Sonntag, 21. Juli 2013

Rezension zu Das Haus auf der Blumeninsel von Christiane Lind

Quelle: www.droemer-knaur.de

Ich möchte euch das Buch „Das Haus auf der Blumeninsel“ von Christiane Lind vorstellen.
Lauras Mann ist gestorben und da sie es zu Hause nicht mehr aushält flieht sie nach Madeira in das Haus am Leuchtturm. Dort wandelt sie auf den Spuren einer ihrer Vorfahrinnen, namens Amelia, die auch liebevoll als Blumenmalerin bezeichnet wird.
Laura findet alte Briefe in dem Haus und diese führen sie in die Zeit zwischen den Weltkriegen.

Meine Meinung:

Der Roman spielt in unserer Zeit und in der Zeit zwischen den Weltkriegen. Es ist ein wundervoller Familienroman, in dem die Geheimnisse von Lauras Ahninnen gelüftet werden. Das Buch ist von Frau Lind schön flüssig geschrieben, man findet sich schnell in der Geschichte zurecht und kommt beim Lesen rasch voran. Der Roman ist in Kapitel aufgeteilt, in denen man durch die verschiedenen Zeiten springt und so die Familiengeschichte der jeweiligen Ahnin hautnah erlebt. Diese Sprünge ziehen sich durch den ganzen Roman, bis am Ende alle Geheimnisse gelüftet sind. Am Anfang musste man ein wenig beim Lesen aufpassen um zu wissen wer wer ist und wer wann gelebt hat und um die Personen nicht durcheinander zu bringen. Nach ein paar Kapiteln habe ich mich aber gut in die Verwandtschaftsverhältnisse eingelesen.
Die Protagonistinnen in dem Buch mochte ich alle recht gerne, bis auf Bethany. Sie ist die Person, die alle Frauen in ihr Unglück stürzt und die man am liebsten schütteln möchte, weil sie so boshaft ist.
Laura dagegen mochte ich gerne, denn durch den Tod ihres Mannes musste sie einen schweren Schicksalsschlag verkraften und Amelias Briefe und auch ihre Großtante Grace helfen ihr dabei. Grace st eine direkte Verwandet von Bethany. Vom Alter her ist sie so um die Sechzig und sie ist nach Madeira gekommen um von dem düsteren Herrenhaus zu fliehen in dem sie aufgewachsen ist.

Mir hat sehr gut gefallen, dass Grace und Laura die Geschichte ihrer Ahnen aufrollen und man viele interessante Dinge über die Familie erfährt. Irgendwie habe ich mich auch als Teil dieser Familie beim Lesen gefühlt und bin von der Geschichte gefesselt worden.

Die Geschichte hat mich sehr berührt, da es in dieser Familie sehr viele Tiefschläge gab, die für die beteiligten Personen nur schwer zu verarbeiten waren. Ich fand den Roman wunderschön, denn ich liebe es Geheimnisse aufzudecken und ich mag gerne spezielle Schauplätze in denen z.B. alte Herrenhäuser vorkommen. Das stimmt mich immer so nostalgisch. Außerdem fand ich es klasse, dass man Madeira ein wenig kennen lernen konnte. Dort muss es ja wunderschöne Blumen geben. Ich habe auf alle Fälle Lust bekommen dort mal hin zu fahren.

Wer jetzt Lust bekommen hat Familiengeheimnisse zu lüften und wie ich alte Häuser liebt, ist hier genau richtig und sollte diesen Roman lesen.

Von mir gibt es für diesen wunderbaren Roman 5 Sterne.
 
  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (3. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426513331
  • ISBN-13: 978-3426513330
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    Freitag, 19. Juli 2013

    Rezension zu Tod hinter dem Stephansdom von Beate Maxian

    Quelle: http://www.randomhouse.de/goldmann/

    Heute stelle ich euch den Krimi „Tod hinter dem Stephansdom“ von Beate Maxian vor. In dem Krimi geht es um die Journalistin Sarah, die für den Wiener Boten eine Kolumne über Aberglauben schreibt. Als sie von einer Leserin angerufen wird, die ihr über eine schwarze Frau erzählt, die sich hinter dem Stephansdom herumtreibt, nimmt sie das nicht wirklich ernst. Als am nächsten Tag aber eine Leiche in einer Wohnung in der Blutgasse gefunden wird, wird Sarah doch hellhörig und versucht zu ermitteln.

    Meine Meinung:

    Sarah ist eine junge, neugierige Journalistin, die heimlich mit ihrem Chef David liiert ist. Sie ist im Wiener Boten für die Aberglaubenkolumne zuständig. Wenn ihr aber ein Mordfall vor die Füße fällt, fängt sich auch mal an zu ermitteln.

    Ich finde das macht sie sehr gut und sie ist für mich die geborene Detektivin mit dem richtigen Riecher. Sie ist sehr gut im zusammenfinden diverser Puzzleteile und hat auch die Gabe, Leute ohne dass sie es realisieren auszuquetschen. So kommt sie an allerhand Informationen, die den Krimi sehr spannend gemacht haben. Mir gefällt der Schreibstil von Beate Maxian, denn er ist sehr flüssig und spannend. Sie hat mit Sarah eine tolle Ermittlerin geschaffen, die ihre Nase überall hineinsteckt und auch an ihrer journalistischen Arbeit Spaß hat. Ich finde auch den Schauplatz Wien sehr gut gewählt, denn es ist eine Stadt die sehr bekannt ist und wo man sich die Schauplätze sehr gut vorstellen kann. Mir ging es zumindest so, dass ich es genossen habe über Morde in Wien zu lesen, da ich die Stadt kenne und mir daher alles noch viel besser vorstellen konnte.

    Außerdem hat es mir gefallen bei den Ermittlungen mitten drin zu sein und Sarah beim Ermitteln über die Schulter zu schauen. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder ist und ich war über den Ausgang des Buches sehr überrascht.

    Ich fand den Krimi sehr spannend und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

    Dieser schöne Krimi bekommt von mir 5 Sterne
     
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (20. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479010
  • ISBN-13: 978-3442479016
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    Donnerstag, 18. Juli 2013

    Rezension zu Kim - Schlimmer geht immer von Mona Lida

    Quelle: www.lovelybooks.de

    Heute stelle ich euch das Buch „Kim – Schlimmer geht immer“ von Mona Lida vor. Kim die Hauptprotagonistin lebt in der Nähe von Stuttgart und arbeitet in einem Energiekonzern als Marketingassistentin. Der Job macht ihr Spaß, doch ihr Chef Leopold klaut ihre Ideen, ein Mann dien sie in einer Bar kennen gelernt hat wird auf ihrem Schlafsofa ermordet und in zwei Männer ist Kim auch noch verliebt. Sie führt ein turbulentes Leben und kann sich vor Action kaum retten.

    Meine Meinung:

    Mir hat Kim sehr gut gefallen. Sie hat nicht nur im Marketing was drauf, sondern auch im Mörder finden. Sie ist eine quirlige, lustige, liebenswerte Frau, die bevor sie eine Familie gründet zuerst eine Million verdienen will. Ich mochte Kim gleich von Anfang an und bin sofort in ihre Welt und ihr Leben eingetaucht. Ich finde Mona Lida hat einen wirklich flüssigen und rasanten Schreibstil. Irgendwie erinnert mich der Roman and die Romane von Gemma Halliday. Sie schreibt auch ähnlich finde ich.

    Die Ereignisse im Roman kommen alle Schlag auf Schlag, so dass man beim Lesen kaum zu Atem kommt. Ich fand das aber klasse, denn da konnte beim Lesen keine Langeweile aufkommen. Die Protagonisten wurden alle gut beschrieben und ich konnte sie mir alle gut vorstellen. Mir gefällt es wenn alles so ohne Umschweife erzählt wird, denn so bleibt man immer bei der Story und schweift nicht ab. Mir passiert das öfters wenn Dinge zu lange oder zu genau beschreiben werden. Ich fand es lustig wie Kim versucht die Morde aufzuklären und wie sie das Puzzle zusammensetzt. Ich fand die Geschichte sehr erfrischend und amüsant. Leider was das Ende viel zu schnell da. Ich hätte noch gerne verschiedne Dinge über Kim und ihre Männer gewusst. Vielleicht wird es ja bald eine Fortsetzung des Buches geben. Ich würde es mir auf alle Fälle wünschen.

    Vor mir gibt es 5 Sterne für gute und rasante Unterhaltung.
     
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 388 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 190 Seiten
  • Verlag: BookRix GmbH & Co. KG (1. Juli 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
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    Mittwoch, 17. Juli 2013

    Rezension zu Omas Erdbeerparadies von janne Mommsen

    Quelle: http://www.rowohlt.de/

    Heute stelle ich euch das Buch „Omas Erdbeerparadies“ von Janne Mommsen vor. Es ist der vierte Teil der Oma Serie. Die anderen Teile heißen: „Oma ihr klein Häuschen“, „Ein Strandkorb für Oma“ und „Oma dreht auf“. In dem Roman geht es um Arne den Sohn von Oma Imke. Er hat das Erdbeerparadies übernommen, eine Disco, die es in dieser Art nur auf Föhr gibt. Leider hat Arne kein so gutes Händchen als Gastwirt und blad bleiben die Gäste aus. Da taucht eines Tages Jade seine Nichte auf und versucht Arne zu helfen das Erdbeerparadies in die schwarzen Zahlen zu bringen. Können sie es schaffen sich gegen die hypermoderne Disco „Island Palace“ durchzusetzen, die ihre Konkurrenz auf Föhr ist?

    Meine Meinung:

    Ich wusste nicht was mich in dem Buch erwartet. Teil 1 und 2 der Oma Serie stehen zwar in meinem Buchregal, aber gelesen habe ich sie noch nicht. Ich wusste, dass es ein humorvoller Roman sein muss, aber ob mir das dann auch gefällt, war die Frage. Es ist eine Geschichte mit Witz, Charme und Tiefgang. Es ist ein Roman für locker, leichte Lesestunden, der mit den Feierabend versüßt hat und meine Erwartungen erfüllt hat.
    Ich habe mich sofort in der Geschichte wohl gefühlt und hatte keine Probleme mich mit den Protagonisten anzufreunden. Bei diesem Buch ist es meiner Meinung nach gar nicht schlimm die ersten drei Teile nicht zu kennen.

    Jade mochte ich besonders gerne, weil sie einfach tolle Ideen hat und die Dinge selbst in die Hand nimmt, auch wenn sie sich über die Konsequenzen nicht immer im Klaren ist. Arne Jades Onkel ist eher auf der vorsichtigen Seite und versucht ja niemandem auf die Zehen zu treten. Er ist irgendwie ein bisschen zu weich um im Erdbeerparadies knallhart die Geschäfte zu führen. Oma Imke finde ich auch klasse.
    Obwohl sie im Rollstuhl sitzt und nicht mehr sprechen kann mischt sie überall fest mit und gibt ihren Senf dazu. Ich mochte sie wirklich gerne und auch auf Föhr scheint sie jeder zu mögen. Ich glaube die Geschichte hat mir auch deshalb so gut gefallen, weil ich alle Protagonisten mochte und bei mir beim Lesen echte Ferien- und Urlaubsstimmung aufgekommen ist.
    Ich fand Jades tatkräftige Unterstützung so toll. Sie hat echt Schwung ins Buch gebracht.

    Janne Mommsens Schreibstil ist locker flüssig und sehr rasch zu lesen .Er beschreibt die Protagonisten und die Insel sehr bildlich und ich konnte mir alles gut vorstellen, obwohl ich noch nie auf Föhr war.

    Das Buch hat mir auf alle Fälle einige sehr heitere Lesestunden beschert und ich freu mich jetzt drauf auch die ersten drei Bände zu lesen. Für mich gibt es nichts an der Geschichte auszusetzen, daher vergebe ich 5 Sterne.
     
  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499259567
  • ISBN-13: 978-3499259562

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    Dienstag, 16. Juli 2013

    Rezension zu Geliebte Fälscherin von Tamera Alexander

    Quelle: http://www.francke-buch.de/start.html

    Ich möchte euch das Buch „Geliebte Fälscherin“ von Tamera Alexander vorstellen. In dem Roman spielt Claire eine junge Frau die Hauptrolle. Claire wird von ihrem Vater gezwungen Bilder bekannter Künstler zu fälschen, die er dann in seiner Galerie verkauft. Eines Tages wird Claires Vater überfallen und Claire flieht nach Nashville, wo sie ein neues Leben beginnen will. Sie bewirbt sich bei der reichsten Frau der Gegend als Privatsekretärin. Wie sie die Stelle bekommen? Wird auffliegen, dass sie eine Kunstfälscherin war?

    Meine Meinung:

    Claire mochte ich gleich von Anfang an. Sie ist eine gottfürchtige junge Frau, deren Leben in den letzten Jahren alles anders als einfach war. Sie ist sehr ehrlich und mir hat gefallen, dass sie mit dem fälschen der Bilder aufhört um endlich ein anderes Leben führen zu können. Sie will keine Lügnerin mehr sein und auch niemanden betrügen. Claire ist eine tolle Person über die ich sehr gerne gelesen habe. Die ganze Geschichte hat mich gefesselt. Sie war romantisch, spannend und einfach schön zu lesen. Es war schön zu sehen, dass man ganz viele Dinge erreichen kann wenn man an Gott glaubt und Gott hat Claire immer wieder geholfen. Sie hat nie aufgehört gläubig zu sein, was ich sehr schön fand. Die Geschichte spielt 1866 in den USA und ich glaube, dass Gott damals eine viel wichtigere Rolle bei den Menschen gespielt hat als heute.

    Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und man ist gleich von der Geschichte gefesselt. Sie beschreibt die Personen sehr detailliert, dass man glauben könnte die Person steht vor einem auch die Umgebung, die Landschaften und Schauplätze hat die Autorin sehr lebendig beschrieben.

    Die Beziehung die Claire zu dem jungen Anwalt Sutton aufbaut fand ich auch sehr schön. Es war so herrlich romantisch und erfrischend. Toll zu sehen war auch wie sie ihrer Arbeitgeberin immer mehr ans Herz gewachsen ist und mehr und mehr zu einem Familienmitglied wurde.

    Wenn ich zurückdenke hat mir eigentlich alles an dem Roman gefallen und es gibt daher keine Kritikpunkte.

    Von mir gibt es für diesen christlichen Roman 5 Sterne.

  • Broschiert: 492 Seiten
  • Verlag: Francke-Buchhandlung; Auflage: 1., Auflage (4. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868273654
  • ISBN-13: 978-3868273656
  • Originaltitel: A Lasting Impression
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    Montag, 15. Juli 2013

    Rezension zu Weibersommer von Heike Wanner

    Quelle: www.Ullstein.de

    Heute stelle ich euch den Frauenroman „Weibersommer“ von Heike Wanner vor. In dem Roman geht es um Lou, Lisa-Marie und Anne. Lou und Anne sind Schwestern, Lisa-Marie ist ihre Cousine. Als sie erfahren, dass ihr geliebter Onkel Horst gestorben ist und sie den Bauernhof in Pfronten geehrte haben, machen sie sich auf den Weg dorthin um zu entscheiden, was mit dem Hof werden soll. Sie wollen den Hof zumindest am Anfang weiterführen. Das geht natürlich nicht ohne Streitereien und ein Familiengeheimnis wird auch noch aufgedeckt.

    Meine Meinung:

    Schon der erste Eindruck des Romans war gut, denn das Cover ist einfach wunderschön. Es hat eine Tasse Kirschen und Kirschblüten vorne drauf, wobei am Cover genau die Tasse ausgestanzt ist. Einfach ein schönes Cover, das mich wirklich anspricht und mal was ganz anderes ist, als diese rosa Standardcovers bei diversen Frauenromanen.
    Die drei Frauen Lou, Anne und Lisa-Marie habe ich auch gleich in mein Herz geschlossen. Sie sind vom Typ und Charakter her alle unterschiedlich, daher geraten sie auch immer wieder aneinander. Wenn es aber drauf ankommt halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Eigentlich haben die Frauen vor den Hof von Onkel Horst zu verkaufen, aber im Roman passieren viele Dinge, die sie ihre Meinung ändern lässt.

    Das schönste am Roman war für mich, dass man sehen konnte wie eine Familie zusammenhalten kann, wie sie sich gegenseitig unterstützen und ihre Sorgen teilen. Beim Lesen habe ich mich als Teil dieser Familie gefühlt und konnte mir alle Szenen sehr gut vorstellen.

    Frau Wanner hat einen schönen flüssigen, lebendigen und bildhaften Schreibstil. Dieser Roman hat mich beim Lesen wirklich angesprochen und mich gefesselt. Er passt genau in mein Leseschema.

    Ich bin in diese Familiengeschichte so schön eingetaucht und habe die Lesestunden mit diesem Roman sehr genossen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Familiengeschichten und Frauenromane mag.

    Von mir gibt es dafür 5 Sterne.
     
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (15. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354828471X
  • ISBN-13: 978-3548284712
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    Sonntag, 14. Juli 2013

    Rezension zu Mission Munroe - Die Sekte von Taylor Stevens

    Quelle: http://www.randomhouse.de/goldmann/

    Ich darf euch heute den Thriller „Mission Munroe – Die Sekte“ von Taylor Stevens vor. Es ist der zweite Fall von Michael Vanessa Munroe. Dieses Mal wird sie von ihrem besten Freund Logan angeheuert, seine Tochter Hannah aus den Fängen einer Sekte zu befreuen. Dazu braucht sie aber Hilfe und ist auf Miles und Logan angewiesen. Eine ungewöhnliche Situation für Vanessa, denn normalerweise arbeitet sie alleine.

    Meine Meinung:

    Vanessa Michael Munroe ist eine extrem starke Frau. Ich bin der Meinung, dass sie es mit jedem Gegner aufnehmen kann. Sie ist clever, kann sich verwandeln wie ein Schauspieler und kann zu jeder Art von Charakter werden. Sie hat eine Kampfausbildung, bei der nicht einmal Männer mithalten können, ist blitzschnell im Handeln und Denken und arbeitet am liebsten alleine. Es kann ihr keiner so schnell was vormachen. In ihrem jetzigen Fall kann sie aber nicht wie gewohnt alleine arbeiten, sie muss sich auch auf ihre Freunde verlassen. Das ist gar nicht leicht für sie und sie muss sich erst an die Situation gewöhnen. Im Buch geht es ja um die Befreiung des Mädchens aus einer Sekte. Ich war überrascht was für Netzwerk Sekten aufgebaut haben und dass es ganz schön aufwändig ist diese Gruppen zu infiltrieren. Ich war wirklich fasziniert von der aufwändigen Operation und ich war entsetzt über die Einstellung der Sekte zum Glauben und wie sie ihre Mitglieder behandelt haben.

    Frau Stevens hat die Story in einen spannenden Thriller verpackt, der schnell zu lesen war, da sie einen flüssigen Schreibstil hat. Ich war gleich nach den ersten Seiten von der Story gefesselt und bin in Michaels Welt eingetaucht. Ich war fasziniert von Michaels Denk- und Handlungsweise und wie sie sich in die Sekte eingeschlichen hat um Hannah zu befreien. Sie hat sich jeder Gefahr ohne mit der Wimper zu zucken ausgesetzt und hat Stärken bewiesen, die jeden Mann in den Schatten stellen.

    Ich habe mit ihr mitgefiebert und habe den einen oder anderen Adrenalinstoß beim Lesen bekommen. Es gab einfach so viele spannende Situationen wo man die Gefahr und das Adrenalin das von Vanessa Michael ausgegangen ist selber gespürt hat.

    Eine atemberaubende Geschichte, die auf alle Fälle 5 Sterne verdient hat.
     
    Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
    ISBN: 978-3-442-47820-0
    9,99 | 10,30 | 14,90* (* empf. VK-Preis)
    Verlag: Goldmann

     

    Samstag, 13. Juli 2013

    Rezension zu Furchtlos in High Heels von Gemma Halliday

    Quelle: www.lovelybooks.de

    Heute stelle ich euch den Roman „Furchtlos in High Heels“ von Gemma Halliday vor. Es ist mittlerweile der 6. Band der High Heels Serie. Gelesen habe ich zuvor schon Teil 1 und 2. Die anderen Teile liegen noch auf meinem Sub und den 6. Teil durfte ich jetzt bei einer Leserunde von www.lovelybooks.de lesen. Im Roman geht es um Maddie Springer eine Schuhdesignerin, die seit kurzem mit Ramirez einem Detective verheiratet ist. Maddie hat die „Gabe“ immer wieder über Leichen zu stolpern und fängt sehr zum Leidwesen von Ramirez immer wieder von ihrer Neugier gedrängt zum Ermitteln an. Dieses Mal findet sie in einer Disco eine Frau, bei der es aussieht als wäre sie durch einen Vampirbiss gestorben. Gemeinsam mit ihrer Freundin Dana und ihrem Freund Marco macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder.

    Meine Meinung:

    Maddie hat wieder einen Fall, wie schön. Und dieses Mal setzt sie noch eins drauf, denn sie ist schwanger, fühlt sich wie ein Wal und ermittelt trotzdem. Ihr Schnüfflergen wird auch durch die Schwangerschaft nicht gebremst, wie es aussieht. Ich mag die Romane über Maddie Springer sehr gerne, denn es ist kein trockener Krimi, sondern Chick lit mit Humor und Krimi kombiniert. Gemma Halliday hat einen flüssigen leicht zu lesenden Schreibstil, der es schafft, dass ich schon nach den ersten Seiten vom Buch gefesselt war.

    Mir gefällt es wie sie sich immer wieder über ihren Ehemann Ramirez hinwegsetzt und auf eigene Faust ermittelt, obwohl Ramirez da ganz schön sauer werden kann. Ist ja auch verständlich, denn er liebt Maddie und möchte sie nicht in Gefahr sehen. Doch sie schafft es immer wieder mitten drin zu sein und ab und an muss Ramirez sie dann wieder retten. Gemma Halliday schreibt ihre Romane immer mit viel Witz und Charme. Über Maddie und Ramirez musste ich immer wieder lachen. Besonders Maddie hat die Gabe sehr oft ins Fettnäpfchen zu treten und das macht die Bücher zu dem was sie sind. Humorvolle leicht zu lesende Krimis mit Charme.
    Gemma Halliday gehört im Moment zu meine Lieblingsautorinnen und ich werde garantiert auch noch Maddies andere Fälle lesen, da sie ohnehin schon irgendwo auf meinem Sub liegen.

    Von mir bekommt der Roman um Maddie Springer 5 Stene für kurzweilige und amüsante Handlung.
     
  • Taschenbuch: 236 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (15. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1484973720
  • ISBN-13: 978-1484973721
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