Freitag, 31. Mai 2013

Rezension zu Schulsachen von Veronika Aydin und Kerstin Klamroth

Quelle: www. suttonverlag.de


Heute stelle ich euch den Krimi „Schulsachen“ von Veronika Aydin und Kerstin Klamroth vor.

Der Roman handelt von Elfriede, die sich von ihrem Mann getrennt hat und jetzt nach fünfzehn Jahren Hausfrauendasein als Privatdetektivin arbeiten will. Sie hofft darauf einen Auftrag zu bekommen und dieser lässt auch gar nicht lange auf sich warten. Ein Schüler wird in der Nähe seiner Schule ermordet aufgefunden und der Vater des Jungen will, dass Elfriede den Mörder findet.

Meine Meinung:

Am Anfang des Buches kommt mir Elfriede eher etwas lahm vor. Man kann sich nicht vorstellen, dass eine Person die 15 Jahre nur Haufrau und Mutter war eine Top Detektivin sein soll. Ich habe ehrlich gesagt ihre Fähigkeiten vollkommen unterschätzt. Doch im Laufe des Buches mag ich sie immer mehr und es ist schön zu sehen wie sie in ihr „neues“ Leben hineinwächst.
Am Anfang war der Krimi nicht so spannend und er ist so dahin geplätschert. Es gab keine Ermittlungsergebnisse, keine Hinweise auf den Täter und ich hatte das Gefühl, dass Elfriede den Mörder nie finden wird.

Im Laufe des Buches wird es jedoch immer spannender und Elfriede wurde mir immer sympathischer. Es gab dann auch die eine oder andere heiße Spur, die mich dazu angeregt hat, selber mitzurätseln und mir Gedanken über den Mörder zu machen.

Ich finde das Ende des Krimis war der Höhepunkt. Da hat Elfriede wirklich detektivisches Können bewiesen und ich war sehr über den Ausgang des Falles überrascht.

Es gab im Buch noch einen tollen Nebencharakter und zwar war das Elfriedes Tante Ingeborg, die plötzlich auftaucht und für Elfriede und ihren pubertierenden Sohn sorgt, damit Elfriede Zeit für ihre Ermittlungen hat. Sie bringt Schwung ins Buch, denn sie mischt sich gerne mal ein und versucht sich selber an der Detektivarbeit und spinnt so ihre Fäden im Hintergrund.

Der Schreibstil der Autorinnen war aber recht flüssig und gut zu lesen und nach den ersten paar Seiten habe ich mich auch mit Elfriede angefreundet. Das Cover fand ich auch passend zum Buch und kann daran nichts aussetzen.

Mein Fazit:

Am Anfang hat das Buch ein wenig lahm begonnen aber dafür fulminant geendet. Ich vergebe für Elfriedes ersten Fall 4 Sterne und hoffe, dass es bald noch mehr zu lesen gibt von Elfriede.
 
  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Sutton Verlag; Auflage: 1 (1. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3954001403
  • ISBN-13: 978-3954001408
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