Sonntag, 30. November 2014

Rezension zu Schlüssel von Sara B. Elfgren und Mats Strandberg

Quelle: Oetinger Verlag

Ich möchte euch gerne den dritten Teil der Engelfors Trilogie vorstellen. Der dritte und letzte Teil heißt „Schlüssel“ und geschrieben wurde er von Sara B. Elfgren und Mats Sandberg. Anna-Karin, Vanessa, Minoo und Linnéa sind die Auserwählten. Auf der Erde droht die Apokalypse und Dämonen werden bald durch ein geheimes Portal kommen. Die Dämonen und auch die Gruppe der Beschützer wollen die Welt beherrschen. Nur die Auserwählten können das verhindern in dem sie mit ihren Kräften das Portal schließen.

Meine Meinung:

Da mich schon die ersten beiden Bände der Trilogie fasziniert und gefesselt haben, musste ich natürlich auch Teil 3 lesen, denn den Abschluss wollte ich auf keinen Fall verpassen. Dieser Band war wieder besonders spannend und fesselnd. Die Auserwählten sind mir echt ans Herz gewachsen und ich konnte nicht anders, als mit ihnen mitfiebern und mitleben. Ich mochte alle vier. Jede ist eine ganz besondere Persönlichkeit und jede hat ihre Stärken und Schwächen. Man muss sie einfach selber kennen lernen.
Die Autoren haben einen sehr fesselnden und spannenden Schreibstil, und die Seiten fliegen nur so dahin beim Lesen. Ich bin gleich von Anfang an wieder in die Geschichte eingetaucht, denn der dritte Teil schleißt nahtlos an die ersten beiden Bände an. Gut fand ich die Personenbeschreibung am Anfang des Buches. Die haben mir geholfen mich an die Charaktere zu erinnern. Was mir allerdings im dritten Teil nicht so gut gefallen hat war, dass manche Szenen sehr langatmig waren und für die Handlung nicht wirklich relevant waren. Für mich war es aber trotzdem ein Fantasyroman der Extraklasse. Die Charaktere der Protagonisten werden gut beschrieben. Ich mochte die Mischung aus Hexerei und normalem Leben, das die Mädchen führen. Ich weiß nicht wie ich den Roman anders beschreiben kann außer spannend, fesselnd, gefühlvoll und rasant. Ich kann diese Trilogie nur weiterempfehlen.

Von mir gibt es 5 Sterne für „Schlüssel“.

928 Seiten · mit Schutzumschlag
15.0 x 21.0 cm 
ab 14 Jahren
EUR 22,99 · SFR 28,90 · EUA 23,70
ISBN-13: 978-3-7915-2856-4


Samstag, 29. November 2014

Rezension zu Die Donauprinzessin von Beate Maly

Quelle: Ullstein Buchverlage
Heute möchte ich euch den historischen Roman „Die Donauprinzessin“ von Beate Maly vorstellen. Es ist ein Roman, der in einer meiner Lieblingsstädte spielt und zwar in Wien um 1530. Fanny eine junge Witwe hilft ihrem Vater auf dem Weingut und in ihrer Weinschänke. Eines Tages wird die Leiche eines Ratsherrn hinter dem Wirtshaus gefunden. Fannys Vater gerät in Verdacht. Aber da taucht Sebastian ein Bauherr auf, der den Mord aufklären soll. Fanny und Sebastian machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Mörder.

Meine Meinung:

Frau Maly hat mit „der Donauprinzessin“ einen wunderbaren spannenden Roman geschrieben. Ich fand das Buch von Anfang an spannend und bin sofort in Fannys und Sebastians Leben eingetaucht. Der Roman ist durchwegs flüssig und fesselnd geschrieben. Die Hauptprotagonisten Fanny und Sebastian waren sehr sympathisch und besonders in Fanny konnte ich mich gut hineinversetzten. Für die damalige Zeit war sie eine selbständige, mutige und starke Frau. Sebastian war oft wie ein zerstreuter Professor, den man aber gern haben musste, genau wie seine Schwester Margarethe, die ein schweres Schicksal hinter sich hat. Zusammen sind sie das perfekte Ermittlerteam um den Mord am Ratsherrn aufzuklären. Schön fand ich, dass der Roman in Wien spielt. Ich kenne Wien durch viele Besuche recht gut und es ist sehr interessant, wie einem Frau Maly ins Wien von 1530 zurückversetzt. Es ist unglaublich wie klein die Stadt damals war und es war faszinierend über das damalige Stadtleben zu lesen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es rund um Wien so viele Weinberge gegeben haben soll und die Stadt tatsächlich von einer Stadtmauer umgeben war. Bei meinem nächsten Besuch werde ich Wien ein wenig genauer unter die Lupe nehmen und nach dem „alten“ Wien Ausschau halten. Dieser Roman hat mir von Anfang bis Ende gut gefallen und ich kann ihn wärmstens empfehlen.

Von mir gibt es für diesen historischen Roman 5 Sterne.

  • Historischer Roman
  • Taschenbuch
  • Broschur
  • 416 Seiten
  • ISBN-13 9783548286419
  • Erschienen: 10.10.2014

Mittwoch, 5. November 2014

Rezension zu Maja und Bella - Ponys in Gefahr von Inken Weiand


Quelle: Lovelybooks



Heute stelle ich euch das Kinderbuch „Maja und Bella – Ponys in Gefahr“ von Inken Weiand vor. Maja ist eine riesen Pferdenärrin und wurde erst vor kurzem stolze Ponybesitzerin. Sie bekommt regelmäßig Reitstunden auf einem nahegelegenen Hof.
Als Maja eines Nachmittags mit Kai ausreitet machen sie auf einer Koppel eine furchtbare Entdeckung. Dort stehen drei Ponys, die ganz krank und verwahrlost aussehen. Gemeinsam setzen sie alles in Bewegung um die Ponys zu retten. Die Ponys kommen tatsächlich bei Herrn Biehlmann unter und Maja ist glücklich. Aber als Maja wieder nach den Ponys sehen will sind sie plötzlich verschwunden. Die Kinder von Sonnenhof machen sich gemeinsam auf die Suche nach den Ponys. Werden sie sie auch finden?

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ein wunderschönes Kinderbuch über die Liebe zu Pferden, über Freundschaft und auch der Glaube an Gott spielt eine Rolle. Maja unsere Hauptprotagonistin scheint ein sehr liebes und braves Mädchen zu sein, die ihr Pony Bella über alles liebt. Maja ist sehr hilfsbereit, unterstützt ihre Mutter im Haushalt und passt sehr oft auf ihre Geschwister auf. Aber in jeder freien Minute reitet sie und kümmert sich liebevoll um ihr Pony.
Die Autorin hat einen schönen, flüssigen Schreibstil, der gut an das Lesealter der Kinder angepasst ist. Die ganze Geschichte finde ich spannend geschrieben und nachdem ich mal angefangen hatte zu lesen, konnte ich nicht mehr damit aufhören. Ich war von Maja und ihrer Familie sehr angetan und ich konnte mich wunderbar in Maja hineindenken. Ich kann mir vorstellen, dass jungen Mädchen das Buch sehr gut gefallen wird. Besonders Pferdenärrinnen und Mädchen die gerne Abenteuer erleben, werden von dem Roman begeistert sein. Die Schrift im Roman ist zwar schon relativ klein, aber das wird durch schöne Bleistiftzeichnungen am Ende jeden Kapitels aufgelockert und die Kapitel sind relativ kurz, so dass man gut unterbrechen kann. Ich finde das Buch eignet sich auch sehr gut zum Vorlesen.

Da ich wirklich begeistert von der Geschichte war vergebe ich für dieses schöne Kinderbuch 5 Sterne.


  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: SCM R. Brockhaus; Auflage: 1., Aufl. (4. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3417286506
  • ISBN-13: 978-3417286502
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre


Sonntag, 2. November 2014

Rezension zu Die Heilerin und der Feuertod

Quelle: Aufbau Verlag
Heute stelle ich euch den historischen Krimi „Die Heilerin und der Feuertod“ von Christiane Lind vor. Der Roman spielt in Braunschweig im Jahr 1374. Aleke leidet darunter, dass ihr Vater sie nie als Tochter akzeptiert hat. Überrascht ist Aleke als sie von ihrem Vater gebeten wird, seinem Sohn zu helfen, der wegen Mordes im Kerker sitzt. Er hat angeblich in der Hochzeitsnacht seine junge Braut getötet, kann sich aber an nichts mehr erinnern. Aleke kennt sich gut mit Heilkräutern aus und soll seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Zögernd willigt sie ein. Doch dann wird auch noch ihr Vater eines Verbrechens bezichtigt und zwar von dem Mann den Aleke liebt.

Meine Meinung:

Frau Lind hat einen tollen historischen Krimi geschrieben, der mich von Beginn an fesseln konnte. Aleke die Hauptprotagonistin mochte ich sehr gerne. Sie ist eine junge Frau, die bis heute nicht damit klarkommt, dass sie ihr Vater nicht als Tochter akzeptiert. Aber uneheliche Kinder wurden zur damaligen Zeit ohnehin meist verleugnet. Aleke sitzt in dem Roman zwischen den Fronten. Sie weiß nicht wo sie hingehört, will aber ihren Bruder auch nicht hängenlassen. Es dauert nicht lange bis Aleke mitten in den Ermittlungen steckt. Auch dem wahren Mördern bleibt nicht verborgen, dass Aleke herumschnüffelt. Sie wird bedroht und sie muss um ihr Leben bangen. Wie gut, dass Righert in Alekes Leben auftaucht, der herausfinden will, wer vor Jahren das Haus seiner Familie angezündet hat. Mit Righert bekommt sie Unterstützung bei der Suche nach dem wahren Mörder.
Mehr werde ich jetzt aber nicht mehr verraten.
Christiane Lind hat einen sehr spannenden Roman geschrieben, der mich richtig gefesselt hat. Er war flüssig, spannend und fesselnd geschrieben und Aleke war eine Protagonistin, mit der man einfach mitfiebern und mitzittern musste.
Man konnte das Leben in Braunschweig zur damaligen Zeit gut kennen lernen. Christiane Lind hat das Leben, die Gesellschaft und die Stadt sehr bildlich beschrieben. Ich hatte beim Lesen das Gefühl mitten drinnen zu sein im Geschehen. Den Roman konnte ich auf alle Fälle beim Lesen kaum zur Seite legen. Toll fand ich dass es im Buch Personenbeschreibungen, einen Glossar und ausführliche historische Hintergründe gab. So wurden noch die letzten Fragen, die ich hatte beantwortet. Es ist ein historischer Krimi den ich nur weiterempfehlen kann. Spannend vom Anfang bis zum Ende, mit unerwarteten Wendungen.

Von mir gibt es für diesen hervorragenden Krimi 5 Sterne.

Broschur, 424 Seiten
Aufbau Taschenbuch
978-3-7466-3078-6