Donnerstag, 19. April 2012

Rezension zu Black Out von Marc Elsberg



In dem Buch Blackout von Marc Elsberg geht es um einen Stromausfall in ganz Europa.
An einem kalten Februartag bricht innerhalb von kürzester Zeit das gesamte Stromnetz in Europa zusammen. Millionen von Haushalten sind ohne Licht, Heizung, Wasserversorgung. Eine Katastrophe mit der niemand jemals gerechnet hat. Aber wie kann so etwas passieren? Was steckt dahinter? Manzano ein italienischer Ex-Computer Hacker vermutet einen Hacker-Angriff und versucht daraufhin alle zu warnen um zu helfen. Wird man ihm glauben? Kann er wirklich helfen? Das ist die große Frage.


Meine Meinung:
Marc Elsberg hat mit Black Out einen Roman, mit einem Szenario geschrieben, das sich auch bei uns genau so abspielen könnte. Was ist wenn wirklich jemand versucht die Stromnetze zu manipulieren. Es wäre eine wahre Katastrophe wenn es plötzlich keinen Strom mehr gäbe. Ich kann mir das selber kaum vorstellen, aber schon allein der Gedanke daran wäre der blanke Horror. Kein Strom bedeutet: kein Licht, keinen Kühlschrank, Essen verdirbt, kein Wasser weil die Pumpen versagen, keine Heizung, keine Lebensmittel mehr, wenn nicht nachproduziert wird, keinen Benzin, weil auch der nur mit Strom gepumpt werden kann und vieles vieles andere. Es ist für mich eine Horrorvorstellung. Marc Elsberg bringt das Szenario so rüber, dass man glaubt mitten drin zu sein. Ich konnte fühlen wie schlecht es den Menschen gegangen ist und wie schlimm es sein musste hilflos zu sein, nichts tun zu können.
Von den Protagonisten im Buch habe Ich habe Manzano und Shanon am meisten gemocht. Manzano war für mich der Hauptprotagonist in dem Buch, denn er hat den Behörden geholfen die Katastrophe in Griff zu bekommen. Es war wirklich schwierig für Manzano es den Behörden glaubhaft zu machen, denn jeder hielt ihn für einen Spinner.
Aber er hat wirklich bis zum Schluss gekämpft und mehr oder weniger die Welt gerettet. Dadurch war er mir wirklich sympathisch.
Shannon eine Journalistin aus den USA hat Manzano sehr geholfen. Sie hat an Manzano geglaubt und ihn bei seinen Vorhaben unterstützt. Sie war zwar immer auf eine Story aus, aber trotzdem hat sie an ihn geglaubt.
Am Schreibstil des Autors habe ich gar nichts auszusetzen, denn es war spannend geschrieben und ich kam sehr rasch voran beim Lesen, was ich bei einem 800 Seiten Buch nicht geglaubt hätte.
Das Buch spielt an vielen verschiedenen Schauplätzen in Europa um zu zeigen wie verschiedene Länder mit dem Stromausfall umgehen. Am Anfang war das noch ein wenig irritierend für mich, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und bin gut mit den Szenenwechseln zurecht gekommen.
Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt und hoffe jetzt, dass es bei uns nie zu solchen Horrorszenarien kommt.

Der Roman bekommt von mir 5 Sterne weil er für mich einfach genial war.

 
  • Gebundene Ausgabe: 800 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (19. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764504455
  • ISBN-13: 978-3764504458

  • Falls euch das Buch auch interessiert, hier bei Weltbild gibt es noch mehr Infos zum Buch.

    1 Kommentar:

    1. Vielen lieben Dank für die tolle Rezension!
      LIebe Grüße vom Blanvalet-Team

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