Mittwoch, 22. Juli 2015

Rezension zu Strandperlen von Tanja Janz

Quelle: Cover + Klappentext: Mira Taschenbuch



Heute stelle ich euch den Roman „Strandperlen“ von Tanja Janz vor.

Klappentext:


Tschüss, St. Peter-Ording: Tante Lilo, nicht mehr ganz frische 70, muss aus Gesundheitsgründen in wärmere Gefilde ziehen. Aber was wird nun aus ihrer geliebten Strandperle? Entschlossen vermacht sie das Unternehmen ihren zwei Nichten Insa und Stephanie. Zwei gestandene Frauen, die sich nur vom Hörensagen kennen ...
Für Insa ist der Nordseeort eine willkommene Abwechslung zum Schnellimbiss in Gelsenkirchen, für Stephanie die perfekte Fluchtmöglichkeit von ihrem betrügerischen Ehemann in Düsseldorf. Doch kaum erreichen sie ihr Erbe, knirscht der Sand im Getriebe ihrer Hoffnung! Denn statt einer schnuckligen Strandpension hat ihnen Tante Lilo einen heruntergewirtschafteten Campingplatz vermacht. Watt für ein Sommer am Meer?



Meine Meinung:



Strandperlen ist ein schöner Roman, der an der Nordsee in St. Peter Ording spielt. Die Autorin hat einen lockeren, leichten und flüssigen Schreibstil. Es ist ein Buch, dass sich sehr gut als Urlaubslektüre eignet oder dass einem daheim auf Meer, Sonne und Strand einstimmt.
Die Protagonisten in dem Roman fand ich alle sehr sympathisch. Besonders Insa ist mir ans Herz gewachsen und auch Stephanie mochte ich gerne. Stephanie musste sich aber erst von der Anwaltsgattin in eine normale bodenständige Frau zurückverwandeln. Die Protagonisten waren alle gut beschrieben und sind beim Lesen wirklich lebendig geworden.
Besonders gut hat mir in dem Roman gefallen, dass er am Meer spielt und man sich beim Lesen auch weit weg träumen konnte. Die Thematik einen Campingplatz wieder zum Laufen zu bringen hat mir gut gefallen. Ich habe selber eine Zeit lang im Gastgewerbe gearbeitet, wenn auch nicht auf einem Campingplatz aber da kommen doch Erinnerungen hoch.
Schön fand ich auch, dass sich die Cousinen Stephanie und Insa gleich so gut verstanden haben und sich auf ihre neue Lebenssituation eingestellt haben. Es ist für beide ein Segen neu anfangen zu können und das haben sie auch erfolgreich genutzt.
Was mir im Buch nicht so gut gefallen hat war, dass der Roman doch ziemlich abrupt endet. Gerade wo es zum Schluss noch interessant geworden wäre hört der Roman auf. Ich hätte mir noch ein ausführlicheres Ende gewünscht und nicht nur einen Epilog. Das ist aber der einzige Minuspunkt den ich bei dem Roman habe. Sonst war er für mich einfach eine schöne Sommerlektüre.
Ich vergebe daher für den Roman 4 Sterne.





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