Mittwoch, 18. September 2013

Rezension zu Zorn - Wo kein Licht von Stephan Ludwig



 

Heute stelle ich euch den Thriller „Zorn – Wo kein Licht“ von Stephan Ludwig vor. Kommissar Claudius Zorn ist zurück mit einem neuen Fall. Ein Mann springt von der Brücke und begeht Selbstmord, andere Männer verschwinden spurlos und keiner weiß so recht ob die Fälle zusammenhängen. Hauptkommissar Zorn und Kommissar Schröder machen sich daran den Fall aufzuklären. Werden sie Licht ins Dunkel bringen können?

Meine Meinung:
 
Gleich nach den ersten Seiten bin ich gut in den Lesefluss gekommen. Das lag bestimmt daran, dass ich auch die ersten beiden Zorn Teile gelesen habe und mit den meisten Charakteren vertraut war.

Stephan Ludwigs Schreibstil finde ich flüssig und sehr spannend.

Dieses Mal habe ich mich auch mit Zorn dem Hauptprotagonisten besser angefreundet, weil er irgendwie menschlicher auf mich wirkte. Er hat ein wenig mehr über sein Verhalten und seine Art nachgedacht und sich auch in seinem Verhalten gebessert.

Auch Schröder hat sich verändert. Er ist nicht mehr der Kommissar, der die ganze Zeit nach Zorns Pfeife tanzt. Sicher macht er noch den Großteil der Arbeit, aber man sieht, dass seine Familie dieses Mal vorrangig ist und er sich auch mal gegen Zorn stellt.

Vom Inhalt her hat mir der Roman wieder sehr gut gefallen. Der Fall war spannend, interessant und ein wenig undurchsichtig. Mir ist der Fall ab Mitte des Buches relativ klar vorgekommen, aber dann hat es doch noch eine Wendung gegeben mit der ich so gar nicht gerechnet hätte.

Ich würde das Buch jetzt aber nicht als Thriller bezeichnen für mich war es eher ein Krimi. Für einen Thriller hätte ich mir noch mehr Atem raubende Szenen gewünscht.
 

Mir hat der Roman wieder recht gut gefallen und ich vergebe 4 Sterne für Zorn.
 
Taschenbuch
Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-19636-4
lieferbar
 

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