Montag, 24. August 2015

Rezension zu Todesurteil von Andreas Gruber

Quelle: Cover + Klappentext: Goldmann Verlag
Heute stelle ich euch den Thriller „Todesurteil“ von Andreas Gruber vor.

Klappentext:

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat …

Meine Meinung:

Zuerst muss ich einmal sagen, dass es ein Thriller der Extraklasse ist.
Andreas Gruber schreibt so fesselnd, dass man bereits nach den ersten Seiten nicht mehr aufhören kann zu lesen. Er hat einen fesselnden, flüssigen und spannenden Schreibstil.
Seine Ermittler im Roman sind mir sehr sympathisch, denn man merkt dass es fähige Leute sind. Der Profiler Maarten S. Sneijder kann zwar ein fruchtbares Ekelpaket sein, aber wenn es um seine Ermittlungen geht ist er Weltklasse. Sabine Nemez ist eine Schülerin an der Akademie des BKA, hat aber schon die Gabe so quer zu denken wie Sneijder, ist von Natur aus neugierig und absolut sympathisch.
In Wien klärt die Staatsanwältin Melanie Dietz Morde auf und auch sie ist eine Frau die nie locker lässt und immer am Ball bleibt.
Andreas Gruber lässt beide Ermittlungsteams nebeneinander arbeiten. Ein Kapitel spielt in Wiesbaden und das nächste in Wien. Am Ende jedes Kapitels gibt es Cliffhanger, so dass man sofort weiterlesen möchte. Man springt also zwischen Wien und Wiesbaden hin und her. Mich hat das aber nicht gestört, weil man die Ermittler und Protagonisten trotzdem sehr gut kennen gelernt hat. Außerdem wird die Spannung so richtig gut aufgebaut. Ich konnte zumindest den Thriller nicht mehr aus der Hand legen. Die Entwicklungen der Story sind zum Teil sehr unerwartet, was die Spannung dann noch mehr erhöht.
Ich habe mit allen Ermittlern mitgefiebert und habe versucht mich in ihre Gedankengänge einzuklinken. Wirklich faszinierend. Ich kann nur sagen, dass es ein Thriller der Extraklasse ist, bei dem man einfach nicht aufhören kann zu lesen, der bis zur letzten Seite spannend ist und der einen nicht mehr los lässt.
Wenn jemand mal wieder eine spannende Lektüre lesen möchte dann kann ich alle Bücher von Andreas Gruber empfehlen. Besucht auch seine Lesungen wenn ihr mal Gelegenheit dazu habt, denn die sind echt toll.


Von mir gibt es für diesen atemberaubenden Thriller 5 Sterne.

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 576 Seiten12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48025-8

Kommentare:

  1. Hey :)

    Hast du auch schon "Todesfrist" gelesen, wo Maarten das erste Mal auftaucht? Ich fand dieses Buch sogar noch ein bisschen besser als "Todesurteil" :).

    Liebe Grüße
    Ascari vom Leseratz Blog

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    1. Liebe Ascari! Habe ich leider noch nicht gelesen. Aber meine Mama hat es zu Hause. Ich werde es mir bald einmal leihen. Danke für den Tip. Übrigens kommt bald Racheherbst raus von Andreas Gruber. Auf das Buch bin ich auch schon sehr gespannt.
      Liebe Grüße
      Nicole

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