Donnerstag, 9. Januar 2014

Rezension zu Drowning - Tödliches Element von Rachel Ward

Quelle: Chicken House Verlag


Heute stelle ich euch den Jugendthriller „Drowning – Tödliches Element“ von Rachel Ward vor. Das Buch durfte ich für Blogg dein Buch rezensieren.

Klappentext: (Quelle: http://www.carlsen.de/chicken-house)
Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann.

Meine Meinung:

Drowning ist ein spannendes Buch aber für mich schwer zu rezensieren. Ich mochte Carl, der noch ganz verwirrt ist weil er Teile seines Gedächtnis verloren hat. Als er vom Krankenhaus nach Hause kommt, weiß er nicht mal wo sich sein Zimmer befindet und kann sich an viele Dinge die am Teich passiert sind gar nicht mehr erinnern. Er fragt sich was dort passiert ist und warum er mit seinem Bruder gekämpft hat und ihn vielleicht sogar umgebracht hat. Neisha, die während des Kampfes auch mit im See war, will am Anfang gar nicht mit Carl sprechen und doch verlieben sie sich ineinander. Carl kämpft das ganze Buch über mit Schuldgefühlen seinem Bruder gegenüber und versucht sein Gedächtnis zu finden.
Spannend war das Buch, weil plötzlich Rob als Art Wassergeist wieder aufgetaucht ist, der immer dann da war wenn Carl nass war. Was Carl fast die ganze Zeit war. Er hat es irgendwie nie wirklich geschafft trocken zu bleiben. Neisha glaubt das natürlich nicht und irgendwie behandelt Carl jeder als wäre er verrückt.
Das Leben von Carl, seiner Mutter und Neisha wurde eher oberflächlich beschrieben und so habe ich sie auch nicht wirklich gut kennengelernt. Die Gedanken der Mutter und von Neisha wurden nie in den Roman eingebaut, was ich sehr schade fand. Ich tat mir daher schwer mich mit diesen Personen zu identifizieren. Vielleicht werden die beiden ja die Hauptprotagonisten in Band 2 oder 3 sein, denn Drowning soll ja eine Trilogie werden.
So richtig in Carl einfühlen konnte ich mich auch nicht, denn das mit dem Wassergeist, der alle tot sehen wollte fand ich dann ein klein wenig zu hoch und zu weit hergeholt. Man konnte zwar dadurch Carls Ängste besser verstehen und spüren aber so richtig übergesprungen ist der Funke nicht.
Was mir gefallen hat ist aber der flüssige und doch spannende Schreibstil, der mich das Buch fertig hat lesen lassen auch wenn es nicht so meins war.
Vielleicht bin ich kein Mensch der an Geister glaubt und sich das einfach nicht gut vorstellen kann. Das heißt aber nicht, dass es nicht einem anderen Leser wirklich gut gefallen kann.


Ich kann leider für das Buch nur 3 Sterne vergeben und werde die Fortsetzungen vermutlich nicht lesen.

Wenn ihr Lust auf das Buch bekommen habt, könnt ihr es direkt hier beim Carlsen Verlag bestellen.
Danke an den Carlsen Verlag der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

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