Sonntag, 8. März 2015

Rezension zu Hundert Leben auf Papier von Sandra McKee

Quelle: Cover + Klappentext: Homepage von Sandra McKee
Dieses Mal stelle ich euch „Hundert Leben auf Papier“ von Sandra McKee vor.

Klappentext:

Henry Stone arbeitet als Agent für einen der mächtigsten Geheimdienste der Welt und führt ein Leben fernab der allgemein gängigen Vorstellungen von Moral und Ethik. Seit frühester Kindheit darauf getrimmt, sein Leben als Elitespion in den Dienst seiner Organisation zu stellen, hat er gelernt, Gefühle zu unterdrücken. Als er dazu abkommandiert wird, einen der einflussreichsten italienischen Geschäftsmänner zu observieren, ahnt er nicht, dass gerade dieser in seinen Augen sterbenslangweilige Auftrag all seine Prinzipien ins Wanken und ihn selbst an seine physischen und psychischen Grenzen bringen wird.

Meine Meinung:

Dieser Roman ist für mich sehr schwierig zu rezensieren. Ich fand den Roman zwar spannend und doch bin ich mit dem Hauptprotagonisten Henry Stone, dem Agenten, nicht warm geworden. Normalerweise steckt in jedem Menschen ein weicher Kern, aber Henry lebt nur für sein Agentenleben. Es hat zwar den Anschein, dass er zwischendurch seinen weichen Kern zeigt, wenn es um Olivia geht, aber am Ende siegt doch seine Pflicht.
Ich hatte beim Lesen auch so meine Probleme mit dem Schreibstil. Der Roman ist in der Ich Form geschrieben und das hat mich beim Lesen irgendwie gestört und irritiert. Vor allem musste man höllisch aufpassen wer gerade in der Ich Form erzählt. Es ist zwar meist beim Kapitelanfang der Name des Erzählers gestanden, aber trotzdem war das für mich gewöhnungsbedürftig. Da Henry Stone eine sehr negative Person ist hat das beim Lesen auf mein Gemüt gedrückt. Ich denke, dass das von Sandra McKee so gewollt ist, aber ich war anscheinend beim Lesen in der falschen Stimmung und es hat mich ziemlich ausgelaugt. Natürlich ist das nur meine Meinung.

Jemand anderem kann das Buch sehr gut gefallen, aber ich vergebe für diesen Roman nur 3 Sterne.

Wenn ihr aber Lust auf dieses Buch bekommen habt, dann könnt ihr es hier bei MORAWA bestellen!


1 Kommentar:

  1. Interessante Rezension. Ich finde Erzählungen aus der Ich-Perspektive auch immer gewöhnungsbedürftig und das mit "auf die Stimmung drücken" kenne ich auch zu gut. Manche Autoren springen sogar ohne Vorwarnung in einem Kapitel zwischen Ich-Perspektiven hin und her, dass ist dann noch krasser.
    Danke auf jeden Fall für die Rezension!

    Liebste Grüße,
    Nazurka

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