Mittwoch, 23. November 2011

Rezension zu Todesfinal von Gunnar Schuberth


Dieses Mal stelle ich euch das Buch Todesfinal von Gunnar Schuberth vor.
Es geht um den Schatzsucher Paul Skamper. Er macht immer sehr gerne bei Schnitzeljagden, bei so genanntem Geocaching mit. Man bekommt übers Internet Hinweise, wo der Schatz zu finden ist und macht sich mit einem GPS Gerät auf die Suche nach dem Schatz. Wenn man ihn gefunden hat, trägt man sich in das Logbuch des Schatzes ein. Bei so einer Schatzsuche wird Andreas W. getötet. Viktor Andreas Freund glaubt aber nicht an einen Unfall, sondern an Mord. Skamper und Viktor machen sich auf eine tödliche Suche nach dem Mörder.

Meine Meinung:

Die meisten Protagonisten im Buch habe ich gemocht. Es gab da Paul Skamper einen begnadeten Schatzsucher, der das ganze Leben mit der Schuld am Tod seines Schatzsucherkollegen leben muss.
Dann ist a noch Arabella, Mitte zwanzig, die in Skampers Haus ihr Detektivbüro eröffnet hat und immer Skamper als ihren Assistenten ausgibt, was Skamper gar nicht gefällt.
Es gibt noch Viktor einen Russen für den Skamper den Fall lösen soll.
Eine anderen wichtige Person ist Simon Morlov, ein Killer bei dem man nicht weiß wen er als nächstes um die Ecke bringen will. Ihm erscheint außerdem immer ein komischer grauer Mann und er hat ständig Kopfweh. Ich glaube psychisch ist dieser Morlov nicht ganz gesund.

Der Krimi ist zum Teil etwas verworren geschrieben. Das Buch wird aus der Sicht verschiedener Personen geschrieben und jeder hat irgendwie auf andere Art und Weise mit dem Fall zu tun. Alles hat mit dem Mord an verschiedenen Geocachern bei der Schatzsuche zu tun und im Laufe der Ermittlungen laufen die verschiedenen Stränge auch irgendwann zusammen. Aber beim Lesen muss man aufpassen, das man nicht den Überblick verliert, wer in welche Sache und in welche Richtung ermittelt. Ich bin froh, dass sich das Puzzle aber am Schluss in ein schönes Bild zusammengesetzt hat. Spannend war der Krimi auf alle Fälle und ich war von der Schatzsuche gefesselt. Ich habe schon mal davon gehört, dass es im Internet Tipps für so eine Schatzsuche gibt und sich jeder mit einem GPS-Gerät auf den Weg machen kann. Normalerweise findet man dort eine Kleinigkeit, nimmt sie mit und legt für den nächsten Schatzsucher wieder was hinein. Beim Lesen habe ich Lust bekommen mal bei so einer Schatzsuche mitzumachen. Natürlich hoffe ich dabei nicht umgebracht zu werden, aber spannend ist es schon.
Das Buch bekommt 4 Sterne von mir.
Der Krimi war sehr spannend aber auch manchmal verwirrend, daher nur 4 Sterne.

Broschiert: 219 Seiten
Verlag: Sutton Verlag; Auflage: 1 (1. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866808666
ISBN-13: 978-3866808669

Vielen Dank an den Sutton Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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