Donnerstag, 4. Juni 2015

Rezension zu Das Elfenbeinzimmer von Laila El Omari

Quelle: Cover + Klappentext: Piper Verlag
Heute stelle ich euch den Roman „Das Elfenbeinzimmer“ von Laila El Omari vor.

Klappentext:

Das Gold der Sonnenuntergänge, die Karamellfarben der Erde: Inmitten der Farbenpracht Marokkos wagt Jana nach dem Tod ihrer Mutter einen Neuanfang und zieht zu ihrer großen Liebe Joaquin. Der alte Familiensitz, auf dem er lebt, fasziniert sie von Anfang an, erscheint er mit seinen zahlreichen Säulen und Spiegeln doch wie ein verwinkeltes Labyrinth. Immer tiefer zieht er Jana in sich hinein, bis sie auf ein prächtiges elfenbeinfarbenes Zimmer stößt. Doch der schöne Schein trügt. Denn dieses Zimmer hat eine Geschichte - eine Geschichte, so dunkel wie das Indigoblau arabischer Nächte …


Meine Meinung:

Der Klappentext des Romans hört sich wirklich sehr vielversprechend an, darum wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen.
Beim Lesen wurde ich dann leider ein wenig enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist zwar gut zu lesen und man liest sich relativ schnell durchs Buch, aber mir hat besonders in der ersten Hälfte des Buches die Spannung gefehlt. Hauptsächlich wird über Janas und Marlas (Schwester von Jana) neues Leben in Marokko und über die Konflikte der Schwestern berichtet. Ich fand das zwar auch recht schön, aber die Geschichte ist da nur so dahingeplätschert und war nicht wirklich spannend. Zwischendurch gab es zwar wieder kurze Auszüge aus der Vergangenheit, wo man ein wenig über die Grausamkeiten der Familie erfährt. Die Abschnitte waren aber zu kurz, als dass man sich am Anfang mehr darunter hätte vorstellen können. Erst in der zweiten Hälfte nimmt das Buch Fahrt auf und es wird spannender. Man erfährt, dann wirklich mehr über die Familiengeschichte und über ein großes Geheimnis.
Die Protagonisten mochte ich aber ganz gerne. Jana die ein kleiner Kontrollfreak ist und ihrer Schwester Marla eine gute Mutter sein will. Marla fühlt sich natürlich von der großen Schwester eingeengt und rebelliert dagegen, indem sie sich nach der Schule oft nicht zu Hause blicken lässt.
Auch Joaquin mochte ich ganz gerne, der aber auch mit der Vergangenheit seiner Familie zu kämpfen hat und daher mit seinem Vater und seinen Onkeln einige Konflikte ausficht.

Ich vergebe für diesen Roman 3 Sterne, da mich diese Geschichte einfach nicht so fesseln konnte wie manch andere die ich schon gelesen habe.

352 Seiten, Kartoniert
ISBN: 978-3-492-30584-6


Kommentare:

  1. Ich hatte mit diesem Buch auch geliebäugelt, aber war mir nicht sicher. So wie du es schreibst, denke ich, lasse ich es auch ...
    Danke für deine Lesemeinung
    Liebe Grüße Hanne

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    1. Ich glaube dass es einfach bessere Bücher gibt, wie die von Lucinda Riley. Manchen hat es wirklich gut gefallen, aber ich mag es nicht wenn sich das Buch am Anfang so hinzieht und man da nur ein paar Brocken der Vergangenheit hingeworfen bekommt.
      LG Nicole

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