Dienstag, 14. April 2015

Rezension zu Tante Frieda - forever clever von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Quelle: Cover + Klappentext; Homepage von Brigitte-Teufl Heimhilcher


Heute stelle ich euch den Roman „Tante Frieda – forever clever“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher vor.

Klappentext:

Nach einer Hüftoperation muss Frieda Engel ihr Haus, mit dem sie so wundervolle Erinnerungen verbindet, verlassen und ins Seniorenheim „Sonnenschein“ übersiedeln. Obwohl sie eigentlich der Meinung ist, dass die Zeit des Sonnenscheines für sie vorbei ist, belehrt das Leben sie bald eines Besseren. Neben zahlreichen Aktivitäten, gemütlichen Teestunden und charmanten Taxitänzern hält vor allem ihre Nichte Babette sie in Atem, denn deren Verlobter ist nicht ganz das, was er zu sein vorgibt. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden nimmt Frieda den Kampf gegen den Betrüger auf, stiftet allerhand Verwirrung, aber auch eine neue Liebe und beweist, dass sie gewiss noch nicht zum alten Eisen gehört.

Meine Meinung:

Tante Frieda ist wirklich eine Nummer für sich. Ich mochte diese resolute Frau von Anfang an. Sie ist sympathisch und lässt sich auch durch den Tod ihres geliebten Mannes Gerd nicht unterkriegen. Ich finde es gut, dass sie aus ihrem neuen Leben das Beste macht und ihr Leben im Haus Sonnenschein nicht nur negativ sieht. Natürlich war es für Frieda eine Umstellung von einem riesen Haus in eine kleine Wohnung zu ziehen, aber sie genießt es neue Freunde gewonnen zu haben und los ist auch immer was im Hause Sonnenschein.
Ich finde es rührend wie sie sich um ihre Nichte Babette kümmert und sorgt. Dass Babette mit Horst zusammen ist gefällt ihr ja gar nicht. Sie meint, dass er nicht der richtige Mann für Babette ist und Frieda hat da den richtigen Riecher. Darum mochte ich es auch, dass sie sich überall eingemischt hat, denn meist war es richtig von ihr die Nase in Dinge zu stecken, die sie eigentlich nichts angehen. Ich fand den Roman um Tante Frieda sehr amüsant und konnte mir Tante Frieda sehr gut vorstellen. Frau Teufl-Heimhilcher hat einen flüssigen leicht zu lesenden Roman geschrieben, der mich von Anfang an gefesselt hat. Da ich Familiengeschichten liebe war es genau die richtige Lektüre für  mich und man macht die Erfahrung, dass ältere Menschen sehr wohl noch viel am Kasten haben. Ich fand es schön zu sehen wie viel Spaß die Menschen im Hause Sonnenschein hatten und dass es schön ist auch im Alter viele Freunde zu haben. Ich hatte mit Tante Frieda, ihrer Nichte Babette und all ihren Freunden wunderbare Lesestunden und kann den Roman nur wärmstens weiterempfehlen.

Von mir gibt es fünf Sterne für Tante Frieda.

  • Taschenbuch: 174 Seiten
  • Verlag: Brigitte Teufl-Heimhilcher; Auflage: 1 (28. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3950347860
  • ISBN-13: 978-3950347869

Kommentare:

  1. Huhu,
    eigentlich ist das ja so gar nicht mein Genre aber deine Rezi klingt so toll, das Buch werd ich mir definitiv mal im Hinterkpof behalten :)

    LG ♥

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    1. Es ist wirklich ein netter Roman für zwischendurch, der schnell gelesen ist und Frieda muss man einfach mögen.

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  2. Das Cover ist einfach eine einzige Katastrophe, wirklich. Wenn du nicht so begeistert von dem Titel wärst, würde ich es direkt wegklicken. Aber nun gehe ich mal stöbern - denn schließlich zählt ja das Innere. Danke für den Tipp!

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    1. Stimmt das Cover ist nicht so toll, aber Frieda ist einfach witzig und ich mochte sie sehr gerne.

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