd, emotional, an keiner Stelle langatmig und vom Schreibstil her flüssig.

Das dieser Roman meine Erwartungen noch übertroffen hat, bekommt er 5 Sterne.

  • Gebunden, 640 Seiten
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  • · 08/2015
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  • · Gerth Medien
    •  9783957340528

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