Donnerstag, 3. November 2011

Rezension zu Die letzte Flucht von Wolfgang Schorlau

Inhalt:

In dem Buch die letzte Flucht von Wolfgang Schorlau geht es um Privatermittler Georg Denlger. Er soll in einem Fall ermitteln, bei dem der medizinische Forscher Bernhard Voss der Entführung, Vergewaltigung und Tötung einer 12jährigen beschuldigt wird. Sein Anwalt glaubt aber, dass Voss unschuldig ist und zieht Dengler zu den Ermittlungen hinzu.



Meine Meinung:
Es war ein sehr spannender Krimi und auch der erste Dengler Fall den ich gelesen habe. Ich weiß eigentlich ist es schon sein 6. Fall.
Dengler hat mir gleich sehr gut gefallen. Er ist auf Zack, selbstbewusst, weiß was er will und scheint auch ein wenig korrupt zu sein, denn er benutzt noch seine Quellen aus früherer Polizeiarbeit.
Seine Frau Olga hat mir auch sehr gut gefallen, denn sie deckt Korruption in der Pharmaindustrie auf. Ich war ziemlich geschockt, wie korrupt Pharmafirmen sind und wie hoch ihre Gewinne. Ich war überrascht, dass Ärzte tatsächlich Provisionen von den Pharmafirmen bekommen.
Dengler fand ich als Ermittler echt gut, aber auch Kommissarin Finn, die in dem Fall ermittelt. Sie ist eine brilliante Kommissarin. Der Krimi war für mich sehr spannend und das Ende überhaupt nicht absehbar. Die Ermittlungen sind in alle möglichen Richtungen gegangen und trotz meines mitratens und ermittelns bin ich nicht auf den Mörder von Jasmin gekommen. Was ich mich im Buch öfter gefragt habe ist, was die Pharmafirmen eigentlich mit dem Fall Voss zu tun haben. Für mich waren das eher 2 Krimis in einem als nur ein Gesamtkrimi. Man hat zwar ganz zum Schluss den Zusammenhang geliefert bekommen, aber wirklich erst zum Schluss, daher waren es für mich 2 Krimis. Die Schreibweise hat mir aber trotzdem gefallen und ich habe den Krimi gerne gelesen.

Der Krimi bekommt von mir 4 Sterne.

Broschiert: 351 Seiten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Auflage (15. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3462042793
ISBN-13: 978-3462042795

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