Montag, 25. Februar 2013

Rezension zu Vakuum von Antje Wagner


Quelle: www.lovelybooks.de
 
 
Ich stelle euch hiermit das Jugendbuch „Vakuum“ von Antje Wagner vor.
In dem Roman geht es um fünf Jugendliche, für die alle am 17. August um 15.07 die Zeit stehen bleibt. Außer ihnen gibt es keine anderen Menschen mehr auf der Welt. Sie sind auf sich alleine gestellt und werden von einem gefährlichen Nebel bedroht. Nur gemeinsam können sie gegen diesen Nebel kämpfen. Werden sie es schaffen?

Meine Meinung:

In diesem Fantasyjugendroman gibt es fünf Hauptprotagonisten, die ich euch kurz vorstellen möchte.
Kora eine Jugendliche, die im Moment eine zweijährige Haftstrafe absitzen muss. Hannes ein 16jähriger, der durch ein besonderes Ereignis traumatisiert ist.
Tamara, die auf der Suche nach ihren richtigen Eltern ist und dann sind da noch Alissa und Leon, Geschwister, die ihre Schwester verloren haben.
Näher möchte ich auf die Personen nicht eingehen, denn das würde zu viel vom Buch wegnehmen, denn jede der Personen und ihr Schicksal sind im Buch ganz genau beschrieben.
Ich kann nur sagen, dass sich alle Personen mochte und dass jeder der Protagonisten auf seine Art und Weise großartig ist.

Sie alle spielen eine große Rolle in dieser fantasiegeladenen und spannenden Geschichte in der es um Freundschaft und Zusammenhalt geht. Dir Autorin hat hier einen wunderbaren Roman geschrieben, der einen vor Augen führt wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt ist, aber auch wie wichtig es ist seinen Kummer, Sorgen und Ängste mit anderen zu teilen, damit man nicht daran zerbricht.

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr flüssig, spannend und ich wurde bereits nach den ersten Seiten in den Bann des Buches gezogen. Ich konnte mit den Protagonisten mitfiebern und mitleiden. Frau Wagner hat den ganzen Roman sehr bildlich geschrieben, sodass ich mir alle Szenen sehr gut vorstellen konnte. Ich habe die Angst und das Leid der Protagonisten nur zu gut spüren können. Ab Seite 100 oder so konnte ich nicht mehr aufhören und habe alles in einem Rutsch durchgelesen.

Mein Fazit: Ein gelungenes Fantasybuch, das auf alle Fälle Lust auf mehr macht. Ich kann es nur wärmstens weiter empfehlen.

Von mir gibt es dafür 5 Sterne
 
  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher (10. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827054370
  • ISBN-13: 978-3827054371
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Sonntag, 24. Februar 2013

    Rezension zu Das Geheimnis von Ashton Place von Maryrose Wood

    Quelle: www.lovelybooks.de

    Dieses Mal habe ich das Jugendbuch „Das Geheimnis von Ashton Place – Aller Anfang ist wild“ von Maryrose Wood gelesen. In dem Buch geht es um Penelope Lumley ein 15-jähriges Mädchen, das als Gouvernante auf Ashton Place arbeiten soll. Sie betreut auf Ashton Place drei Kinder, die im Wald gefunden wurden und dort wie Tiere aufgewachsen sind. Penelope soll ihnen nun alles beibringen, was Kinder können sollen. Lady Ashton gibt ja bald einen Weihnachtsball und da sollen die Kinder vorzeigbar sein und gute Manieren haben.

    Meine Meinung:

    Penelope Lumley unser 15jähriges Kindermädchen habe ich von der ersten Minute an gemocht. Sie ist in einer Schule für Waisenkinder unterrichtet worden und ist sehr wohl erzogen und klug. Es ist ihre erste Stelle als Gouvernanten. Sie ist ein zauberhaftes Mädchen mit viel Phantasie und Charme. Außerdem kann sie hervorragend mit den Kindern umgehen, was ja in diesem Fall nicht leicht ist, da die Kinder aus dem Wald noch nicht einmal sprechen können.

    Maryrose Wood hat einen ganz zauberhaften Roman geschrieben. Das Buch versprüht Witz und Charme. Beim Lesen musste ich bei vielen Szenen immer wieder lachen. Oft gab es aber auch Szenen da wäre ich als Kindermädchen verzweifelt, doch Penelope meistert alles. Ich konnte nicht anders und musste mit Penelope mitfiebern, mitlachen, verzweifelt und glücklich sein.
    Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und mich nur schwer losgelassen.
    Mir hat in dem Roman gefallen, dass alles sehr positiv geschrieben war. Penelope scheint auch bei Rückschlägen immer was Gutes darin zu sehen oder rappelt sich gleich wieder auf und denkt nach vorne.

    Man spürt wie sie die Kinder liebt und wie gern sie den Job mag. Im Gegensatz zur Hausherrin, die die Kinder zu hassen scheint. Das Buch hat mich in eine positive Stimmung gebracht und mir vor Augen geführt, dass man nicht aufgeben soll, egal was kommt.

    Es gibt bereits einen zweiten Teil des Buches auf den ich mich schon sehr freue.
     
    Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne.
     
  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 1. (24. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522182960
  • ISBN-13: 978-3522182966
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
  • Samstag, 23. Februar 2013

    Neuzugänge 4/2013

     
     
    Diese Woche gab es schon wieder ganz schön viel Bücherpost über die ich mich sehr gefreut habe.
     

     Hier sind zuerst mal der zweite Teil der Zirkel Trilogie Feuer, den ich für die Lovelybooks Leserunde bekommen haben. Das andere Buch ist vom Drachenmond Verlag und spielt in Hollywood. Genau das richtige Buch für mich, denn ich mag Schauspieler und liebe Hollywood.

    Auf diesem Bild seht ihr ein Buch, das der Fischerverlag geschickt hat. Eigentlich hätte es ja das Buch Der Sarg von Arno Strobel für die Lovelybooks Lesechallenge sein sollen, aber irrtümlich wurde dieses Buch an alle verschickt.

    Das Buch Rosskur ist möglicherweise ein Gewinn von Vorablesen oder auch nur eine Überraschung. Es war einfach im Postkasten. Es ist ein Buch aus dem Piper Verlag, das mir aber vom Ullstein Verlag zugeschickt wurde. Es war aber kein Anschreiben oder ähnliches dabei, drum bleibt mir der Erhalt ein Rätsel. Gegreut habe ich mich aber sehr!

    Das dritte Buch ist Steirerkind für meine Leserunde bei www.liesundlausch.de. Ein Krimi der in Schladming spielt. Passend zur Schi WM. Die ersten 80 Seiten habe ich schon gelesen und er gefällt mir richtig gut.

    Ich glaube mir wird der Lesestoff nie ausgehen. Besonders auf Feuer bin ich schon sehr gespannt, denn Zirkel fand ich schon toll.

    Freitag, 22. Februar 2013

    Rezension zu Winterstürme von Elsiabeth Büchle

    Quelle: www.weltbild.at

    Ich möchte euch gerne das Buch „Winterstürme“ auch bekannt als „Die Magd des Gutsherrn“ von Elisabeth Büchle vorstellen.
    Im Jahr 1866 wird im Spätwinter, in einem kleinen Ort im Schwarzwald, eine fast erfrorene Frau von Lukas Biber dem Tierarzt gefunden. Er bringt die Frau zu sich nach Hause. Leider hat die Junge Frau ihr Gedächtnis verloren und bleibt von nun an als Magd bei Lukas im Gutshof. Theresa wie sie von allen genannt wird, bringt Lukas Leben gewaltig durcheinander, denn dieser trauert immer noch um seine verstorbene Frau Marianne. Theresa versucht ihr Gedächtnis wiederzufinden und auch ihre Familie sucht bereits nach ihr.

    Meine Meinung:

    Es ist der erste Roman, den ich von Frau Büchle gelesen habe und es wird sicher nicht der letzte bleiben. Frau Büchle hat einen wunderbaren flüssigen Schreibstil, eine lebendige und bildhafte Schreibweise. Sie schafft es, dass ihre Protagonisten in meinem Kopf lebendig werden und dass ich mit ihnen mitlachen, mitleiden und mitfiebern konnte. Die Geschichte ist von der ersten Seite an in meinem Kopf lebendig geworden. Ich habe Marika alias Theresa und Lukas Biber die Hauptprotagonisten sofort in mein Herz geschlossen. Man hat von Anfang an die Personen mit all ihren Charakterstärken und –schwächen kennen gelernt. Obwohl Lukas am Anfang des Buches ein richtiger Griesgram war, habe ich ihn trotzdem gemocht, denn man hat gespürt, dass es da auch noch einen anderen Lukas in ihm gibt.

    Marika ist ein richtiger Wirbelwind, eine lebendige fröhliche Frau, die auch vor Auseinandersetzungen nicht zurückschreckt. Sie hat das Leben von Lukas wieder bunt gemacht. Auch alle anderen Figuren im Buch durfte man sehr gut kennen lernen. Ich hatte das Gefühl alle schon ewig zu kennen. Trotz der detaillierten Personenbeschreibungen hatte ich nie das Gefühl da Buch könnte langatmig sein. Die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeflogen. Im Roman wird nicht nur vom Leben auf dem Gutshof berichtet, sondern auch über die Suche nach Marika alias Theresa. So verbinden sich die beiden Geschichten irgendwann gegen Ende des Buches. Ich fand diese Zwischensequenzen ihrer Familie immer wieder schön, denn da wusste man, dass Marika für ihre Familie eine wichtige Person ist.

    Der Roman ist spannend, romantisch und gefühlvoll geschrieben. Frau Büchle trifft mit diesem Buch genau meinem Lesegeschmack und ich kann nur 5 Sterne dafür vergeben.
     
     

     

    Donnerstag, 21. Februar 2013

    Bloggerakion vom Loewe Verlag zum Buch Sei lieb und büße von Janet Clark

    Loewe Verlag hat mal wieder einen ganz tollen Trailer zu dem Buch "Sei lieb und büße" von Janet Clark herausgebracht. Ich habe ja schon das erste Jugendbuch von Janet Clark gelesen. Und zwar war das Schweig still, süßer Mund. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich könnte mir vorstellen, dass mir dieses Buch genausogut gefallen würde. Hier ist die Rezension zum Vorgängerbuch.



    Habt ihr gewußt, dass Janet Clark auch auf Facebook zu finden ist? Hier ist der Link wo ihr sie besuchen könnt. Sie würde sich sehr über ein Like freuen.

    Danke an den Loewe Verlag, dass wir den Trailer auf unseren Blogs veröffentlichen dürfen. Ich freue mich schon sehr auf das Buch und es wandert jetzt auf meine Wunschliste.

    Rezension zu Die Stadt der Heiligen von Petra Schier

    Quelle: www.amazon.at

    Heute stelle ich euch den historischen Roman „Die Stadt der Heiligen“ von Petra Schier vor. Man schreibt das Jahr 1412 in Aachen, als im Dom der Geselle von Reinold Schreinemacher tot aufgefunden wird. Verdächtigt wird Reinold als Täter, aber Marysa seine Frau glaubt an seine Unschuld. Mit Hilfe des Mönchs Christopherus versucht Marysa die Sache aufzuklären. Wird es ihnen gelingen den Fall zu lösen?

    Meine Meinung:

    Schon nach den ersten Seiten war ich von der Handlung im Buch gefesselt. Frau Schier schreibt wie immer sehr bildlich, so dass man sich Aachen und die Bewohner der Stadt zur damaligen Zeit sehr gut vorstellen konnte. Marysa die Hauptprotagonistin ist mir gleich ans Herz gewachsen. Sie tat mir leid, dass sie so einen Mann wie Reinold geheiratet hat, der sie nur für die ehelichen Pflichten braucht, aber sonst eher links liegen läßt. Marysa ist aber eine sehr kluge Frau, die ihn gut bei seinen Geschäften unterstützen könnte, denn sie hat sehr viel von ihrem Vater einem Reliquienhändler gelernt.
    Dann gibt es da noch Marysas Ehemann Reinold, der zwar kein Mörder ist aber trotzdem ein unfreundlicher und unsympathischer Mann, mit dem ich im Buch nicht warm geworden bin.
    Christopherus den Mönch mochte ich dagegen gern. Er verbirgt zwar ein Geheimnis und Marysa traut ihm nicht ganz, aber er unterstützt und hilft Marysa trotzdem wo er nur kann. Vermutlich weil er es Marysas Bruder auf dem Sterbebett versprochen hat.

    Die Geschichte war sehr spannend geschrieben. Man hat tolle Einblicke in die damalige Zeit bekommen, ohne dass es irgendwie langweilig oder langatmig wurde. Die Kriminalgeschichte war geschickt in den Roman eingeflochten und hat den Roman für mich zu einem ganz besonderen gemacht. Ich habe es geliebt über Marysas Leben, über die Stadtleute und über die damaligen Lebensgewohnheiten zu lesen. Dieses Buch hat mir das 15. Jahrhundert auf alle Fälle nähergebracht. Geschichte fand ich ja in der Schule immer etwas trocken, aber Frau Schier versteht es, daraus einen packenden Roman zu machen, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

    Ich freue mich schon sehr darauf auch noch die Folgeromane zu lesen, denn die Geschichte um Marysa und ihr Leben ist eine Trilogie. Die Titel der Nachfolgebände sind: „Der gläserne Schrein“ und „Das silberne Zeichen“.

    Mein Fazit: Ein sehr unterhaltsamer und spannender Roman bei dem ich in das Leben von Marysa eingetaucht bin und genossen habe alles von dieser Zeit aufzusaugen, mitzufiebern und mit Marysa mitzuleiden.

    Das Buch bekommt von mir 5 Sterne

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (2. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349924862X
  • ISBN-13: 978-3499248627
  • Dienstag, 12. Februar 2013

    Neuzugänge 3/2013

    In den letzten Tagen bzw. letzte Woche sind einige neue Bücher bei mir eingetroffen. Die möchte ich euch kurz vorstellen.

     Die oberen zwei Bücher habe ich gewonnen. Das war eine riesen Überraschung, denn plötzlich war das Paket bei mir vor der Haustüre. Bei den Verlagen sind ja oft kleine Broschüren enthalten mit Werbung der Bücher des Verlages. Ich habe da mal einen Coupon aus diesen kleinen Broschüren eingeschickt und tatsächlich gewonnen. Dass dann noch das Buch "Die Wildnis in mir" dabei war freut mich sehr, denn das Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste.

    Vakuum habe ich für eine Lovelybooks Leserunde bekommen. Die ersten 50 Seiten sind gelesen und bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut.

     
    Dieses wunderschöne Buchpaket habe ich bei Claudias Bücherregal gewonnen. Claudia feierte ihren Bloggeburtstag und hat ein ganz tolles Gewinnspiel veranstaltet. Danke liebe Claudia für diese Bücher! Besucht Claudia doch auch mal auf ihrem Blog. Sie würde sich sehr freuen!

    Quelle: www.amazon.de
    Dann kam noch dieses Buch, welches ich für Buchbotschafter rezensieren darf. In dem Buch ist Conni 15 und ich bin gespannt wie mir das Buch gefällt.

    So das wars erst mal mit Bücherpost. Jetzt bin ich wieder eingedeckt mit Lesestoff für die nächsten Monate. Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.
    Liebe Grüße Nicole

    Samstag, 9. Februar 2013

    Expedia Valentinstagsgewinnspiel

    Expedia hat ein Gewinnspiel ins Leben gerufen, bei dem man einen 50 Euro Amazon Gutschein gewinnen kann. Allerdings ist das Gewinnspiel auf 200 Personen begrenzt. Die Aufgabe ist einen tollen Valentinstagstip zu schicken.

    Liebes Expedia Team!

    Mein Valentinstags Tip ist ein Restaurant bei mir in der Nähe. Das Lokal heißt Buffalo und ist im 70er Jahre amerikanischen Stil eingerichtet. Es gibt dort alles was man so amerikanisches Essen kann. Angefangen von Steak bis Salat ist für alle sicher was dabei.

    Damit ihr das Restaurant auch findet ist hier gleich noch der Link dazu. Nicht vergessen vorher zu reservieren, denn die Plätze sind immer sehr begehrt.

    Was praktisch ist an dem Restaurant ist auch, dass es sich im Star Movie Komplex Regau befindet. Das heißt zuerst ein schönes Abendessen und dann noch einen romantischen Film im Kino ansehen. Ist das nicht was tolles?

    Hier auch noch der Link zum Kino!

    Ich wünsche euch allen einen schönen Valentinstag! Verbringt einen schönen Abend.

    Donnerstag, 7. Februar 2013

    Rezension zu Pretty Clever von Elisa Ludwig

    Quelle: www.amazon.de

    Ich möchte euch das Jugendbuch „Pretty Clever“ von Elisa Ludwig vorstellen. In dem Buch geht es um Willa, die mit ihrer Mutter aus verschiedensten Gründen ständig umziehen muss. Im Moment sind sie in Arizona gelandet. In einem kleinen Städtchen wo zum Teil großer Reichtum herrscht. Willa darf dort auf eine Privatschule gehen und taucht somit in die Welt der Reichen und Schönen ein. Am Anfang findet sie alles noch klasse, aber irgendwann bemerkt Willa, dass es auch hier Mädchen gibt, die kein Geld haben und die von ihrer Clique „den Glitteratis“ gemobbt werden. Willa versucht einen modernen Robin Hood zu spielen. Nimm den Reichen und gib den Armen. Kann das gut gehen? Wir werden sehen.

    Meine Meinung:

    Wenn man dieses Buch liest, glaubt man in einer anderen Welt gelandet zu sein. So viel Reichtum wie hier scheint an den Haaren herbeigezogen zu sein. Doch glaube ich, dass es in den USA das sehr wohl gibt und zwar in geballterer Form als hier bei uns. Dieses Buch zeigt uns wie reiche, verwöhnte Mädchen ihr Leben in Luxus und mit Shopping verbringen. Die Clique namens „die Glitteratis“ in der Willa landet sind oberflächliche Mädchen, die nur auf sich selber schauen und die ärmere Mädchen in der Schule mobben. Ich fand das gar nicht schön so was zu lesen. Ich fand aber auch nicht toll zu sehen, dass Willa zur Diebin wird um den ärmeren Mädchen zu helfen. Da hätte es sicher andere Mittel und Wege gegeben.

    Der Auftakt dieser Trilogie hat mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und rasch zu lesen. Die Charaktere waren nicht alle so mein Fall. Einige der Mädchen sind wie gesagt sehr oberflächlich und ohne Hirn. Willa die Hauptprotagonistin will eigentlich nur Gutes tun, ist aber ein bisschen zu naiv und macht im Endeffekt nur dumme Sachen, die sie dann ausbaden muss.

    Willas Mutter kommt mir am Anfang recht nett vor, wird aber im Laufe des Buches immer verschlossener und hat ein Geheimnis über das wir leider nicht viel erfahren. Ihrer Tochter ist sie mit ihrer Verschlossenheit auch keine Hilfe. Die Einzigen die für Willa das sind, sind Tre und ihr Freund Aidan. Die halten zu ihr und sind für sie da. Mir hat das Buch gut gefallen, denn es zeigt dass besonders Mädchen die alles haben sehr gemein sein können, weil sie einfach nicht nachdenken, dass sie andere damit verletzen. Würden sie mal ohne Geld dastehen würde die Sache gleich wieder ganz anders aussehen. Es zeigt dass es keinen Sinn macht Straftaten zu begehen, da man alles ausbaden muss und dass man sich seine Zukunft durch irgendwelchen Blösdinn ganz schnell verbauen kann.

    Besonders am Schluß war das Buch sehr spannend, doch leider bleiben viele Fragen am Ende offen, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte. Da aber noch zwei Bände folgen werden, bekomme ich die Antworten sicher in den nächsten Bänden. Ich hoffe die Wartezeit bis dahin ist nicht zu lang.

    4 Sterne bekommt das Buch von mir.
     
  • Broschiert: 351 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag; Auflage: 1 (Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785575343
  • ISBN-13: 978-3785575345
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Originaltitel: Pretty Crooked