Mittwoch, 8. Februar 2012

Rezension zu Inseln im Wind von Elena Santiago


Inhalt:

Dieses mal möchte ich euch das Buch Inseln im Wind von Elena Santiago vorstellen. In dem historischen Roman geht es um Elisabeth, eine junge Adelige aus London, die Robert Dunmore, den Sohn eines Zuckerrohrplantagenbesitzers, heiraten soll. Mit ihrem frisch angetrauten Ehemann reist sie dann per Schiff nach Barbados in ihr neues Leben. Dass ihr neues Leben aber kein Zuckerschlecken ist bekommt sie schon auf der Schiffspassage nach Barbados zu spüren. Was sie auf der Reise und in ihrem neuen Leben erlebt lesen wir alles in diesem Roman.

Meine Meinung:

Das Buch war gut zu lesen, denn die Autorin schreibt flüssig und man konnte einfach drauf los lesen und ist auch gleich in die Geschichte hineingekommen. Der Roman hat mir gut gefallen, weil ich ein Fan von Geschichten der damaligen Zeit bin. Mich fasziniert immer wie die Menschen wie hier im 17. Jahrhundert gelebt haben, wie sie gereist sind, wie sie gekleidet waren und was sie so gegessen haben. Mich interessiert einfach alles über die damalige Zeit. Die Autorin hat das in ihrem Buch auch sehr bildlich dargestellt und ich hatte keine Schwierigkeiten mit alles vorzustellen. Ein Manko war, dass manche Szenen zu langatmig waren und man den Roman mit selben Inhalt auch kürzer hätte schreiben können. Die Schiffsreise nach Barbados fand ich zum Beispiel fast zu lange und zu ausgeschmückt geschildert. Ansonsten fand ich das Buch gut zu lesen und besonders der Schluss war spannend. Da überschlagen sich die Ereignisse sogar noch. Die Personen im Buch waren auch alle sehr gut dargestellt. Man konnte jede Person sehr gut kennen lernen, denn die Autorin beschreibt sie sowohl mit ihren guten und auch schlechten Seiten.
Am liebsten mochte ich Elisabeth. Sie ist eine junge Frau, die ihres Vaters zuliebe Robert heiratet. Sie hat einen starken Charakter und gibt nicht viel drauf, was sie Leute über sie denken, denn an Regeln hält sie sich meist nicht. Was sie für mich umso liebenswerter macht. Ihren Mann Robert und seinen Vater mochte ich gar nicht. Robert war ständig hinter jedem Rockzipfel her und sein Vater Harold hat ständig alle Bediensteten geschlagen. Diesen Beiden möchte ich nicht persönlich begegnen.
Dafür mochte ich Duncan, der zwar Freibeuter ist und sicher schon viele Menschen auf dem Gewissen hat, sehr gerne. Er hat sich in Elisabeth verliebt und versucht sie zu schützen soweit es geht. Wobei er immer wieder mit ihr in Streit gerät.
Das waren jetzt die wichtigsten Personen für mich im Buch. Es gibt aber noch sehr viele andere über die man auch schreiben könnte, aber wenn ihr neugierig geworden seid, dann lest doch einfach das Buch.
Wer Unterhaltung für viele Lesestunden sucht und mehr über Barbados und seine Zuckerrohrplantagen und das Leben im 17. Jahrhundert wissen will, ist hier genau richtig.

Das Buch bekommt 4 Sterne weil es an manchen Stellen zu langatmig war.

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag, der mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

  • Broschiert: 544 Seiten

  • Verlag: Blanvalet Verlag (23. Januar 2012)

  • Sprache: Deutsch

  • ISBN-10: 376450434X

  • ISBN-13: 978-3764504342
  • 1 Kommentar:

    1. Bin zufällig über einen Link hier gelandet - schöner Blog! Und gute Rezis. Werd ich öfters mal vorbeischauen.

      LG

      Nadine

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