Sonntag, 18. November 2012

Rezension zu Insel der schwarzen Perlen von Noemi Jordan

Quelle: www.Amazon.de
 

Heute stelle ich euch das Buch „Insel der schwarzen Perlen“ von Noemi Jordan vor. Es ist die Fortsetzung vom Buch „Tal der tausend Nebel“. In dem Buch geht es um Maja, eine Frau aus Deutschland mit hawaiianischen Wurzeln, die im Jahr 2011 mit ihrem Freund Keanu auf Kauai lebt. Außerdem spielt Elisa eine junge Deutsche, die im Jahr 1900 mit ihrem hawaiianischen Freund Kelii auf Kauai lebt, eine sehr tragende Rolle im Buch. Die beiden Frauen sind im Geiste miteinander verbunden und Maja will jetzt mehr über Elisas Leben herausfinden und sogar ein Museum eröffnen. Elisa hat nämlich ein sehr schicksalsträchtiges Leben und in diesem interessanten Roman erfahren wir, wie sie es meistert.

Meine Meinung:

Ich war vom Buch von der ersten Seite an gefesselt, denn der Schreibstil von Frau Jordan ist faszinierend, schell zu lesen, sehr bildhaft und spannend. Es ist eine direkte Fortsetzung vom Roman „Tal der tausend Nebel“. Ich war froh, dass ich den ersten Teil gelesen habe, denn so war ich mit den Hauptprotagonisten Maja und Elisa sofort wieder vertraut. Maja eine junge Deutsche mit hawaiianischen Wurzeln lebt erst seit kurzem mit ihrem geliebten Freund Keanu auf Kauaii. Für Maja ist es im Moment nicht leicht, da sie hier auf Hawaii noch keine Freunde hat, schwanger ist und starkes Heimweh nach München hat. Außerdem ist Maja eifersüchtig auf Leilani die wunderschöne Exfreundin von Keanu. Die Recherchen über Elisa helfen ihr ein wenig über ihren Frust hinweg und auch ihre Familie aus Deutschland will sie zur Geburt besuchen. Ich mochte Maja sehr gerne und konnte mich gut in ihre Situation hineinversetzen, denn wer empfindet nicht des Öfteren Eifersucht wenn es um den eigenen Mann geht.

Elisa die zweite Hauptprotagonistin ist glücklich mit ihrem Freund Kelii. Sie ist eine der wenigen Deutschen, die mit einem Hawaiianer zusammen ist. Sie sind sehr glücklich miteinander, bis sie von vielen Schicksalsschlägen auf die Probe gestellt werden.

Elisa ist eine wirklich tolle und starke Frau. Ich habe sie bewundert wie sie ihr oft so kompliziertes Leben gemeistert hat, denn einfach war es für sie nicht. Ich habe mit Elisa das ganze Buch über mitgefiebert und mit gelitten. Nachdem ich in die Welten dieser Frauen eingetaucht bin, konnte ich das Buch kaum mehr auf die Seite legen. Ich war so gefesselt von ihren grundverschiedenen Leben auf Hawaii. Ich konnte mehr über ihre Kultur, ihre Gedanken und ihr tägliches Leben erfahren. Ich fand es faszinierend, wie sich eine Frau wie Elisa um 1900 herum schon so emanzipiert verhalten konnte und wie sie ihr hartes Leben, das durch Intrigen und Schicksale gebeutelt war, so hocherhobenen Hauptes leben konnte. Ich fand die Geschichte einfach nur faszinierend und so bildhaft geschrieben, dass ich durch das Buch sehr neugierig auf das Leben auf Hawaii geworden bin. Am liebsten würde ich sofort selber hinfliegen, um mir ein Bild von Hawaii zu machen. Ich möchte Hawaiianer kennen lernen und die Schönheit der Insel erkunden.

Frau Jordan sie haben meine Reiselust geweckt.

Das einzige was mir im Buch ein bisschen gefehlt hat, war ein Familienstammbaum. Ich hätte ihn mir gewünscht um die Verwandtschaftsverhältnisse zischen Maja und Elisa ein wenig klarer darzustellen bzw. um zu sehen wieviel hawaiianisches Blut Maja wirklich in sich hat. Die Verwandtschaftsverhältnisse waren doch teilweise etwas verwirrend.

Ich hoffe es gibt noch einen dritten Band, denn ich finde die Leben von Elisa und Maja sind noch lange nicht vorbei und faszinierend. Ich würde mir noch mehr Geschichten von den beiden Frauen wünschen.

Vielen Dank für den tollen hawaiianischen Roman. Er bekommt von mir 5 Sterne.
 
  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (12. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349227286X
  • ISBN-13: 978-3492272865

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