Sonntag, 24. April 2011

Rezension zu Die Sopranistin von Jörg Thadeusz


Klappentext:
Georg, der als Friseur in Washington D.C. zwar gutes Geld verdient, aber auch auf zu großem Fuße lebt, muss in Berlin seinen Onkel beerdigen. Er fliegt in ein hysterisches Deutschland, in dem die Medien unentwegt Bilder der furchtbaren Geschehnisse liefern und Politiker und Polizisten in Interviews schnelle Aufklärung versprechen. Eigentlich wollte er darüber nachdenken, wie er die Dinge ordnen und der Sopranistin Sofia einen Gefallen tun kann, doch jetzt wird er nicht zuletzt durch die erschreckenden Bilder des Anschlags in eine Zeit seines Lebens zurückversetzt, die er für immer aus seinem Kopf verbannen wollte. Und auch Sofia treiben ganz andere Dinge um, als Georg ahnt…

Meine Meinung:
Das Buch war von Anfang an verwirrend geschrieben .Es gab ständige Ortswechsel und es kamen so viele Protagonisten vor, dass man sich oft gar nicht mehr ausgekannt hat, wer wer ist und was wer macht. Es gab schon eine Art von Handlung, deren Ziel es war heraus zu finden wer die Bombenleger sind, aber ich hatte echte Probleme beim Lesen mit den kurzen Kapiteln. Kaum hat man sich in die Personen mal reingefunden, gab es wieder einen Orts- oder Handlungswechsel. Mir war das Buch einfach zu sprunghaft und es waren Lücken im Handlungsstrang. Es werden Ereignisse beschrieben, aber wie es zu dem Ereignis kommt, das fehlt dann oft wieder. Ich habe dieses Buch für eine Leserunde gelesen, weil ich den Inhalt interessant fand, aber nachdem ich es fertig gelesen hatte ist mein Fazit:
Ich würde es nicht kaufen. Ich will aber auch niemanden davon abhalten es zu kaufen, aber ich würde es nicht tun.

Broschiert: 286 Seiten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Auflage (14. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783462042627
ISBN-13: 978-3462042627

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