Samstag, 13. April 2013

Rezension zu Méto - Die Insel von Yves Grevet


Heute stelle ich euch den Roman „Méto – Die Insel“ von Yves Grevet vor. Es ist der zweite Teil der Méto Trilogie.
Méto und einige seiner Freunde haben es geschafft aus dem Haus zu fliehen und sind jetzt nach harten Kämpfen bei den sogenannten „abgeschnittenen Ohren“, einer Gruppe aus Jugendlichen, die ebenfalls aus dem Haus geflohen sind, gelandet.
Sie werden nicht gerade herzlich aufgenommen und es wird ihnen weiterhin misstraut.
Das Ziel von Méto und seinen Freunden ist aber nicht auf der Insel zu bleiben, sondern von dort auf das Festland zu fliehen. Seid gespannt wie es den Freunden ergehen wird.

Meine Meinung:

Ich finde dieses Buch ist ein typisches Abenteuer- bzw. Fantasybuch für Jungs. Da es auf der Insel nur Jungen gibt ist alles im Buch auf Kämpfe und Rangordnungen ausgelegt. Es ist zwar auch die Freundschaft ein wichtiges Thema im Buch, aber noch wichtiger ist Spitzelwesen und die Einstellung traue am besten niemandem. Das Buch ist flüssig geschrieben, angenehm und schnell zu lesen.

Ich mochte Méto wieder sehr gerne. Er ist ein kluger Kopf, der es versteht anderen seine Ideen in den Kopf zu setzten um seine Ziele zu erreichen. Er ist ein kleiner Rebell, der sich nicht damit zufrieden gibt aus dem Haus geflohen zu sein. Er will mehr und will weg von der Insel. Mit seinen Freunden Octavius und Claudius entwickelt er Pläne für die Flucht. Für die Jungs ist es ziemlich schwierig bei den „abgeschnittenen Ohren“ zu leben, da dort genauso wie im Haus eine strenge Hierarchie herrscht. Im Buch wird sehr viel über die Rangordnung und die verschiedenen Gruppen / Clans geschrieben, die sich daraus gebildet haben. Ich fand das Buch spannend aber es war mir doch ein wenig zu kampflastig. Ständig wird jemand bestraft und das nicht nur aus nachvollziehbaren Gründen. Alle sind ständig in Furcht vor einem Angriff, der auch von den Soldaten aus dem Haus kommen könnte, aber keiner scheint von der Insel weg zu wollen. Das habe ich irgendwie nicht ganz so verstanden, denn es müsste ja ein Ziel der Jungen sein wieder zu ihren Familien in der richtigen Welt zu kommen.

Teile vom Buch haben mir sehr gut gefallen, besonders wenn Méto wieder was ausheckt, aber wie gesagt, war es auch brutal und kampflastig.

Ich möchte 4 Sterne für den Roman vergeben, weil er mich trotzdem fasziniert und gefesselt hat.
 
Vielen Dank an den DTV Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

  • Gebundene Ausgabe: 212 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423625155
  • ISBN-13: 978-3423625159
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Originaltitel: METO. L'Ile
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