Sonntag, 21. Juni 2015

Rezension zu Die verbotene Zeit von Claire Winter

Quelle: Cover + Klappentext: Diana Verlag
Heute darf ich euch den neuen Roman „Die verbotene Zeit“ von Claire Winter vorstellen.

Klappentext:
1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Lügen ihre Eltern sie an? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld ...
Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der Dreißigerjahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schließlich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird ...

Meine Meinung:

Dieser Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Es gibt die Geschichte über das Leben von Carla, die 1975 ihr Gedächtnis verliert und der Roman spielt auch im zweiten Weltkrieg.
Es ist ein emotionaler, bewegender Roman in dem es der Autorin perfekt gelungen ist, die Gegenwart und die Vergangenheit zu kombinieren ohne dass es den Lesefluss stören würde.
Die Protagonisten werden von der Autorin wirklich lebendig beschrieben und ich konnte mir jede einzelne Person und das dazugehörige Leben sehr gut vorstellen. Bei mir ist beim Lesen ein wahres Kopfkino entstanden.
Mich hat der Roman zum Teil erschüttert und tief bewegt. Der zweite Weltkrieg muss für sehr viele Menschen eine schwere Zeit gewesen sein. Auch für unsere Protagonisten. Die Autorin schafft es dass man mitten in den zweiten Weltkrieg eintaucht und die Emotionen wie Hass, Angst, Hoffnungslosigkeit, Trauer und Wut spürt. Am schlimmsten fand ich die Bespitzelungen und die Denunziationen, die es im zweiten Weltkrieg gegeben hat.
Es ist sehr spannend zu sehen wie Carla versucht die Vergangenheit ihrer Eltern zu durchleuchten. Außerdem ist es schön beim Lesen dabei zu sein wenn Carla ein Puzzleteil nach dem anderen an seinen Platz setzt. Man wird richtiggehend dazu eingeladen mit Carla mitzurätseln was damals wirklich passiert ist. Ich fand es bei diesem Roman toll, dass man die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Protagonisten lesen konnte.
Der Roman hat mich recht schnell gefesselt, so dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Er war einfach nur emotional und atemberaubend.

Für diesen Roman vergebe ich 5 Sterne und kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen.

Kommentare:

  1. Ich glaube, ihre Bücher muss man einfach mögen. Sie schreibt wirklich klasse und du hast genau das wiedergegeben, was einen Leser neugierig auf das Buch macht
    Liebe Grüße Hanne

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    1. Danke für deine lieben Worte. Das Buch war einfach nur toll und so fesselnd! Ich bin schon gesagt was meine Mutter dazu sagt.

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