Donnerstag, 3. Juli 2014

Rezension zu Schwarze Lügen von Kirsten Boie

Quelle: Oetinger Verlag
Dieses Mal möchte ich euch den Jugendkrimi „Schwarze Lügen“ von Kirsten Boie vorstellen. In dem Roman geht es um einen Bankraub, um Melody die plötzlich eine Tasche voll Geld besitzt, um Amadeus Melodys Bruder, der für den Bankraub ins Gefängnis kommt und es geht um Soppy Melodys kleine Schwester, die plötzlich in Gefahr schwebt.

Meine Meinung:

Es ist ein Krimi, der mich gleich von Anfang an gepackt und gefesselt hat. Mir hat der flüssige Schreibstil gefallen und mir gefiel, wie die Autorin es geschafft hat die Spannung im Buch durch Szenenwechsel immer auf höchstem Level zu halten. Ein Buch, dass einem die Luft vor Spannung anhalten läßt.
Die Protagonisten waren auch sehr gut beschrieben. Man konnte sich besonders gut mit Melody identifizieren. Melody war die Person, die ich am meisten im Buch gemocht habe. Sie ist ein intelligentes, musikalisches und grundehrliches Mädchen, das es aber durch ihren Migrationshintergrund und familiären Umständen nicht leicht in ihrem Leben hat.
Weil sie in der Schule mit der Musiklehrerin Ärger hat, läuft sie von zu Hause weg und wird plötzlich polizeilich gesucht. Wie gut, dass es da Kenneth und Linda gibt, die sie durch Zufall kennen lernt und die ihr bei dem ganzen Schlamassel in dem sie steckt helfen. Ihre Pläne sind zwar nicht die klügsten und meiner Meinung nach hätten sie die Polizei einschalten sollen, aber sie haben wie Pech und Schwefel zusammengehalten. Das habe ich Kenneth und Linda hoch angerechnet, denn nicht jeder würde einer Schwarzen so selbstlos helfen. Nicht in unserer Gesellschaft, wo fast jeder Vorurteile gegenüber anderen hat. Ich finde es gut, dass die Autorin in dem Buch dieses Thema aufgegriffen hat und Jugendlichen damit zeigt, dass jeder gleich ist egal welche Hautfarbe er hat. Das Buch spricht wirklich für Toleranz, was mir sehr gut gefallen hat.
Ich war emotional vom Buch gefesselt und konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Ich habe mit Meldoy, Kenneth und Linda mitgefiebert und gehofft, dass alles gut ausgeht, besonders als sich die Ereignisse zum Schluss nochmals überschlagen haben. Ein Jugendbuch, das sich auf alle Fälle lohnt zu lesen.


Fünf Sterne vergebe ich für diesen Krimi.

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