Freitag, 25. November 2011

Rezension zu Knautschzone von Mark Werner



Inhalt:

Heute möchte ich euch das Buch Knautschzone von Mark Werner vorstellen.
In dem Buch geht es um Henny, einem leidenschaftlicher Musiker und von Beruf Verwaltungsangestellter.
Eines Tages eröffnet ihm seine Freundin Alexa, dass sie schwanger ist. Mehr hört er gar nicht mehr, denn er flieht, durch diese Hiobsbotschaft getrieben, aus dem Haus. Er will nach L.A. fliegen, landet aber auf der Motorhaube von Natali.

Meine Meinung:
Der Klappentext des Buches hat sich sehr gut angehört, aber beim Lesen hatte ich gemischte Gefühle. Das Buch hat mir erst auf den letzten 100 Seiten gefesselt. Vorher fand ich es eher langweilig und die erste Begegnung zwischen Henny und Natali war mir zu alkohollastig. Ich trinke selber kaum und wenn sich jemand fast bis zur Besinnung vollaufen lässt um seinen Kummer zu ertrinken ist das nicht so meins.
Vermutlich habe ich deswegen auch so lange fürs Buch gebraucht, weil mich so Alkoholszenen einfach abstoßen.
Henny war mir nicht unsympathisch, obwohl ich in für einen Schlaffi hielt, als er abgehauen ist, nachdem er von Alexas Schwangerschaft gehört hat.
Bei Natalie verstand ich nicht warum sie Kindergärtnerin geworden ist, wenn sie Kinder gar nicht mag. Ich weiß echt nicht was dem Autor da eingefallen ist.
Die Geschichte um Hennys Oma fand ich ganz interessant, und ich finde auch schön, dass man am Ende noch erfährt was aus ihr geworden ist.
Die Geschichte von Henny und seiner Band kam bei mir so rüber als hätten sie gar nicht viel drauf und auch der Ehrgeiz fehlte der Band, um irgendwie im Musikgeschäft weiter zu kommen.

Es war für mich ein Buch mit Höhen und Tiefen, das von mir 3 Sterne bekommt, weil mich die Geschichte einfach nicht fesseln konnte und für meinen Geschmack zu langweilig war.

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten

Verlag: Rowohlt Polaris (1. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862520129
ISBN-13: 978-3862520121

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